{"id":1363,"date":"2022-08-14T07:50:26","date_gmt":"2022-08-14T07:50:26","guid":{"rendered":"https:\/\/freiebaptistenkw.de\/?p=1363"},"modified":"2022-08-14T10:28:33","modified_gmt":"2022-08-14T10:28:33","slug":"der-feigenbaum","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/freiebaptistenkw.de\/index.php\/2022\/08\/14\/der-feigenbaum\/","title":{"rendered":"Der Feigenbaum"},"content":{"rendered":"<h1>Matth\u00e4us 21,18-22<\/h1>\n<p><iframe loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/anchor.fm\/freiebaptistenkw\/embed\/episodes\/Predigt-zum-14-08-2022-Der-Feigenbaum-e1mg65j\" width=\"400px\" height=\"102px\" frameborder=\"0\" scrolling=\"no\"><\/iframe><\/p>\n<blockquote><p><sup>18<\/sup> Als er aber fr\u00fch am Morgen in die Stadt zur\u00fcckkehrte, hatte er Hunger.<br \/>\n<sup>19<\/sup> Und als er einen einzelnen Feigenbaum am Weg sah, ging er zu ihm hin und fand nichts daran als nur Bl\u00e4tter. Da sprach er zu ihm: Nun soll von dir keine Frucht mehr kommen in Ewigkeit! Und auf der Stelle verdorrte der Feigenbaum.<br \/>\n<sup>20<\/sup> Und als die J\u00fcnger es sahen, verwunderten sie sich und sprachen: Wie ist der Feigenbaum so pl\u00f6tzlich verdorrt?<br \/>\n<sup>21<\/sup> Jesus aber antwortete und sprach zu ihnen: Wahrlich, ich sage euch: Wenn ihr Glauben habt und nicht zweifelt, so werdet ihr nicht nur tun, was mit dem Feigenbaum geschah, sondern auch, wenn ihr zu diesem Berg sagt: Hebe dich und wirf dich ins Meer!, so wird es geschehen.<br \/>\n<sup>22<\/sup> Und alles, was ihr glaubend erbittet im Gebet, das werdet ihr empfangen!<\/p><\/blockquote>\n<h3>Ein fruchtbarer Feigenbaum ist ein Zeichen der Segnungen Gottes.<\/h3>\n<ul>\n<li style=\"list-style-type: none;\">\n<ul>\n<li>Feigen geh\u00f6rten zu den Fr\u00fcchten, die die Kundschafter aus Kanaan mitbrachten.<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<\/ul>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Und sie kamen bis in das Tal Eschkol und schnitten dort eine Weinrebe ab mit einer Weintraube und lie\u00dfen sie zu zweit an einer Stange tragen, dazu auch Granat\u00e4pfel und Feigen. \u2013 4. Mose 13,23<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Denn der HERR, dein Gott, bringt dich in ein gutes Land, in ein Land, in dem Wasserb\u00e4che, Quellen und Seen sind, die in den T\u00e4lern und auf den Bergen entspringen; ein Land, in dem Weizen, Gerste, Weinst\u00f6cke, Feigenb\u00e4ume und Granat\u00e4pfel gedeihen, ein Land voller Olivenb\u00e4ume und Honig; ein Land, von dem du dich nicht k\u00fcmmerlich n\u00e4hren musst, in dem es dir an nichts mangelt; ein Land, dessen Steine Eisen sind, wo du Erz aus den Bergen hauen wirst. \u2013 5. Mose 8,7-9<\/p>\n<ul>\n<li style=\"list-style-type: none;\">\n<ul>\n<li>Feigenb\u00e4ume waren ein Symbol f\u00fcr die Segnungen Gottes w\u00e4hrend der Herrschaft Salomos.<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<\/ul>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Und Juda und Israel wohnten sicher, jeder unter seinem Weinstock und unter seinem Feigenbaum, von Dan bis Beerscheba, solange Salomo lebte. \u2013 1. K\u00f6nige 5,5<\/p>\n<ul>\n<li style=\"list-style-type: none;\">\n<ul>\n<li>Feigenb\u00e4ume sind ein Symbol f\u00fcr die Segnungen Gottes w\u00e4hrend des Tausendj\u00e4hrigen K\u00f6nigreichs.