jetzt Kinder Gottes

Galater 4,1-7

jetzt Kinder Gottes

1 Ich sage aber: Solange der Erbe unmündig ist, besteht zwischen ihm und einem Knecht kein Unterschied, obwohl er Herr aller Güter ist;
2 sondern er steht unter Vormündern und Verwaltern bis zu der vom Vater festgesetzten Zeit.
3 Ebenso waren auch wir, als wir noch unmündig waren, den Grundsätzen der Welt als Knechte unterworfen.
4 Als aber die Zeit erfüllt war, sandte Gott seinen Sohn, geboren von einer Frau und unter das Gesetz getan,
5 damit er die, welche unter dem Gesetz waren, loskaufte, damit wir die Sohnschaft empfingen.
6 Weil ihr nun Söhne seid, hat Gott den Geist seines Sohnes in eure Herzen gesandt, der ruft: Abba, Vater!
7 So bist du also nicht mehr Knecht, sondern Sohn; wenn aber Sohn, dann auch Erbe Gottes durch Christus.

  1. Eine Verwandtschaft mit dem Gesetz.
    1. Unmündigkeit
      1. Ein Unmündiger ist wie ein Knecht.
      2. Ein Unmündiger braucht Vormündern und Verwaltern.
      3. „…bis zu der vom Vater festgesetzten Zeit.“
    2. Legalismus
      1. „Ebenso waren auch wir, als wir noch unmündig waren, den Grundsätzen der Welt als Knechte unterworfen.“ (3)
      2. Wenn ihr nun mit Christus den Grundsätzen der Welt gestorben seid, weshalb lasst ihr euch Satzungen auferlegen, als ob ihr noch in der Welt lebtet? »Rühre das nicht an, koste jenes nicht, betaste dies nicht! « — was doch alles durch den Gebrauch der Vernichtung anheimfällt — [Gebote] nach den Weisungen und Lehren der Menschen, die freilich einen Schein von Weisheit haben in selbst gewähltem Gottesdienst und Demut und Kasteiung des Leibes, [und doch] wertlos sind und zur Befriedigung des Fleisches dienen. – Kolosser 2,20-23
      3. Als ich ein Unmündiger war, redete ich wie ein Unmündiger, dachte wie ein Unmündiger und urteilte wie ein Unmündiger; als ich aber ein Mann wurde, tat ich weg, was zum Unmündigsein gehört. – 1. Korinther 13,11
  2. Eine Verwandtschaft mit Gott. – Wenn ihr nun mit Christus auferweckt worden seid, so sucht das, was droben ist, wo der Christus ist, sitzend zur Rechten Gottes. Trachtet nach dem, was droben ist, nicht nach dem, was auf Erden ist; denn ihr seid gestorben, und euer Leben ist verborgen mit dem Christus in Gott. – Kolosser 3,1-3
    1. Vollmündigkeit
      1. „Als aber die Zeit erfüllt war, sandte Gott seinen Sohn, geboren von einer Frau und unter das Gesetz getan, damit er die, welche unter dem Gesetz waren, loskaufte, damit wir die Sohnschaft empfingen.“ (4-5)
      2. Ihr Brüder, werdet nicht Kinder im Verständnis, sondern in der Bosheit seid Unmündige, im Verständnis aber werdet erwachsen. – 1. Korinther 14,20
      3. bis wir alle zur Einheit des Glaubens und der Erkenntnis des Sohnes Gottes gelangen, zur vollkommenen Mannesreife, zum Maß der vollen Größe des Christus; damit wir nicht mehr Unmündige seien, hin- und hergeworfen und umhergetrieben von jedem Wind der Lehre durch das betrügerische Spiel der Menschen, durch die Schlauheit, mit der sie zum Irrtum verführen, sondern, wahrhaftig in der Liebe, heranwachsen in allen Stücken zu ihm hin, der das Haupt ist, der Christus. – Epheser 4,13-15
    2. Geburtsrechte
      1. „Weil ihr nun Söhne seid, hat Gott den Geist seines Sohnes in eure Herzen gesandt, der ruft: Abba, Vater!“ (6)
      2. „So bist du also nicht mehr Knecht, sondern Sohn; wenn aber Sohn, dann auch Erbe Gottes durch Christus. (7)
      3. Geliebte, wir sind jetzt Kinder Gottes, und noch ist nicht offenbar geworden, was wir sein werden; wir wissen aber, dass wir ihm gleichgestaltet sein werden, wenn er offenbar werden wird; denn wir werden ihn sehen, wie er ist. Und jeder, der diese Hoffnung auf ihn hat, reinigt sich, gleichwie auch Er rein ist. – 1. Johannes 3,2-3

alles neu!

Galater 3,26-29

alles neu!

