{"id":1035,"date":"2021-08-24T12:37:40","date_gmt":"2021-08-24T12:37:40","guid":{"rendered":"https:\/\/freiebaptistenkw.de\/?p=1035"},"modified":"2021-08-24T12:37:40","modified_gmt":"2021-08-24T12:37:40","slug":"das-schicksal-der-gottlosen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/freiebaptistenkw.de\/index.php\/2021\/08\/24\/das-schicksal-der-gottlosen\/","title":{"rendered":"Das Schicksal der Gottlosen"},"content":{"rendered":"<h1>Hiob 20,1-29<\/h1>\n<p><iframe loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/anchor.fm\/freiebaptistenkw\/embed\/episodes\/Das-Schicksal-der-Gottlosen-e16cin7\" width=\"400px\" height=\"102px\" frameborder=\"0\" scrolling=\"no\"><\/iframe><\/p>\n<blockquote><p>\u200b<sup>1<\/sup> Da antwortete Zophar, der Naamatiter, und sprach:<br \/>\n<sup>2<\/sup> Darum veranlassen mich meine erregten Gedanken zu einer Antwort, und deswegen dr\u00e4ngt es mich [zu reden].<\/p><\/blockquote>\n<p>Der letzte Abschnitt endete mit Hiobs Aussage, dass sie sich auf ihre bevorstehende Leidenszeit vorbereiten sollten, wenn sein Leiden die Folge seiner S\u00fcnde war.<\/p>\n<p>Zophar konnte den Gedanken nicht ertragen und beginnt sich beredt mit einer Rede \u00fcber das Schicksal der B\u00f6sen zu verteidigen.<\/p>\n<blockquote><p><sup>3<\/sup> Eine Zurechtweisung zu meiner Schande musste ich h\u00f6ren; aber mein Geist treibt mich zu antworten um meiner Einsicht willen:<br \/>\n<sup>4<\/sup> Hast du dies nicht von alter Zeit her erkannt? Seitdem der Mensch auf die Erde gesetzt wurde,<br \/>\n<sup>5<\/sup> ist das Frohlocken der Gottlosen kurz, und die Freude der Frevler w\u00e4hrt nur einen Augenblick.<\/p><\/blockquote>\n<p>Was Zophar hier gesagt hat, ist wahr, wenn man das gro\u00dfe Ganze betrachtet, aber es ist nicht unbedingt beobachtbar, wenn der Blick auf das gro\u00dfe Ganze versperrt ist.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Denn ich beneidete die \u00dcberm\u00fctigen, als ich das Wohlergehen der Gottlosen sah. Denn sie leiden keine Qual bis zu ihrem Tod, und ihr Leib ist wohlgen\u00e4hrt. \u2013 Psalm 73,3-4<\/p>\n<p>Schaut man sich das Ende des Weges an, dann sieht man, dass der Weg der Gottlosen immer ins Verderben f\u00fchrt.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">F\u00fcrwahr, du stellst sie auf schl\u00fcpfrigen Boden; du l\u00e4sst sie fallen, dass sie in Tr\u00fcmmer sinken. Wie sind sie so pl\u00f6tzlich verw\u00fcstet worden! Sie sind untergegangen und haben ein Ende mit Schrecken genommen. \u2013 Psalm 73,18-19<\/p>\n<blockquote><p><sup>6<\/sup> Wenn auch sein Stolz bis zum Himmel reichte und sein Haupt die Wolken ber\u00fchrte,<br \/>\n<sup>7<\/sup> so geht er doch, gleich seinem Kot, auf ewig unter; die ihn gesehen haben, werden sagen: Wo ist er?<\/p><\/blockquote>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Die Gottlosen tragen ihre Hochmut als Halsschmuck, aber die Spr\u00fcche sagt uns das, \u201eStolz kommt vor dem Zusammenbruch, und Hochmut kommt vor dem Fall.\u201c \u2013 Spr\u00fcche 16,18<\/p>\n<blockquote><p><sup>8<\/sup> Wie ein Traum verfliegt er, man wird ihn nicht mehr finden; er wird weggescheucht wie ein Nachtgesicht.<br \/>\n<sup>9<\/sup> Das Auge, das ihn sah, sieht ihn nicht wieder, und erblickt ihn nicht mehr an seinem Ort.<\/p><\/blockquote>\n<p>Die B\u00f6sen sind wie ein Traum, es ist da und dann ist es weg. Sind sie einmal au\u00dfer Sicht, sind sie auch wie ein Traum schnell vergessen.<\/p>\n<blockquote><p><sup>10<\/sup> Seine S\u00f6hne m\u00fcssen die Armen entsch\u00e4digen, und seine H\u00e4nde sein Verm\u00f6gen wieder herausgeben.<\/p><\/blockquote>\n<p>Sie hinterlassen jedoch \u00c4rger, da ihre Kinder ihre Schulden begleichen m\u00fcssen.<\/p>\n<blockquote><p><sup>11<\/sup> Seine Gebeine waren voller Jugendkraft: Die liegt nun mit ihm im Staub.<\/p><\/blockquote>\n<p>Die Kraft ihrer Jugend wird vergeudet, da ihr Leben verk\u00fcrzt wird.