{"id":1324,"date":"2022-07-17T05:05:22","date_gmt":"2022-07-17T05:05:22","guid":{"rendered":"https:\/\/freiebaptistenkw.de\/?p=1324"},"modified":"2022-07-17T09:59:43","modified_gmt":"2022-07-17T09:59:43","slug":"was-will-gott-von-mir","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/freiebaptistenkw.de\/index.php\/2022\/07\/17\/was-will-gott-von-mir\/","title":{"rendered":"Was will Gott von mir?"},"content":{"rendered":"<h1>Matth\u00e4us 20,1-16<\/h1>\n<p><iframe loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/anchor.fm\/freiebaptistenkw\/embed\/episodes\/Predigt-zum-17-7-2022-Was-will-Gott-von-mir-e1lb2cj\" width=\"400px\" height=\"102px\" frameborder=\"0\" scrolling=\"no\"><\/iframe><\/p>\n<p><em>\u200b<sup>1<\/sup> Denn das Reich der Himmel gleicht einem Hausherrn, der am Morgen fr\u00fch ausging, um Arbeiter in seinen Weinberg einzustellen.<\/em><br \/>\n<em><sup>2<\/sup> Und nachdem er mit den Arbeitern um einen Denar f\u00fcr den Tag \u00fcbereingekommen war, sandte er sie in seinen Weinberg.<\/em><\/p>\n<p>Dieses Gleichnis dient eigentlich dazu, seine Antwort auf die Frage des Petrus in 19,27 weiter zu erl\u00e4utern.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Da antwortete Petrus und sprach zu ihm: Siehe, wir haben alles verlassen und sind dir nachgefolgt; was wird uns daf\u00fcr zuteil? \u2013 Matth\u00e4us 19,27<\/p>\n<p>Die erste Gruppe, die zu Beginn des Tages eingestellt wurde, war \u00e4hnlich wie Petrus und die anderen J\u00fcnger, die sich immer darum k\u00fcmmerten, was sie f\u00fcr ihren Dienst bekommen w\u00fcrden.<\/p>\n<ul>\n<li style=\"list-style-type: none;\">\n<ul>\n<li>Diese Gruppe war fr\u00fch auf dem Markt und bereit zu arbeiten.<\/li>\n<li>Anscheinend wollten diese einen Vertrag, in dem festgelegt war, wie viel sie bezahlt werden sollten.<\/li>\n<li>Der Hausherr kam ihnen darin entgegen, indem er ihnen gab, was sie w\u00fcnschten.<\/li>\n<li>Der vereinbarte Lohn war ein Denar.<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<\/ul>\n<blockquote><p><sup>3<\/sup> Als er um die dritte Stunde ausging, sah er andere auf dem Markt unt\u00e4tig stehen<br \/>\n<sup>4<\/sup> und sprach zu diesen: Geht auch ihr in den Weinberg, und was recht ist, will ich euch geben!<\/p><\/blockquote>\n<p>Die zweite Gruppe war am Anfang nicht dabei.<\/p>\n<ul>\n<li style=\"list-style-type: none;\">\n<ul>\n<li>Sie waren auch bereit zu arbeiten, obwohl ein Teil des Tages bereits vorbei war.<\/li>\n<li>Der Hausherr sah, dass sie nicht besch\u00e4ftigt waren, und bat sie, auch f\u00fcr ihn zu arbeiten.<\/li>\n<li>Diese Gruppe forderte keinen Vertrag, war aber bereit, f\u00fcr alles zu arbeiten, was der Hausherr f\u00fcr wert hielt.<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<\/ul>\n<blockquote><p><sup>5<\/sup> Und sie gingen hin. Wiederum ging er aus um die sechste und um die neunte Stunde und tat dasselbe.<\/p><\/blockquote>\n<p>Die Gruppen drei und vier waren gleich wie die zweite Gruppe, nur dass sie sp\u00e4ter am Tag beginnen.<\/p>\n<blockquote><p><sup>6<\/sup> Als er aber um die elfte Stunde ausging, fand er andere unt\u00e4tig dastehen und sprach zu ihnen: Warum steht ihr hier den ganzen Tag unt\u00e4tig?<br \/>\n<sup>7<\/sup> Sie sprachen zu ihm: Es hat uns niemand eingestellt! Er spricht zu ihnen: Geht auch ihr in den Weinberg, und was recht ist, das werdet ihr empfangen!<\/p><\/blockquote>\n<p>Die letzte Gruppe hatte nur kurze Zeit zum Arbeiten zur Verf\u00fcgung.