26 denn ihr alle seid durch den Glauben Söhne Gottes in Christus Jesus;
27 denn ihr alle, die ihr in Christus hinein getauft seid, ihr habt Christus angezogen.
28 Da ist weder Jude noch Grieche, da ist weder Knecht noch Freier, da ist weder Mann noch Frau; denn ihr seid alle einer in Christus Jesus.
29 Wenn ihr aber Christus angehört, so seid ihr Abrahams Same und nach der Verheißung Erben.

Darum: Ist jemand in Christus, so ist er eine neue Schöpfung; das Alte ist vergangen; siehe, es ist alles neu geworden! – 2. Korinther 5,17

  1. Einen neuen Zuname
    • Allen aber, die ihn aufnahmen, denen gab er das Anrecht, Kinder Gottes zu werden, denen, die an seinen Namen glauben; die nicht aus dem Blut, noch aus dem Willen des Fleisches, noch aus dem Willen des Mannes, sondern aus Gott geboren sind. – Johannes 1,12-13
      1. Nicht von menschlichen Vorfahren
      2. Nicht von menschlichem Begehren
      3. Nicht von menschlicher Gestaltung
    • Seht, welch eine Liebe hat uns der Vater erwiesen, dass wir Kinder Gottes heißen sollen! – 1. Johannes 3,1
    • „denn ihr alle seid durch den Glauben Söhne Gottes in Christus Jesus“ (26)
  1. Einen neuen Zugang
    • Denn ihr habt nicht einen Geist der Knechtschaft empfangen, dass ihr euch wiederum fürchten müsstet, sondern ihr habt den Geist der Sohnschaft empfangen, in dem wir rufen: Abba, Vater! – Römer 8,15
    • Wir sind also mit ihm begraben worden durch die Taufe in den Tod, damit, gleichwie Christus durch die Herrlichkeit des Vaters aus den Toten auferweckt worden ist, so auch wir in einem neuen Leben wandeln. – Römer 6,4
      1. dass Christus für unsere Sünden gestorben ist
      2. dass er begraben worden ist
      3. dass er auferstanden ist am dritten Tag
  1. „denn ihr alle, die ihr in Christus hinein getauft seid, ihr habt Christus angezogen.“ (27)
    • Jetzt aber legt auch ihr das alles ab — Zorn, Wut, Bosheit, Lästerung, hässliche Redensarten aus eurem Mund. Lügt einander nicht an, da ihr ja den alten Menschen ausgezogen habt mit seinen Handlungen – Kolosser 3,8-9
    • und den neuen angezogen habt, der erneuert wird zur Erkenntnis, nach dem Ebenbild dessen, der ihn geschaffen hat; wo nicht Grieche noch Jude ist, weder Beschneidung noch Unbeschnittenheit, [noch] Barbar, Skythe, Knecht, Freier — sondern alles und in allen Christus. – Kolosser 3,10-11
  1. Einen neuen Zustand
    • „Da ist weder Jude noch Grieche, da ist weder Knecht noch Freier, da ist weder Mann noch Frau; denn ihr seid alle einer in Christus Jesus.“ (28)
    • Denn wir sind ja alle durch einen Geist in einen Leib hinein getauft worden, ob wir Juden sind oder Griechen, Knechte oder Freie, und wir sind alle getränkt worden zu einem Geist. – 1. Korinther 12,13
  1. Eine neue Zukunft
    • „Wenn ihr aber Christus angehört, so seid ihr Abrahams Same und nach der Verheißung Erben.“ (29)
    • Glaubwürdig ist das Wort: Wenn wir mitgestorben sind, so werden wir auch mitleben; wenn wir standhaft ausharren, so werden wir mitherrschen; wenn wir verleugnen, so wird er uns auch verleugnen; wenn wir untreu sind, so bleibt er doch treu; er kann sich selbst nicht verleugnen. – 2. Timotheus 2,11-13
    • Glückselig und heilig ist, wer Anteil hat an der ersten Auferstehung! Über diese hat der zweite Tod keine Macht, sondern sie werden Priester Gottes und des Christus sein und mit ihm regieren 1 000 Jahre. – Offenbarung 20,6
    • denn der Herr selbst wird, wenn der Befehl ergeht und die Stimme des Erzengels und die Posaune Gottes erschallt, vom Himmel herabkommen, und die Toten in Christus werden zuerst auferstehen. Danach werden wir, die wir leben und übrig bleiben, zusammen mit ihnen entrückt werden in Wolken, zur Begegnung mit dem Herrn, in die Luft, und so werden wir bei dem Herrn sein allezeit. – 1. Thessalonicher 4,16-17

Die Zwecke des Gesetzes (Teil 2)

Galater 3,23-25

Die Zwecke des Gesetzes (Teil 2)

