{"id":1068,"date":"2021-10-10T06:46:51","date_gmt":"2021-10-10T06:46:51","guid":{"rendered":"https:\/\/freiebaptistenkw.de\/?p=1068"},"modified":"2021-10-17T06:20:27","modified_gmt":"2021-10-17T06:20:27","slug":"das-gleichnis-vom-saemann","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/freiebaptistenkw.de\/index.php\/2021\/10\/10\/das-gleichnis-vom-saemann\/","title":{"rendered":"Das Gleichnis vom S\u00e4mann"},"content":{"rendered":"<h1>Matth\u00e4us 13,1-23<\/h1>\n<p><iframe loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/anchor.fm\/freiebaptistenkw\/embed\/episodes\/Predigt-von-10-10-2021-Das-Gleichnis-vom-Smann-e18m20j\" width=\"400px\" height=\"102px\" frameborder=\"0\" scrolling=\"no\"><\/iframe><\/p>\n<blockquote><p><sup>1<\/sup> An jenem Tag aber ging Jesus aus dem Haus hinaus und setzte sich an den See.<br \/>\n<sup>2<\/sup> Und es versammelte sich eine gro\u00dfe Volksmenge zu ihm, sodass er in das Schiff stieg und sich setzte; und alles Volk stand am Ufer.<\/p><\/blockquote>\n<p>Das erste, was uns hier auff\u00e4llt, sind die Zuh\u00f6rer, die ihn sprechen h\u00f6rten.<\/p>\n<ul>\n<li style=\"list-style-type: none;\">\n<ul>\n<li>Unter ihnen ist das b\u00f6se und ehebrecherische Geschlecht das ein Zeichen begehrt in Matth\u00e4us 12,39.<\/li>\n<li>Auch seine J\u00fcnger waren dabei.<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<\/ul>\n<blockquote><p><sup>3<\/sup> Und er redete zu ihnen vieles in Gleichnissen und sprach: Siehe, der S\u00e4mann ging aus, um zu s\u00e4en.<br \/>\n<sup>4<\/sup> Und als er s\u00e4te, fiel etliches an den Weg, und die V\u00f6gel kamen und fra\u00dfen es auf.<br \/>\n<sup>5<\/sup> Anderes aber fiel auf den felsigen Boden, wo es nicht viel Erde hatte; und es ging sogleich auf, weil es keine tiefe Erde hatte.<br \/>\n<sup>6<\/sup> Als aber die Sonne aufging, wurde es verbrannt, und weil es keine Wurzel hatte, verdorrte es.<br \/>\n<sup>7<\/sup> Anderes aber fiel unter die Dornen; und die Dornen wuchsen auf und erstickten es.<br \/>\n<sup>8<\/sup> Anderes aber fiel auf das gute Erdreich und brachte Frucht, etliches hundertf\u00e4ltig, etliches sechzigf\u00e4ltig und etliches drei\u00dfigf\u00e4ltig.<br \/>\n<sup>9<\/sup> Wer Ohren hat zu h\u00f6ren, der h\u00f6re!<\/p><\/blockquote>\n<p>Das zweite, was uns auff\u00e4llt, ist, dass Jesus seine Art zu sprechen ge\u00e4ndert hat. Er spricht nicht mehr klar, sondern in Gleichnissen.<\/p>\n<ul>\n<li style=\"list-style-type: none;\">\n<ul>\n<li>Der Satz \u201eWer Ohren hat zu h\u00f6ren, der h\u00f6re!\u201c weist uns darauf hin, dass das Gleichnis \u00fcber sich hinaus auf eine gr\u00f6\u00dfere Bedeutung weist.<\/li>\n<li>Der Ausdruck \u201edie Ohren haben zu h\u00f6ren\u201c bezieht sich auf eine Empf\u00e4nglichkeit f\u00fcr die zugrunde liegende Wahrheit des Gleichnisses.<\/li>\n<li>Es ist einen Zuruf, positiv zu h\u00f6ren und angemessen zu reagieren.<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<\/ul>\n<blockquote><p><sup>10<\/sup> Da traten die J\u00fcnger herzu und sprachen zu ihm: Warum redest du in Gleichnissen mit ihnen?<br \/>\n<sup>11<\/sup> Er aber antwortete und sprach zu ihnen: Weil es euch gegeben ist, die Geheimnisse des Reiches der Himmel zu verstehen; jenen aber ist es nicht gegeben.<br \/>\n<sup>12<\/sup> Denn wer hat, dem wird gegeben werden, und er wird \u00dcberfluss haben; wer aber nicht hat, von dem wird auch das genommen werden, was er hat.<\/p><\/blockquote>\n<p>Die J\u00fcnger Jesu bemerkten den Unterschied und fragten Jesus warum.<\/p>\n<p>Jesus sagte, es liegt daran, dass ich euch Geheimnisse erz\u00e4hlen muss und ich m\u00f6chte, dass ihr es versteht.<\/p>\n<ul>\n<li style=\"list-style-type: none;\">\n<ul>\n<li>Die Geheimnisse des K\u00f6nigreichs waren nicht f\u00fcr diejenigen, die ihn bereits abgelehnt hatten. Ihnen die Geheimnisse zu diesem Zeitpunkt zu verraten, w\u00e4re kontraproduktiv.