<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<\/ul>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">sondern jedermann wird unter seinem Weinstock und unter seinem Feigenbaum sitzen, und niemand wird ihn aufschrecken; denn der Mund des HERRN der Heerscharen hat es geredet! \u2013 Micha 4,4<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">An jenem Tag, spricht der HERR der Heerscharen, werdet ihr einander einladen unter den Weinstock und unter den Feigenbaum. \u2013 Sacharja 3,10<\/p>\n<ul>\n<li style=\"list-style-type: none;\">\n<ul>\n<li>In diesem Leben unter Gottes Segen zu bleiben ist nicht automatisch, es erfordert Pflege.<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<\/ul>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Wer den Feigenbaum aufmerksam pflegt, wird dessen Frucht essen, und wer seinem Herrn aufmerksam dient, wird geehrt. \u2013 Spr\u00fcche 27,18<\/p>\n<h3>Ein kahler Feigenbaum ist ein Zeichen des Gerichts Gottes als Folge der S\u00fcnde.<\/h3>\n<ul>\n<li style=\"list-style-type: none;\">\n<ul>\n<li>Wo finden wir den Anfang dieses Zeichens? Weit zur\u00fcck in 1. Mose 3 beim S\u00fcndenfall von Adam und Eva.<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<\/ul>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">\u200bDa wurden ihnen beiden die Augen ge\u00f6ffnet, und sie erkannten, dass sie nackt waren; und sie banden sich Feigenbl\u00e4tter um und machten sich Schurze. \u2013 1. Mose 3,:7<\/p>\n<ul>\n<li style=\"list-style-type: none;\">\n<ul>\n<li>Dieses gleiche Zeichen wird auch in Bezug auf die heidnischen Nationen verwendet.<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<\/ul>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Kommt herzu, ihr Heiden, um zu h\u00f6ren, und ihr V\u00f6lker, horcht auf! Es h\u00f6re die Erde und was sie erf\u00fcllt, der Erdkreis und alles, was ihm entsprosst! Denn der HERR ist zornig \u00fcber alle Heidenv\u00f6lker und ergrimmt \u00fcber ihr ganzes Heer. Er hat \u00fcber ihnen den Bann verh\u00e4ngt und sie zur Schlachtung dahingegeben. Das gesamte Heer des Himmels wird vergehen, und die Himmel werden zusammengerollt wie eine Buchrolle, und all ihr Heer wird herabfallen, wie das Laub am Weinstock herabf\u00e4llt und wie die verdorrte [Frucht] des Feigenbaums. \u2013 Jesaja 34,1-2&amp;4<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Und ich sah, als es das sechste Siegel \u00f6ffnete, und siehe, ein gro\u00dfes Erdbeben entstand, und die Sonne wurde schwarz wie ein h\u00e4rener Sack, und der Mond wurde wie Blut; und die Sterne des Himmels fielen auf die Erde, wie ein Feigenbaum seine unreifen Fr\u00fcchte abwirft, wenn er von einem starken Wind gesch\u00fcttelt wird. Und der Himmel entwich wie eine Buchrolle, die zusammengerollt wird, und alle Berge und Inseln wurden von ihrem Ort wegger\u00fcckt. Und die K\u00f6nige der Erde und die Gro\u00dfen und die Reichen und die Heerf\u00fchrer und die M\u00e4chtigen und alle Knechte und alle Freien verbargen sich in den Kl\u00fcften und in den Felsen der Berge, und sie sprachen zu den Bergen und zu den Felsen: Fallt auf uns und verbergt uns vor dem Angesicht dessen, der auf dem Thron sitzt, und vor dem Zorn des Lammes! Denn der gro\u00dfe Tag seines Zorns ist gekommen, und wer kann bestehen? \u2013 Offenbarung 6,12-17<\/p>\n<ul>\n<li style=\"list-style-type: none;\">\n<ul>\n<li>Die bekannteste Verwendung des Zeichens in der Prophetie hatte mit der Nation Israel zu tun.