Sein Gott lehrte ihn

Jesaja 28,23-29

23 Horcht auf und hört meine Stimme! Gebt acht und hört meine Rede!
24 Pflügt der Ackersmann den ganzen Tag, um zu säen? Zieht er Furchen und eggt er auf seinem Acker [den ganzen Tag]?
25 Ist’s nicht so: Wenn er ihn geebnet hat, so streut er Dill aus und sät Kümmel, wirft Weizen in Reihen und Gerste auf das abgesteckte Feld und Spelt an seinen Rand?
26 Und dieses Vorgehen lehrte ihn sein Gott; er unterwies ihn,
27 dass er den Dill nicht mit dem Dreschwagen drischt und das Wagenrad nicht über den Kümmel führt; sondern Dill wird mit dem Stab ausgeklopft und Kümmel mit dem Stock.
28 Wird Brotkorn etwa zermalmt? Nein, er drischt es nicht unaufhörlich aus; selbst wenn er sein Wagenrad und seine Pferde darüberjagt, so zermalmt er es nicht.
29 Auch dies geht aus von dem HERRN der Heerscharen; denn sein Rat ist wunderbar, und er führt es herrlich hinaus.

Dieses Beispiel zeigt Gottes verschiedene Handlungen in der Geschichte.

    • Manchmal zeigt er ihnen seine große Barmherzigkeit.

    • Zu anderen Zeiten erlaubt er ihnen, in Gefangenschaft genommen zu werden.

    • Egal welche Handlung er verwendet, alles wird getan, um seine Zweck zu erfüllen.

    • So wie ein Bauer einen Plan für seine Landwirtschaft hat, hat Gott einen Plan für Menschen.

Alles hat seine bestimmte Stunde, und jedes Vorhaben unter dem Himmel hat seine Zeit: Geborenwerden hat seine Zeit, und Sterben hat seine Zeit; Pflanzen hat seine Zeit, und das Gepflanzte ausreißen hat seine Zeit… – Prediger 3,1-2

darum, so spricht GOTT, der Herr: Siehe, ich lege in Zion einen Stein, einen bewährten Stein, einen kostbaren Eckstein, der aufs Festeste gegründet ist: Wer glaubt, der flieht nicht! – Jesaja 28,16

Wir wissen aber, dass denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Besten dienen, denen, die nach dem Vorsatz berufen sind. – Römer 8,28

    • Die Aufgabe eines Propheten kann auch mit denselben Begriffen dargestellt werden.

Siehe, ich setze dich am heutigen Tag über die Völker und über die Königreiche ein, um auszurotten und niederzureißen, und um zu zerstören und abzubrechen, um zu bauen und zu pflanzen. – Jeremia 1,10

Jesus aber sprach zu ihm: Niemand, der seine Hand an den Pflug legt und zurückblickt, ist tauglich für das Reich Gottes! – Lukas 9,62

Die zweite Verbindung erfolgt über das Thema Weisheit.

    • Unsere Aufmerksamkeit wird zweimal gezielt auf Gottes Weisheit gelenkt.

…dieses Vorgehen lehrte ihn sein Gott; er unterwies ihn… – Vs. 26

Auch dies geht aus von dem HERRN der Heerscharen; denn sein Rat ist wunderbar, und er führt es herrlich hinaus. – Vs. 29

    • So wie Gott Weisheit gibt, um zu wissen, was wann und wo gepflanzt werden soll, weiß er auch, was wir brauchen, bevor wir es brauchen.

    • So wie verschiedene Werkzeuge benötigt werden, um verschiedene Arten von Samen zu dreschen, verwendet Gott verschiedene Werkzeuge, um das Leben des Menschen zu beeinflussen.

    • So wie einige Samen in ihrer natürlichen Form verwendet werden können, während andere gemahlen werden müssen, um ihren größten Wert zu erreichen, weiß Gott, wie man das Beste aus seinem Volk herausholt.

O welche Tiefe des Reichtums sowohl der Weisheit als auch der Erkenntnis Gottes! Wie unergründlich sind seine Gerichte, und wie unausforschlich seine Wege! Denn wer hat den Sinn des Herrn erkannt, oder wer ist sein Ratgeber gewesen? Oder wer hat ihm etwas zuvor gegeben, dass es ihm wieder vergolten werde? Denn von ihm und durch ihn und für ihn sind alle Dinge; ihm sei die Ehre in Ewigkeit! Amen. – Römer 11,33-36

Die dritte Lektion aus dieser Stelle ist, dass Gott uns lehrt und dass er wunderbar im Rat und ausgezeichnet in der Führung ist.

    • Was lehrt mich Gott über seinen perfekten Plan?

    • Was lehrt mich Gott über seinen Willen in meinem Leben?

Ich ermahne euch nun, ihr Brüder, angesichts der Barmherzigkeit Gottes, dass ihr eure Leiber darbringt als ein lebendiges, heiliges, Gott wohlgefälliges Opfer: Das sei euer vernünftiger Gottesdienst! Und passt euch nicht diesem Weltlauf an, sondern lasst euch [in eurem Wesen] verwandeln durch die Erneuerung eures Sinnes, damit ihr prüfen könnt, was der gute und wohlgefällige und vollkommene Wille Gottes ist. – Römer 12,1-2