23 Bevor aber der Glaube kam, wurden wir unter dem Gesetz verwahrt und verschlossen auf den Glauben hin, der geoffenbart werden sollte.
24 So ist also das Gesetz unser Lehrmeister geworden auf Christus hin, damit wir aus Glauben gerechtfertigt würden.
25 Nachdem aber der Glaube gekommen ist, sind wir nicht mehr unter dem Lehrmeister;

Die Zwecke des Gesetzes sind Zwei:

  • damit die Sünde überaus sündig würde. (19-22)
  • damit wir aus Glauben gerechtfertigt würden. (23-29)
  1. Paulus hat nun zwei Bilder für uns eingepinselt:
    • Das Gesetz als Kerkermeister.
      1. Sind sie aber in Fesseln gebunden, in Banden des Elends gefangen, so hält er ihnen ihre Taten und ihre Übertretungen vor, denn sie haben sich überhoben; er öffnet ihr Ohr der Zurechtweisung und befiehlt ihnen, sich von der Bosheit abzukehren. – Hiob 36,8-10
      2. »Der Geist des Herrn ist auf mir, weil er mich gesalbt hat, den Armen frohe Botschaft zu verkünden; er hat mich gesandt, zu heilen, die zerbrochenen Herzens sind, Gefangenen Befreiung zu verkünden und den Blinden, dass sie wieder sehend werden, Zerschlagene in Freiheit zu setzen, um zu verkündigen das angenehme Jahr des Herrn.« – Lukas 4,18-19
  1. Das Gesetz als Lehrmeister.
    • Παιδαγωγός (paidagogos)
    • Zuchtmeister
    • Erzieher
    • Meistens eine Sklave der einen Sohn einer reichen Familie aufpasst bis er volljährig war.
  1. Zu welcher Zeit hat das Gesetz diese Aufgabe erfüllt?
    • „Bevor aber der Glaube kam…“
    • Torheit steckt dem Knaben im Herzen, aber die Rute der Zucht wird sie ihm austreiben. – Sprüche 22,15
  1. Wozu hat das Gesetz diese Aufgabe?
    • „…damit wir aus Glauben gerechtfertigt würden.“
    • Wir wissen aber, dass das Gesetz alles, was es spricht, zu denen sagt, die unter dem Gesetz sind, damit jeder Mund verstopft werde und alle Welt vor Gott schuldig sei, weil aus Werken des Gesetzes kein Fleisch vor ihm gerechtfertigt werden kann; denn durch das Gesetz kommt Erkenntnis der Sünde. – Römer 3,19-20
  1. Wann wird das Gesetz nicht mehr als Lehrmeister gebraucht.
    • „Nachdem aber der Glaube gekommen ist, sind wir nicht mehr unter dem Lehrmeister.“
    • Als ich ein Unmündiger war, redete ich wie ein Unmündiger, dachte wie ein Unmündiger und urteilte wie ein Unmündiger; als ich aber ein Mann wurde, tat ich weg, was zum Unmündigsein gehört. – 1. Korinther 13,11
    • Denn das Gesetz wurde durch Mose gegeben; die Gnade und die Wahrheit ist durch Jesus Christus geworden. – Johannes 1,17

Die Zwecke des Gesetzes (Teil 1)

Galater 3,19-22
Die Zwecke des Gesetzes (Teil 1)

19 Wozu nun das Gesetz? Der Übertretungen wegen wurde es hinzugefügt, bis der Same käme, dem die Verheißung gilt, und es ist durch Engel übermittelt worden in die Hand eines Mittlers.
20 Ein Mittler aber ist nicht [Mittler] von einem; Gott aber ist einer.
21 Ist nun das Gesetz gegen die Verheißungen Gottes? Das sei ferne! Denn wenn ein Gesetz gegeben wäre, das lebendig machen könnte, so käme die Gerechtigkeit wirklich aus dem Gesetz.
22 Aber die Schrift hat alles unter die Sünde zusammengeschlossen, damit die Verheißung aufgrund des Glaubens an Jesus Christus denen gegeben würde, die glauben.

Die Zwecke des Gesetzes sind Zwei:

  • damit die Sünde überaus sündig würde. (19-22)
  • damit wir aus Glauben gerechtfertigt würden. (23-29)

Wozu nun das Gesetz?