<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<\/ul>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Ich will ihnen ganz und gar ein Ende machen, spricht der HERR; keine Trauben sollen mehr am Weinstock sein, keine Feigen mehr am Feigenbaum, und die Bl\u00e4tter sollen verwelken: Was ich ihnen gab, wird man von ihnen wegbringen! Wozu sitzen wir herum? Versammelt euch, und lasst uns in die festen St\u00e4dte ziehen, damit wir dort zugrunde gehen! Denn der HERR, unser Gott, l\u00e4sst uns zugrunde gehen und tr\u00e4nkt uns mit Giftwasser, weil wir gegen den HERRN ges\u00fcndigt haben. \u2013 Jeremia 8,13-14<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">\u200bIch will auch ihren Weinstock und ihren Feigenbaum verw\u00fcsten, von denen sie sagt: \u00bbDas ist der Lohn, den mir meine Liebhaber gegeben haben!\u00ab Ja, ich will sie in eine Wildnis verwandeln, dass sich die Tiere des Feldes davon n\u00e4hren sollen. Ich will sie strafen f\u00fcr die Festtage der Baale, an denen sie ihnen r\u00e4ucherte und sich mit ihren Ohrringen und ihrem Geschmeide schm\u00fcckte und ihren Liebhabern nachlief und mich verga\u00df!, spricht der HERR. \u2013 Hosea 2,14-15<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Meinen Weinstock hat es verw\u00fcstet und meinen Feigenbaum kahl gefressen; sogar die Rinde hat es vollst\u00e4ndig abgesch\u00e4lt und weggeworfen; wei\u00df geworden sind seine Zweige. \u2013 Joel 1,7<\/p>\n<h3>Der Feigenbaum selbst ist ein Zeichen f\u00fcr Gottes Erwartungen an Israel, aber auch f\u00fcr sein Gericht, wenn sie sich als unfruchtbar erweisen.<\/h3>\n<ul>\n<li style=\"list-style-type: none;\">\n<ul>\n<li>Diese Erwartungen werden im Hohelied gedeutet.<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<\/ul>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Mein Geliebter beginnt und spricht zu mir: \u00bbMach dich auf, meine Freundin, komm her, meine Sch\u00f6ne! Denn siehe, der Winter ist vor\u00fcber, der Regen hat sich auf und davon gemacht; die Blumen zeigen sich auf dem Land, die Zeit des Singvogels ist da, und die Stimme der Turteltauben L\u00e4sst sich h\u00f6ren in unserem Land; am Feigenbaum r\u00f6ten sich die Fr\u00fchfeigen, und die Reben verbreiten Bl\u00fctenduft; komm, mach dich auf, meine Freundin; meine Sch\u00f6ne, komm doch! \u2013 Das Hohelied 2,10-13<\/p>\n<ul>\n<li style=\"list-style-type: none;\">\n<ul>\n<li>Jesus hat dies deutlich in einem seiner Gleichnisse erkl\u00e4rt.<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<\/ul>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Und er sagte dieses Gleichnis: Es hatte jemand einen Feigenbaum, der war in seinem Weinberg gepflanzt; und er kam und suchte Frucht darauf und fand keine. Da sprach er zu dem Weing\u00e4rtner: Siehe, drei Jahre komme ich und suche Frucht an diesem Feigenbaum und finde keine. Haue ihn ab! Warum macht er das Land unn\u00fctz? Er aber antwortet und spricht zu ihm: Herr, lass ihn noch dieses Jahr, bis ich um ihn gegraben und D\u00fcnger gelegt habe, ob er vielleicht doch noch Frucht bringt \u2014 wenn nicht, so haue ihn danach ab! \u2013 Lukas 13,6-9<\/p>\n<ul>\n<li style=\"list-style-type: none;\">\n<ul>\n<li style=\"list-style-type: none;\">\n<ul>\n<li>Dieses Gleichnis lehrt uns, dass Gott langm\u00fctig ist.