<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<\/ul>\n<blockquote><p><sup>13<\/sup> Darum rede ich in Gleichnissen zu ihnen, weil sie sehen und doch nicht sehen und h\u00f6ren und doch nicht h\u00f6ren und nicht verstehen;<br \/>\n<sup>14<\/sup> und es wird an ihnen die Weissagung des Jesaja erf\u00fcllt, welche lautet: \u00bbMit den Ohren werdet ihr h\u00f6ren und nicht verstehen, und mit den Augen werdet ihr sehen und nicht erkennen!<br \/>\n<sup>15<\/sup> Denn das Herz dieses Volkes ist verstockt, und mit den Ohren h\u00f6ren sie schwer, und ihre Augen haben sie verschlossen, dass sie nicht etwa mit den Augen sehen und mit den Ohren h\u00f6ren und mit dem Herzen verstehen und sich bekehren und ich sie heile.\u00ab<\/p><\/blockquote>\n<p>Ein weiterer Grund, auf diese Weise zu reden, war die Erf\u00fcllung der Prophezeiung Jesajas bez\u00fcglich dieser Situation.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Und er sprach: Geh und sprich zu diesem Volk: H\u00f6rt immerfort und versteht nicht, seht immerzu und erkennt nicht! Mache das Herz dieses Volkes unempf\u00e4nglich, und mache seine Ohren schwer und verklebe seine Augen, damit es mit seinen Augen nicht sieht und mit seinen Ohren nicht h\u00f6rt, und damit sein Herz nicht zur Einsicht kommt und es sich nicht bekehrt und f\u00fcr sich Heilung findet! \u2013 Jesaja 6,9-10<\/p>\n<p>Lass uns einen Vergleich mit zwei anderen Situationen anstellen.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Und Gott der HERR sprach: Siehe, der Mensch ist geworden wie unsereiner, indem er erkennt, was Gut und B\u00f6se ist; nun aber \u2014 dass er nur nicht seine Hand ausstrecke und auch vom Baum des Lebens nehme und esse und ewig lebe! So schickte ihn Gott der HERR aus dem Garten Eden, damit er den Erdboden bearbeite, von dem er genommen war. Und er vertrieb den Menschen und lie\u00df \u00f6stlich vom Garten Eden die Cherubim lagern und die Flamme des blitzenden Schwertes, um den Weg zum Baum des Lebens zu bewachen. \u2013 1. Mose 3,22-24<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">\u2026und aller Verf\u00fchrung der Ungerechtigkeit bei denen, die verlorengehen, weil sie die Liebe zur Wahrheit nicht angenommen haben, durch die sie h\u00e4tten gerettet werden k\u00f6nnen. Darum wird ihnen Gott eine wirksame Kraft der Verf\u00fchrung senden, sodass sie der L\u00fcge glauben, damit alle gerichtet werden, die der Wahrheit nicht geglaubt haben, sondern Wohlgefallen hatten an der Ungerechtigkeit. \u2013 2. Thessalonicher 2,10-12<\/p>\n<blockquote><p><sup>16<\/sup> Aber gl\u00fcckselig sind eure Augen, dass sie sehen, und eure Ohren, dass sie h\u00f6ren!<br \/>\n<sup>17<\/sup> Denn wahrlich, ich sage euch: Viele Propheten und Gerechte haben zu sehen begehrt, was ihr seht, und haben es nicht gesehen, und zu h\u00f6ren, was ihr h\u00f6rt, und haben es nicht geh\u00f6rt.<\/p><\/blockquote>\n<p>Es gibt jedoch einen besonderen Segen f\u00fcr diejenigen, die dem Evangelium zuh\u00f6ren und positiv darauf reagieren.<\/p>\n<blockquote><p><sup>18<\/sup> So h\u00f6rt nun ihr das Gleichnis vom S\u00e4mann:<\/p><\/blockquote>\n<p>Das Wort \u201eihr\u201c ist wichtig, weil es das Privileg der J\u00fcnger, die Geheimnisse des K\u00f6nigreichs zu verstehen, nachdr\u00fccklich bekr\u00e4ftigt.<\/p>\n<blockquote><p><sup>19<\/sup> Sooft jemand das Wort vom Reich h\u00f6rt und nicht versteht, kommt der B\u00f6se und raubt das, was in sein Herz ges\u00e4t ist. Das ist der, bei dem es an den Weg gestreut war.<\/p><\/blockquote>\n<p>Das erste erw\u00e4hnte Problem ist, dass sie das Wort nicht verstanden. Es ist genau ihre Ablehnung des Wortes, die es Satan erlaubt, hereinzukommen und es wegzunehmen. Die Ursache das Problem ist die H\u00e4rte ihres Herzens.<\/p>\n<blockquote><p><sup>20<\/sup> Auf den felsigen Boden gestreut aber ist es bei dem, der das Wort h\u00f6rt und sogleich mit Freuden aufnimmt;<br \/>\n<sup>21<\/sup> er hat aber keine Wurzel in sich, sondern ist wetterwendisch. Wenn nun Bedr\u00e4ngnis oder Verfolgung entsteht um des Wortes willen, so nimmt er sogleich Ansto\u00df.