  1. Das Gesetz wurdehinzugefügt wegen Übertretungen.
    • Die Sünde nimmt das Gesetz als einen Anlass Begierde in mir zu bewirken.
      1. Was wollen wir nun sagen? Ist das Gesetz Sünde? Das sei ferne! Aber ich hätte die Sünde nicht erkannt, außer durch das Gesetz; denn von der Begierde hätte ich nichts gewusst, wenn das Gesetz nicht gesagt hätte: Du sollst nicht begehren! – Römer 7,7
      2. Da nahm aber die Sünde einen Anlass durch das Gebot und bewirkte in mir jede Begierde; denn ohne das Gesetz ist die Sünde tot. – Römer 7,8
    • Die Sünde nimmt das Gesetz als einen Anlass mich zu verführen und töten.
      1. Ich aber lebte, als ich noch ohne Gesetz war; als aber das Gebot kam, lebte die Sünde auf, und ich starb; und eben dieses Gebot, das zum Leben gegeben war, erwies sich für mich als todbringend. – Römer 7,9-10
      2. Denn die Sünde nahm einen Anlass durch das Gebot und verführte mich und tötete mich durch dasselbe. – Römer 7,11
      3. So ist nun das Gesetz heilig, und das Gebot ist heilig, gerecht und gut. Hat nun das Gute mir den Tod gebracht? Das sei ferne! Sondern die Sünde hat, damit sie als Sünde offenbar werde, durch das Gute meinen Tod bewirkt, damit die Sünde überaus sündig würde durch das Gebot. – Römer 7,12-13
  1. Das Gesetz war auf eine niedrige Ebene.
    • Es war nur für eine begrenzte Zeit im Gang.
      „…bis der Same käme, dem die Verheißung gilt…“
    • Es wurde „durch Engel übermittelt worden in die Hand eines Mittlers.“
    • Und er sprach: »Der Herr kam vom Sinai, und er leuchtete ihnen auf von Seir her; leuchtend erschien er vom Bergland Paran und kam von heiligen Zehntausenden her; aus seiner Rechten [ging] ein feuriges Gesetz für sie. Ja, er liebt das Volk; alle seine Heiligen sind in deiner Hand; und sie lagern zu deinen Füßen, ein jeder empfängt von deinen Worten. Mose hat uns ein Gesetz befohlen, ein Erbteil [für] die Gemeinde Jakobs. – 5. Mose 33,2-4
    • Gottes Wagen sind zehntausendmal zehntausend, tausende und Abertausende; der Herr ist unter ihnen — [wie am] Sinai in Heiligkeit. – Psalm 68,18
    • Dagegen hat Gott allein die Verheißung gegeben.
      „Ein Mittler aber ist nicht [Mittler] von einem; Gott aber ist einer.“
  1. Das Gesetz war kein Ersatz für die Verheißung.
    • „Ist nun das Gesetz gegen die Verheißungen Gottes?“ (21)
    • „Das sei ferne!“
    • „Denn wenn ein Gesetz gegeben wäre, das lebendig machen könnte, so käme die Gerechtigkeit wirklich aus dem Gesetz.“
    • „Aber die Schrift hat alles unter die Sünde zusammengeschlossen, damit die Verheißung aufgrund des Glaubens an Jesus Christus denen gegeben würde, die glauben.“ (22)

Evangelization Nov. 6-9, 2014

Flyer

Erntedankfest

  1. Thessalonicher 5, 16-18

(5, 16) Freut euch allezeit!
(5, 17) Betet ohne Unterlass!
(5, 18) Seid in allem dankbar; denn das ist der Wille Gottes in Christus Jesus für euch.

  1. Freut euch allezeit!
    • Der Kontext ist der Wiederkunft des Herrn.
    • Dass ist leicht in guten Zeiten zu sagen. Aber was wurde Paulus schreiben unter Verfolgungen:
      Freut euch im Herrn allezeit; abermals sage ich: Freut euch! – Philipper 4, 4
    • Jesus hat selber ähnliches gesagt..
      Glückselig seid ihr, wenn sie euch schmähen und verfolgen und lügnerisch jegliches böse Wort gegen euch reden um meinetwillen! Freut euch und jubelt, denn euer Lohn ist groß im Himmel; denn ebenso haben sie die Propheten verfolgt, die vor euch gewesen sind. – Matthäus 5, 11-12
    • Wir sollen uns immer freuen, weil Gott allezeit gut ist.
  1. Betet ohne Unterlass!
    • Das heißt wir haben immer Zugang.
      1. Beispiel: Der Mann der ins White House gelaufen war.
        Der Tür zum Thron der Gnade ist immer auf!
        So lasst uns nun mit Freimütigkeit hinzutreten zum Thron der Gnade, damit wir Barmherzigkeit erlangen und Gnade finden zu rechtzeitiger Hilfe! – Hebräer 4, 16
      2. Beispiel: Nehemiah
        Da sprach der König zu mir: Was erbittest du denn? Da flehte ich zu dem Gott des Himmels; und dann sagte ich zu dem König: Wenn es dem König gefällt und wenn dein Knecht wohlgefällig vor dir ist, so sende mich nach Juda, zu der Stadt, wo meine Väter begraben liegen, damit ich sie wieder aufbaue!
        – Nehemiah 2, 4-5
    • Das heißt Gottes Wille zustimmen. „Seid in allem dankbar“
      1. Es steht hier „in“ allem, nicht „für“ alle.
      2. Wir wissen aber, dass denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Besten dienen, denen, die nach dem Vorsatz berufen sind. – Römer 8, 28
      3. Beispiel: Jesus beim Abendmahl.
        Denn ich habe von dem Herrn empfangen, was ich auch euch überliefert habe, nämlich dass der Herr Jesus in der Nacht, als er verraten wurde, Brot nahm, und dankte, es brach und sprach: Nehmt, esst! Das ist mein Leib, der für euch gebrochen wird; dies tut zu meinem Gedächtnis! – 1. Korinther 11, 23-24