<\/li>\n<li>Es lehrt uns auch, dass er nicht ewig warten wird, um Gericht zu bringen, wenn es keine Frucht gibt.<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<\/ul>\n<h3>Als sich Jesus am Montagmorgen der Stadt n\u00e4herte, sah er in dem kahlen Feigenbaum eine Gelegenheit, seine J\u00fcnger zu belehren.<\/h3>\n<p>Diese Lektionen wurden nicht sofort unterrichtet, er musste erst die Grundlagenarbeit leisten.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Und als sie am folgenden Tag Bethanien verlie\u00dfen, hatte er Hunger. Und als er von fern einen Feigenbaum sah, der Bl\u00e4tter hatte, ging er hin, ob er etwas daran finden w\u00fcrde. Und als er zu ihm kam, fand er nichts als Bl\u00e4tter; denn es war nicht die Zeit der Feigen. Und Jesus begann und sprach zu ihm: Es esse in Ewigkeit niemand mehr eine Frucht von dir! Und seine J\u00fcnger h\u00f6rten es. \u2013 Markus 11,12-14<\/p>\n<ul>\n<li style=\"list-style-type: none;\">\n<ul>\n<li>Unseren Kindern beizubringen, was richtig ist, geschieht nicht von selbst, es erfordert Vorbereitung.<\/li>\n<li>Jesus tat dies in ihrer Gegenwart ohne Erkl\u00e4rung, der Unterricht w\u00fcrde sp\u00e4ter stattfinden.<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<\/ul>\n<p>Am Dienstag war die Vorbereitung abgeschlossen, der Unterricht konnte beginnen.<\/p>\n<p>Bei Matth\u00e4us hei\u00dft es, \u201eauf der Stelle verdorrte der Feigenbaum\u201c aber Petrus bemerkte es erst am n\u00e4chsten Tag.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Und als sie am Morgen vorbeikamen, sahen sie, dass der Feigenbaum von den Wurzeln an verdorrt war. Und Petrus erinnerte sich und sprach zu ihm: Rabbi, siehe, der Feigenbaum, den du verflucht hast, ist verdorrt! \u2013 Markus 11,20-21<\/p>\n<p>Der Anschauungsunterricht erregte ihre Aufmerksamkeit.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Und als die J\u00fcnger es sahen, verwunderten sie sich und sprachen: Wie ist der Feigenbaum so pl\u00f6tzlich verdorrt? \u2013 Matth\u00e4us 21,20<\/p>\n<h3>Es gab mehrere Sachen, die sie lernen mussten.<\/h3>\n<ul>\n<li style=\"list-style-type: none;\">\n<ul>\n<li>Das erste ist an Gott Glauben zu haben.<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<\/ul>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Und Jesus antwortete und sprach zu ihnen: Habt Glauben an Gott! \u2013 Markus 11,22<\/p>\n<ul>\n<li style=\"list-style-type: none;\">\n<ul>\n<li>Das zweite ist, dass Glauben viel bewirken kann.<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<\/ul>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Jesus aber antwortete und sprach zu ihnen: Wahrlich, ich sage euch: Wenn ihr Glauben habt und nicht zweifelt, so werdet ihr nicht nur tun, was mit dem Feigenbaum geschah, sondern auch, wenn ihr zu diesem Berg sagt: Hebe dich und wirf dich ins Meer!, so wird es geschehen. \u2013 Matth\u00e4us 21,21<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Es ist aber der Glaube eine feste Zuversicht auf das, was man hofft, eine \u00dcberzeugung von Tatsachen, die man nicht sieht. \u2013 Hebr\u00e4er 11,1<\/p>\n<ul>\n<li style=\"list-style-type: none;\">\n<ul>\n<li>Das dritte ist, dass Glauben deine Gebete beeinflusst.