<\/p>\n<ul>\n<li style=\"list-style-type: none;\">\n<ul>\n<li>Der Hausherr fragte sie, warum sie den ganzen Tag unt\u00e4tig seien.<\/li>\n<li>Sie antworteten, niemand habe sie zum Arbeiten eingestellt.<\/li>\n<li>Diesen verspricht er auch zu geben, was Gerecht war.<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<\/ul>\n<blockquote><p><sup>8<\/sup> Als es aber Abend geworden war, sprach der Herr des Weinbergs zu seinem Verwalter: Rufe die Arbeiter und bezahle ihnen den Lohn, indem du bei den Letzten anf\u00e4ngst, bis zu den Ersten.<br \/>\n<sup>9<\/sup> Und es kamen die, welche um die elfte Stunde [eingestellt worden waren], und empfingen jeder einen Denar.<\/p><\/blockquote>\n<p>Am Ende des Tages erhielten diejenigen, die als letzte kamen und nur eine Stunde gearbeitet hatten, einen vollen Arbeitstag.<\/p>\n<ul>\n<li style=\"list-style-type: none;\">\n<ul>\n<li>Diese Gruppe ist vergleichbar mit uns, die wir in den letzten Tagen vor der Wiederkunft Christi leben und dienen.<\/li>\n<li>Die M\u00f6glichkeiten sind geringer als in vergangenen Zeiten, aber der Lohn f\u00fcr Treue ist derselbe.<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<\/ul>\n<blockquote><p><sup>10<\/sup> Als aber die Ersten kamen, meinten sie, sie w\u00fcrden mehr empfangen; da empfingen auch sie jeder einen Denar.<br \/>\n<sup>11<\/sup> Und als sie ihn empfangen hatten, murrten sie gegen den Hausherrn<br \/>\n<sup>12<\/sup> und sprachen: Diese Letzten haben nur eine Stunde gearbeitet, und du hast sie uns gleichgemacht, die wir die Last und Hitze des Tages getragen haben!<br \/>\n<sup>13<\/sup> Er aber antwortete und sprach zu einem unter ihnen: Freund, ich tue dir nicht unrecht. Bist du nicht um einen Denar mit mir \u00fcbereingekommen?<\/p><\/blockquote>\n<p>Die erste Gruppe von Arbeitern erhielt den gleichen Lohn wie die letzte.<\/p>\n<ul>\n<li style=\"list-style-type: none;\">\n<ul>\n<li>Sie dachten, sie sollten mehr bekommen.<\/li>\n<li>Sie f\u00fchlten sich ungerecht behandelt.<\/li>\n<li>Der Hausherr erkl\u00e4rte, es sei Gerecht, da sie sich darauf geeinigt h\u00e4tten.<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<\/ul>\n<blockquote><p><sup>14<\/sup> Nimm das Deine und geh hin! Ich will aber diesem Letzten so viel geben wie dir.<br \/>\n<sup>15<\/sup> Oder habe ich nicht Macht, mit dem Meinen zu tun, was ich will? Blickst du darum neidisch, weil ich g\u00fctig bin?<br \/>\n<sup>16<\/sup> So werden die Letzten die Ersten und die Ersten die Letzten sein. Denn viele sind berufen, aber wenige auserw\u00e4hlt.<\/p><\/blockquote>\n<h3>Die erste Gruppe arbeitete, weil sie einen Vertrag bekamen. Die anderen arbeiteten, weil sie die Gelegenheit dazu hatten.<\/h3>\n<p>Ihre Treue und Bereitschaft, ohne Vertrag zu arbeiten, wurde mit einem vollen Tageslohn belohnt.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Und jeder, der H\u00e4user oder Br\u00fcder oder Schwestern oder Vater oder Mutter oder Frau oder Kinder oder \u00c4cker verlassen hat um meines Namens willen, der wird es hundertf\u00e4ltig empfangen und das ewige Leben erben. Aber viele von den Ersten werden Letzte, und Letzte werden Erste sein. \u2013 Matth\u00e4us 19,29-30<\/p>\n<p>Was sollen wir dann aus dieser kleinen Geschichte lernen?<\/p>\n<h2>Gott sucht immer noch Arbeiter f\u00fcr das Reich der Himmel.<\/h2>\n<ul>\n<li style=\"list-style-type: none;\">\n<ul>\n<li>Es spielt keine Rolle, wie alt du bist.<\/li>\n<li>Es spielt keine Rolle, welche Ausbildung du hast.<\/li>\n<li>Es spielt keine Rolle, wie viel Erfahrung du hast.<\/li>\n<li>Es spielt keine Rolle, wie viel F\u00e4higkeit du hast.