Anweisungen für Gemeinde Mitgliedern

  1. Thessalonicher 5, 12-15

(5, 12) Wir bitten euch aber, ihr Brüder, dass ihr diejenigen anerkennt, die an euch arbeiten und euch im Herrn vorstehen und euch zurechtweisen,
(5, 13) und dass ihr sie umso mehr in Liebe achtet um ihres Werkes willen. Lebt im Frieden miteinander!

In dieser erteilt Paulus Anweisungen für Christen in der Gemeinde.

  1. Anweisungen in Bezug auf die Beziehung zwischen der Gemeinde und ihren Arbeitern: Ältesten, Lehrer, Lehrerinnen.
    • Es ist als eine „Bitte“ gegeben.
    • Das Wort „anerkennen“ bedeutet „sehen“.
      Wer ist er, der an uns arbeitet?
      Was braucht er? Beispiel: Die Jones Familie
      Wie kann ich helfen?
      Als natürliche Folge bedeutet es hier anerkennen wie es übersetz wurde.
    • „an euch arbeiten“ sagt uns dass es doch Arbeit ist.
    • „euch im Herrn vorstehen“ bedeutet dass der Pastor, Lehrer oder Lehrerin verantwortlich vor Gott für die Gemeinde Mitglieder bzw. die gelehrte ist.
      Gehorcht euren Führern und fügt euch ihnen; denn sie wachen über eure Seelen als solche, die einmal Rechenschaft ablegen werden, damit sie das mit Freuden tun und nicht mit Seufzen; denn das wäre nicht gut für euch! – Hebräer 13, 17
    • „zurechtweisen“ ist dann einer von den Aufgaben von diesen Arbeitern.
    • „in Liebe achten“ heißt sichern dass alle ihren Bedarf gedeckt wurden. Das heißt mehr als nur finanzielle Unterstützung.
  1. Anweisungen in Bezug auf die Beziehung zwischen Mitgliedern.
    • Lebt im Frieden miteinander!

(5, 14) Wir ermahnen euch aber, Brüder: Verwarnt die Unordentlichen, tröstet die Kleinmütigen, nehmt euch der Schwachen an, seid langmütig gegen jedermann!
(5, 15) Seht darauf, dass niemand Böses mit Bösem vergilt, sondern trachtet allezeit nach dem Guten, sowohl untereinander als auch gegenüber jedermann!

  • Hier ist das Wort „ermahnen“ wieder. Es bedeutet zur Seite rufen. Es ist weiterhin eine Bitte. Es heißt auch dass diese der Aufgabe von jeder Mitglied der Gemeinde ist.
    1. Verwarnt die Unordentlichen
    2. Tröstet die Kleinmütigen
    3. Nehmt euch der Schwachen an
    4. Seid langmütig gegen jedermann
      „Seht darauf“ heißt „anstarren“
    5. Niemand Böses mit Bösem vergelten
    6. Trachtet allezeit nach dem Guten
      • untereinander
      • gegenüber jedermann

 

 

 

 

 

 

Einander ermuntern, erbauen, und weiter so machen!

  1. Thessalonicher 5, 11 

(5, 11) Darum ermahnt einander und erbaut einer den anderen, wie ihr es auch tut!

Paulos hat uns Hinweise gegeben über wie wir beschäftig sein soll in Blick auf den Wiederkunft des Herrn. Alle drei Punkte haben mit unserem Verhältnis mit einander als Christen zu tun.