<\/p>\n<blockquote><p><sup>12<\/sup> Ist das B\u00f6se noch so s\u00fc\u00df in seinem Mund, dass er es unter seiner Zunge birgt,<br \/>\n<sup>13<\/sup> dass er es hegt und nicht lassen kann und an seinem Gaumen festh\u00e4lt:<br \/>\n<sup>14<\/sup> so verwandelt sich doch seine Speise in seinen Eingeweiden, wird zu Schlangengift in seinem Inneren.<\/p><\/blockquote>\n<p>Zophars Darstellung der Auswirkungen der S\u00fcnde ist erstaunlich.<\/p>\n<p>Dieses Bild erinnert uns daran, wie Adam und Eva die verbotene Frucht gegessen haben. Es sah gut aus und es schmeckte gut, aber es hinterlie\u00df bei der Menschheit eine Krankheit, die immer noch darauf wartet, geheilt zu werden.<\/p>\n<blockquote><p><sup>15<\/sup> Den Reichtum, den er verschlungen hat, muss er wieder von sich geben; Gott treibt es ihm aus seinem Bauch heraus.<br \/>\n<sup>16<\/sup> Schlangengift hat er gesaugt: Darum wird ihn die Zunge der Otter t\u00f6ten.<\/p><\/blockquote>\n<p>Die alte Schlange, die der Teufel und der Satan ist, will nicht, dass wir diese Seite der S\u00fcnde sehen, bis es zu sp\u00e4t ist.<\/p>\n<p>Wegen seiner S\u00fcnde wird er die wirklich guten Dinge des Lebens v\u00f6llig verpassen.<\/p>\n<blockquote><p><sup>17<\/sup> Er wird seine Lust nicht sehen an den B\u00e4chen, an den Str\u00f6men von Honig und von Milch.<\/p><\/blockquote>\n<p>Zophar f\u00e4hrt mit seiner Darstellung der S\u00fcnde in voller Farbe fort.<\/p>\n<blockquote><p><sup>18<\/sup> Den Gewinn muss er zur\u00fcckgeben, und er kann ihn nicht verschlingen; an dem Reichtum, den er erwarb, wird er nicht froh;<br \/>\n<sup>19<\/sup> denn er hat Arme misshandelt und sie liegen lassen, hat ein Haus beraubt anstatt gebaut.<br \/>\n<sup>20<\/sup> Sein Bauch kannte keine Ruhe; vor seiner Begehrlichkeit blieb nichts verschont.<br \/>\n<sup>21<\/sup> Nichts entging seiner Fressgier, darum wird auch sein Gut nicht Bestand haben.<br \/>\n<sup>22<\/sup> Mitten in seinem \u00dcberfluss wird er in Not geraten; alle H\u00e4nde der Ungl\u00fccklichen kommen \u00fcber ihn.<br \/>\n<sup>23<\/sup> Es wird geschehen, w\u00e4hrend er seinen Bauch noch f\u00fcllt, wird Er die Glut Seines Zornes \u00fcber ihn senden und sie auf ihn regnen lassen, in seine Eingeweide hinein.<\/p><\/blockquote>\n<p>Zophar hat ja geglaubt, dass es f\u00fcr die B\u00f6sen unm\u00f6glich sei, seiner gerechten Strafe zu entkommen.<\/p>\n<blockquote><p><sup>24<\/sup> Flieht er vor eisernen Waffen, so wird ihn der eherne Bogen durchbohren.<br \/>\n<sup>25<\/sup> Er zieht [an dem Pfeil], und er kommt aus dem R\u00fccken hervor; blitzend f\u00e4hrt er aus seiner Galle, Todesschrecken kommen \u00fcber ihn.<br \/>\n<sup>26<\/sup> Alle Finsternis ist aufgespart f\u00fcr seine Sch\u00e4tze; ihn wird ein Feuer verzehren, das nicht angefacht wird; \u00fcbel wird es dem ergehen, der in seinem Zelt \u00fcbrig geblieben ist.<br \/>\n<sup>27<\/sup> Der Himmel wird seine Schuld offenbaren und die Erde sich gegen ihn emp\u00f6ren.<br \/>\n<sup>28<\/sup> Der Ertrag seines Hauses f\u00e4hrt dahin, muss zerrinnen am Tag Seines Zornes.<\/p><\/blockquote>\n<p>Zophar hat seine Rede mit einer meisterhaften Schlussfolgerung beendet.<\/p>\n<blockquote><p><sup>29<\/sup> Das ist das Teil des gottlosen Menschen von Gott, das Erbe, das Gott ihm zugesprochen hat!<\/p><\/blockquote>\n<p>So genau er in seiner Beschreibung der Folgen der S\u00fcnde war, machte er bei der Anwendung zwei Fehler:<\/p>\n<ul>\n<li style=\"list-style-type: none;\">\n<ul>\n<li>Er ist zu dem Schluss gekommen, dass Hiobs Leiden ein Beweis f\u00fcr sein Fehlverhalten war.<\/li>\n<li>Er ist zu dem Schluss gekommen, dass sein Wohlergehen ein Beweis f\u00fcr seine eigene Rechtschaffenheit sei.<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<\/ul>\n<p>In beiden F\u00e4llen ist er v\u00f6llig falsch gelegen!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hiob 20,1-29 \u200b1 Da antwortete Zophar, der Naamatiter, und sprach: 2 Darum veranlassen mich meine erregten Gedanken zu einer Antwort, und deswegen dr\u00e4ngt es mich [zu reden]. 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