<\/p><\/blockquote>\n<p>Das zweite Beispiel ist eine oberfl\u00e4chliche oder emotionale Rezeption des Wortes, bei der das Wort keine Fr\u00fcchte tr\u00e4gt. Das hier erw\u00e4hnte Problem ist, dass sie Ansto\u00df nimmt. Sie w\u00fcrden gerne Christen sein, solange sie ihre Lebensweise nicht \u00e4ndern m\u00fcssten.<\/p>\n<blockquote><p><sup>22<\/sup> Unter die Dornen ges\u00e4t aber ist es bei dem, der das Wort h\u00f6rt, aber die Sorge dieser Weltzeit und der Betrug des Reichtums ersticken das Wort, und es wird unfruchtbar.<\/p><\/blockquote>\n<p>Das Problem mit der dritten Gruppe ist, dass es ihnen egal ist. Sie sind zu besch\u00e4ftigt mit diesem Leben, um sich um die Ewigkeit zu k\u00fcmmern. Der Boden war reichlich wachstumsf\u00e4hig, wie das Wachstum der Dornen beweist. Sie waren einfach nicht am Reich Gottes interessiert. Beachte, dass es nicht hei\u00dft, dass die Person unfruchtbar wurde, sondern dass das Wort unfruchtbar wurde. Diese Gruppe wird, wie die beiden zuvor, nicht errettet!<\/p>\n<blockquote><p><sup>23<\/sup> Auf das gute Erdreich ges\u00e4t aber ist es bei dem, der das Wort h\u00f6rt und versteht; der bringt dann auch Frucht, und der eine tr\u00e4gt hundertf\u00e4ltig, ein anderer sechzigf\u00e4ltig, ein dritter drei\u00dfigf\u00e4ltig.<\/p><\/blockquote>\n<p>Dieses Gleichnis macht deutlich, dass die meisten Menschen, die die Botschaft vom K\u00f6nigreich h\u00f6ren, sie ablehnen werden. Einige jedoch werden es annehmen, in ihren Herzen sch\u00e4tzen und an die Wahrheit des K\u00f6nigreichs glauben. Diese werden alle Fr\u00fcchte tragen.<\/p>\n<h3>Paulus spricht von zw\u00f6lf Fruchtsorten:<\/h3>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Die Frucht des Geistes aber ist Liebe, Freude, Friede, Langmut, Freundlichkeit, G\u00fcte, Treue, Sanftmut, Selbstbeherrschung. \u2013 Galater 5,22<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Die Frucht des Geistes besteht n\u00e4mlich in lauter G\u00fcte und Gerechtigkeit und Wahrheit. \u2013 Epheser 5,9<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Jetzt aber, da ihr von der S\u00fcnde frei und Gott dienstbar geworden seid, habt ihr als eure Frucht die Heiligung, als Ende aber das ewige Leben. \u2013 R\u00f6mer 6,22<\/p>\n<h3>Liebe ist ein hervorragendes Beispiel daf\u00fcr, dass in einem wahren Gl\u00e4ubigen immer Frucht vorhanden sein wird.<\/h3>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">die Hoffnung aber l\u00e4sst nicht zuschanden werden; denn die Liebe Gottes ist ausgegossen in unsere Herzen durch den Heiligen Geist, der uns gegeben worden ist. \u2013 R\u00f6mer 5,5<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Ihr erforscht die Schriften, weil ihr meint, in ihnen das ewige Leben zu haben; und sie sind es, die von mir Zeugnis geben. Und doch wollt ihr nicht zu mir kommen, um das Leben zu empfangen. Ich nehme nicht Ehre von Menschen, aber bei euch habe ich erkannt, dass ihr die Liebe Gottes nicht in euch habt. \u2013 Johannes 5,39-42<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Daran wird jedermann erkennen, dass ihr meine J\u00fcnger seid, wenn ihr Liebe untereinander habt. \u2013 Johannes 13,35<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">wer aber sein Wort h\u00e4lt, in dem ist wahrhaftig die Liebe Gottes vollkommen geworden. Daran erkennen wir, dass wir in ihm sind. \u2013 1. Johannes 2,5<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Wir wissen, dass wir aus dem Tod zum Leben gelangt sind, denn wir lieben die Br\u00fcder. Wer den Bruder nicht liebt, bleibt im Tod. \u2013 1. Johannes 3,14<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Matth\u00e4us 13,1-23 1 An jenem Tag aber ging Jesus aus dem Haus hinaus und setzte sich an den See. 2 Und es versammelte sich eine gro\u00dfe Volksmenge zu ihm, sodass er in das Schiff stieg und sich setzte; und alles Volk stand am Ufer. 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