  1. Wir sollen einander ermuntern.
    • Das Wort „ermahnt“ wurde von dem griechischen Wort parakaleo übersetzt.
    • Es ist der gleiche Wort der in 4, 18 mit „trösten“ übersetzt wurde.
    • Die Eberfelder Bibel nutzt aber ein anderes Wort und zwar „ermuntern“.
    • Oft haben wir den Gefühl wie Elia dass wir die einzige sind die für Gott leben wollen. Wir sind einsam, ungewürdigt, unbeachtet.
      Er sprach: Ich habe heftig geeifert für den HERRN, den Gott der Heerscharen, denn die Kinder Israels haben deinen Bund verlassen, deine Altäre niedergerissen und deine Propheten mit dem Schwert umgebracht; und ich allein bin übriggeblieben, und sie trachten danach, mir das Leben zu nehmen! – 1. Könige 19, 14
    • Oder wir sagen mit David:
      Ich schaue zur Rechten, siehe, da ist keiner, der mich kennt; jede Zuflucht ist mir abgeschnitten, niemand fragt nach meiner Seele! – Psalm 142, 5
    • Wir brauchen einander!
      Ermahnt einander vielmehr jeden Tag, solange es »Heute« heißt, damit nicht jemand unter euch verstockt wird durch den Betrug der Sünde!
      – Hebräer 3, 13
    • Wir alle brauchen jemand der fürchtet nicht die wichtigen Fragen zu stellen. z. B. Wie ist deine persönliche Beziehung mit Gott. Liest du täglich in Gottes Wort? Redest du mit ihm oft im Gebet? Gibt es eine schwerwiegende Sünde mit der du Hilfe brauchst um los damit zu werden?
    • Lasst uns festhalten am Bekenntnis der Hoffnung, ohne zu wanken – denn er ist treu, der die Verheißung gegeben hat -, und lasst uns aufeinander achtgeben, damit wir uns gegenseitig anspornen zur Liebe und zu guten Werken, indem wir unsere eigene Versammlung nicht verlassen, wie es einige zu tun pflegen, sondern einander ermahnen, und das umso mehr, als ihr den Tag herannahen seht! – Hebräer 10, 23-25
  1. Wir sollen einander erbauen.
    • Jüngerschaft ist mehr als eine Reihe von Kursen die man besuchen kann um mehr über die Bibel zu lernen.
    • Jeder kann daran Teilnehmen. Jeder kann etwas bringen die von anderen gebracht wurde.
      Wie ist es nun, ihr Brüder? Wenn ihr zusammenkommt, so hat jeder von euch etwas: einen Psalm, eine Lehre, eine Sprachenrede, eine Offenbarung, eine Auslegung; alles lasst zur Erbauung geschehen! – 1, Korinther 14, 26
    • Lasst das Wort des Christus reichlich in euch wohnen in aller Weisheit; lehrt und ermahnt einander und singt mit Psalmen und Lobgesängen und geistlichen Liedern dem Herrn lieblich in eurem Herzen. – Kolosser 3, 16
    • Gerechtigkeit, Friede, Freude sind Beispiele von Sachen die erbauend sind.
      Denn das Reich Gottes ist nicht Essen und Trinken, sondern Gerechtigkeit, Friede und Freude im Heiligen Geist; wer darin Christus dient, der ist Gott wohlgefällig und auch von den Menschen geschätzt. So lasst uns nun nach dem streben, was zum Frieden und zur gegenseitigen Erbauung dient.
      – Römer 14, 17-19
    • Etwas erbauend wird Gnade bringen zu den Hörern.
      Kein schlechtes Wort soll aus eurem Mund kommen, sondern was gut ist zur Erbauung, wo es nötig ist, damit es den Hörern Gnade bringe. – Epheser 4, 29
  1. Wir sollen es dauernd tun.
    • Man geht nicht einmal zum Fitness Zentrum um fit für das ganzes Leben zu sign.
      Denn die leibliche Übung nützt wenig, die Gottesfurcht aber ist für alles nützlich, da sie die Verheißung für dieses und für das zukünftige Leben hat. – 1, Timotheus 4, 8
    • Denn standhaftes Ausharren tut euch not, damit ihr, nachdem ihr den Willen Gottes getan habt, die Verheißung erlangt.
      – Hebräer 10, 36
    • Das standhafte Ausharren aber soll ein vollkommenes Werk haben, damit ihr vollkommen und vollständig seid und es euch an nichts mangelt. – Jakobus 1, 4

 

 

 

Aristarchus

Kolosser 4, 10

(4, 10) Es grüßt euch Aristarchus, mein Mitgefangener, und Markus, der Vetter des Barnabas – ihr habt seinetwegen Anordnungen erhalten; wenn er zu euch kommt, so nehmt ihn auf! -,