<\/li>\n<li>Das einzige, was notwendig ist, ist dass du berufen bist.<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<\/ul>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Wir wissen aber, dass denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Besten dienen, denen, die nach dem Vorsatz berufen sind. \u2013 R\u00f6mer 8,28<\/p>\n<ul>\n<li style=\"list-style-type: none;\">\n<ul>\n<li>Jeder Gl\u00e4ubige ist zum Dienst im Reich der Himmel berufen!<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<\/ul>\n<h2>Das Wichtigste, was Gott von seinen Dienern erwartet, ist Treue.<\/h2>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">So soll man uns betrachten: als Diener des Christus und Haushalter der Geheimnisse Gottes. Im \u00dcbrigen wird von einem Haushalter nur verlangt, dass er treu erfunden wird. \u2013 1. Korinther 4,1-2<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Sein Herr sagte zu ihm: Recht so, du guter und treuer Knecht! Du bist \u00fcber wenigem treu gewesen, ich will dich \u00fcber vieles setzen; geh ein zur Freude deines Herrn! \u2013 Matth\u00e4us 25,23<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Denn wer hat, dem wird gegeben werden, damit er \u00dcberfluss hat; von dem aber, der nicht hat, wird auch das genommen werden, was er hat. Und den unn\u00fctzen Knecht werft hinaus in die \u00e4u\u00dferste Finsternis! Dort wird das Heulen und Z\u00e4hneknirschen sein. \u2013 Matth\u00e4us 25,29-30<\/p>\n<h2>Gottes Urteil ist immer gerecht.<\/h2>\n<ul>\n<li style=\"list-style-type: none;\">\n<ul>\n<li>Lob von anderen ist unwichtig.<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<\/ul>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Mir aber ist es das Geringste, dass ich von euch oder von einem menschlichen Gerichtstag beurteilt werde; auch beurteile ich mich nicht selbst. \u2013 1. Korinther 4,3<\/p>\n<ul>\n<li style=\"list-style-type: none;\">\n<ul>\n<li>Meine eigene Meinung bez\u00fcglich meines Dienstes ist unwichtig.<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<\/ul>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Denn ich bin mir nichts bewusst; aber damit bin ich nicht gerechtfertigt, sondern der Herr ist es, der mich beurteilt. \u2013 1. Korinther 4,4<\/p>\n<ul>\n<li style=\"list-style-type: none;\">\n<ul>\n<li>Das Urteil unseres Herrn ist jedoch immer gerecht.<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<\/ul>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Darum richtet nichts vor der Zeit, bis der Herr kommt, der auch das im Finstern Verborgene ans Licht bringen und die Absichten der Herzen offenbar machen wird; und dann wird jedem das Lob von Gott zuteilwerden. \u2013 1. Korinther 4,5<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Ich habe den guten Kampf gek\u00e4mpft, den Lauf vollendet, den Glauben bewahrt. Von nun an liegt f\u00fcr mich die Krone der Gerechtigkeit bereit, die mir der Herr, der gerechte Richter, an jenem Tag zuerkennen wird, nicht aber mir allein, sondern auch allen, die seine Erscheinung lieb gewonnen haben. \u2013 2. Timotheus 4,7-8<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Matth\u00e4us 20,1-16 \u200b1 Denn das Reich der Himmel gleicht einem Hausherrn, der am Morgen fr\u00fch ausging, um Arbeiter in seinen Weinberg einzustellen. 2 Und nachdem er mit den Arbeitern um einen Denar f\u00fcr den Tag \u00fcbereingekommen war, sandte er sie in seinen Weinberg. 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