  1. Paulus, Silvanus, und Timotheus haben die Gemeinde in Thessaloniki während seine zweite Missionsreise gegründet.
    Sie reisten aber durch Amphipolis und Apollonia und kamen nach Thessalonich, wo eine Synagoge der Juden war. Paulus aber ging nach seiner Gewohnheit zu ihnen hinein und redete an drei Sabbaten mit ihnen aufgrund der Schriften, indem er erläuterte und darlegte, dass der Christus leiden und aus den Toten auferstehen musste, und [sprach:] Dieser Jesus, den ich euch verkündige, ist der Christus! Und etliche von ihnen wurden überzeugt und schlossen sich Paulus und Silas an, auch eine große Menge der gottesfürchtigen Griechen sowie nicht wenige der vornehmsten Frauen. – Apostelgeschichte 17, 1-4
  1. Ungläubige Juden haben die Stadt in Aufruhr gebracht und etliche Brüder wurden verhaftet.
    Aber die Juden, die sich weigerten zu glauben, wurden voll Neid und gewannen etliche boshafte Leute vom Straßenpöbel, erregten einen Auflauf und brachten die Stadt in Aufruhr; und sie drangen auf das Haus Jasons ein und suchten sie, um sie vor die Volksmenge zu führen. Als sie sie aber nicht fanden, schleppten sie den Jason und etliche Brüder vor die Obersten der Stadt und schrieen: Diese Leute, die die ganze Welt in Aufruhr versetzen, sind jetzt auch hier; Jason hat sie aufgenommen! Und doch handeln sie alle gegen die Verordnungen des Kaisers, indem sie sagen, ein anderer sei König, nämlich Jesus!
    – Apostelgeschichte 17, 5-7
  1. Die Stadtobersten haben dann eine Bürgschaft von ihnen geleistet.
    Sie brachten aber die Menge und die Stadtobersten, welche dies hörten, in Aufregung, so dass sie Jason und die übrigen [nur] gegen Bürgschaft freiließen. – Apostelgeschichte 17, 8-9
  1. Paulus und Silvanus müssten nochmals weiterziehen.
    Die Brüder aber schickten sogleich während der Nacht Paulus und Silas nach Beröa, wo sie sich nach ihrer Ankunft in die Synagoge der Juden begaben. – Apostelgeschichte 17, 10
  1. Thessaloniki lag an der Via Egnatia, dem Hauptverkehrsweg zwischen Rom und Byzanz, und an der nach Norden führenden Balkanstraße. Sie wurde Hauptstadt der römischen Provinz Mazedonien. Aristarchus war ein Bürger dieser Stadt und ist wahrscheinlich zum Glauben gekommen während des Besuchs von Paulus oder kurz danach.
  1. Paulus zieht dann Allein weiter. Er hat Silvanus und Timotheus mit bestimmten aufgaben hinter gelassen. Aristarchus wurde wahrschein von Timotheus unterwiesen. Es ist aber auch möglich, dass er sofort mit Paulus gegangen war als Begleiter und später Mitarbeiter.
    Daraufhin sandten die Brüder den Paulus sogleich fort, damit er bis zum Meer hin ziehe; Silas und Timotheus aber blieben dort zurück. Die nun, welche den Paulus geleiteten, brachten ihn bis nach Athen; und nachdem sie den Auftrag an Silas und Timotheus empfangen hatten, dass sie so schnell wie möglich zu ihm kommen sollten, zogen sie fort.
    – Apostelgeschichte 17, 14-15

    1. Timotheus: Thessaloniki – 1. Thessalonicher 3, 1-2
    2. Silvanus: Beröa
  1. Aristarchus wurde in Ephesus als eine Reisegefährten von Paulus verhaftet.
    Aber um jene Zeit entstand ein nicht unbedeutender Aufruhr um des Weges willen. Denn ein gewisser Mann namens Demetrius, ein Silberschmied, verfertigte silberne Tempel der Diana und verschaffte den Künstlern beträchtlichen Gewinn. Diese versammelte er samt den Arbeitern desselben Faches und sprach: Ihr Männer, ihr wisst, dass von diesem Gewerbe unser Wohlstand kommt. Und ihr seht und hört, dass dieser Paulus nicht allein in Ephesus, sondern fast in ganz Asia eine große Menge überredet und umgestimmt hat, indem er sagt, dass es keine Götter gebe, die mit Händen gemacht werden. Aber es besteht nicht nur die Gefahr, dass dieses unser Geschäft in Verruf kommt, sondern auch, dass der Tempel der großen Göttin Diana für nichts geachtet und zuletzt auch ihre Majestät gestürzt wird, die doch ganz Asia und der Erdkreis verehrt! Als sie das hörten, wurden sie voll Zorn und schrieen: Groß ist die Diana der Epheser! Und die ganze Stadt kam in Verwirrung, und sie stürmten einmütig ins Theater und zerrten die Mazedonier Gajus und Aristarchus, die Reisegefährten des Paulus, mit sich. – Apostelgeschichte 19, 23-29
  1. Paulus hat zunächst die Gemeinden von Mazedonien besucht. Aristarchus war immer noch dabei.
    Es begleiteten ihn aber bis nach [der Provinz] Asia Sopater von Beröa, von den Thessalonichern Aristarchus und Sekundus, und Gajus von Derbe und Timotheus, aus Asia aber Tychikus und Trophimus.
    – Apostelgeschichte 20, 4
  1. Während der Reise von Paulus noch Rom als gefangene, Aristarchus war auch dabei, wahrscheinlich als mitgefangene.
    Nachdem wir aber ein Schiff aus Adramyttium bestiegen hatten, das die Häfen von Asia anlaufen sollte, reisten wir ab in Begleitung des Aristarchus, eines Mazedoniers aus Thessalonich.
    – Apostelgeschichte 27, 2
  1. In seinem Brief an Philemon hat Paulus Aristarchus als einen von seinen Mitarbeiter erwähnt.
    Markus, Aristarchus, Demas, Lukas, meine Mitarbeiter.
    – Philemon 1, 24

 

Onesimus

Kolosser 4, 9

 (4, 9) zusammen mit Onesimus, dem treuen und geliebten Bruder, der einer der Euren ist; sie werden euch alles mitteilen, was hier vorgeht.

  1. Paulus war für Onesimus besonders engagiert.
    Darum, obwohl ich in Christus volle Freiheit hätte, dir zu gebieten, was sich geziemt, so will ich doch, um der Liebe willen, vielmehr eine Bitte aussprechen, in dem Zustand, in dem ich bin, nämlich als der alte Paulus, und jetzt auch ein Gefangener Jesu Christi.
    – Philemon 1, 8-9
    Er hat vier Gründe erwähnt um Philemon zu überzeugen vor er überhaupt etwas von seine Bitte sagt.

    • Er hätte einfach gebieten können.
    • Er kennt die Brüderliebe die Philemon für anderen hat.
      Denn wir haben viel Freude und Trost um deiner Liebe willen; denn die Herzen der Heiligen sind durch dich erquickt worden, lieber Bruder. – Philemon 1, 7
    • Er war älter als Philemon.
    • Er was selbst ein Gefangener Jesus Christi.
  1. Onesimus war ein entlaufener Sklave der „einst unnütz“ war.
    Ich bitte dich für mein Kind, das ich in meinen Fesseln gezeugt habe, Onesimus, der dir einst unnütz war, jetzt aber dir und mir nützlich ist. Ich sende ihn hiermit zurück; du aber nimm ihn auf wie mein eigenes Herz! – Philemon 1, 10-12
  1. Paulus wurde im gern selbst behalten.
    Ich wollte ihn bei mir behalten, damit er mir an deiner Stelle diene in den Fesseln, die ich um des Evangeliums willen trage; aber ohne deine Zustimmung wollte ich nichts tun, damit deine Wohltat nicht gleichsam erzwungen, sondern freiwillig sei. – Philemon 1, 13-14
  1. Der Verlust von Onesimus war klein im Vergleich mit dem Gewinn in Ewigkeit.
    Denn vielleicht ist er darum auf eine kurze Zeit von dir getrennt worden, damit du ihn auf ewig besitzen sollst, nicht mehr als einen Sklaven, sondern, was besser ist als ein Sklave, als einen geliebten Bruder, besonders für mich, wie viel mehr aber für dich, sowohl im Fleisch als auch im Herrn. – Philemon 1, 15-16

    • Paulus nennte ihm nun einen treuen und geliebten Bruder.
    • Er sagt das er „einer der Euren ist“.
  1. Paulus war bereit selbst die Schulden von Onesimus zu bezahlen wenn es so nötig war.
    Wenn du mich nun für einen hältst, der Gemeinschaft mit dir hat, so nimm ihn auf wie mich selbst. Wenn er dir aber Schaden zugefügt hat oder etwas schuldig ist, so stelle das mir in Rechnung. Ich, Paulus, schreibe es eigenhändig: Ich will es erstatten! Ich will ja nicht davon reden, dass du auch dich selbst mir schuldig bist. – Philemon 1, 17-19
  1. Paulus wird sich freuen wenn Philemon das richtig handelt.
    Ja, Bruder, lass mich von dir Nutzen haben im Herrn! Erquicke mein Herz im Herrn!
    – Philemon 1, 20
  1. Paulus vertraut dass Philemon seine Bitte erfüllen wird. Er hofft auch das er die Gelegenheit haben wurde mit die Beiden zum Tisch zu setzten.
    Im Vertrauen auf deinen Gehorsam schreibe ich dir, weil ich weiß, dass du noch mehr tun wirst, als ich dir sage. Zugleich aber bereite mir auch eine Herberge, denn ich hoffe, dass ich euch geschenkt werde durch eure Gebete. – Philemon 1, 21-22

 

Pastor Michael Talley