<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<\/ul>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Und alles, was ihr glaubend erbittet im Gebet, das werdet ihr empfangen! \u2013 Matth\u00e4us 21,22<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Er bitte aber im Glauben und zweifle nicht; denn wer zweifelt, gleicht einer Meereswoge, die vom Wind getrieben und hin- und hergeworfen wird. Ein solcher Mensch denke nicht, dass er etwas von dem Herrn empfangen wird, ein Mann mit geteiltem Herzen, unbest\u00e4ndig in allen seinen Wegen. \u2013 Jakobus 1,6-8<\/p>\n<p>Wenn wir beten, wissen wir meistens, was wir wollen, aber wir sind uns nicht sicher, ob es Gottes Wille ist, das hei\u00dft, wir haben Zweifel in unseren Herzen. Deshalb sollten wir immer beten, dein Wille geschehe. Dann wird die Antwort immer richtig sein.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Und das ist die Freim\u00fctigkeit, die wir ihm gegen\u00fcber haben, dass er uns h\u00f6rt, wenn wir seinem Willen gem\u00e4\u00df um etwas bitten. Und wenn wir wissen, dass er uns h\u00f6rt, um was wir auch bitten, so wissen wir, dass wir das Erbetene haben, das wir von ihm erbeten haben. \u2013 1. Johannes 5,14-15<\/p>\n<ul>\n<li style=\"list-style-type: none;\">\n<ul>\n<li>Das letzte, was zu lernen ist, ist \u00fcber die Zukunft.<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<\/ul>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von dem Feigenbaum aber lernt das Gleichnis: Wenn sein Zweig schon saftig wird und Bl\u00e4tter treibt, so erkennt ihr, dass der Sommer nahe ist. \u2013 Matth\u00e4us 24,32<\/p>\n<p>Um diesen Spruch zu verstehen, musst du Jeremia 24 verstehen.<\/p>\n<p>Israel ist der von Gott gepflanzte Feigenbaum. Dieser Baum brachte sowohl gute als auch schlechte Feigen hervor.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Der HERR lie\u00df mich schauen, und siehe, da standen zwei K\u00f6rbe mit Feigen vor dem Tempel des HERRN\u2026 Der eine Korb enthielt sehr gute Feigen, so wie die Fr\u00fchfeigen; im anderen Korb aber waren sehr schlechte Feigen, die man vor Schlechtigkeit nicht genie\u00dfen konnte. Da sprach der HERR zu mir: Jeremia, was siehst du? \u2014 Feigen, antwortete ich; die guten Feigen sind sehr gut, und die schlechten Feigen sind sehr schlecht, sodass man sie vor Schlechtigkeit nicht genie\u00dfen kann. \u2013 Jeremia 24,1-3<\/p>\n<ul>\n<li style=\"list-style-type: none;\">\n<ul>\n<li>Die guten Feigen stellen diejenigen dar, die in der Endzeit nach Israel zur\u00fcckkehren werden und die sich am Ende der Tr\u00fcbsal an Christus glauben werden.<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<\/ul>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">So spricht der HERR, der Gott Israels: Wie diese guten Feigen hier, so will ich die Gefangenen Judas, die ich von diesem Ort weg ins Land der Chald\u00e4er geschickt habe, als gut ansehen; und ich werde mein Auge auf sie richten zum Guten und sie wieder in dieses Land zur\u00fcckbringen; und ich werde sie bauen und nicht niederrei\u00dfen, pflanzen und nicht ausrei\u00dfen; und ich will ihnen ein Herz geben, dass sie mich erkennen sollen, dass ich der HERR bin; und sie sollen mein Volk sein, und ich will ihr Gott sein; denn sie werden sich von ganzem Herzen zu mir bekehren. \u2013 Jeremia 24,5-7<\/p>\n<ul>\n<li style=\"list-style-type: none;\">\n<ul>\n<li>Die schlechten Feigen repr\u00e4sentieren diejenigen, die die G\u00f6tter dieser Welt verehrten und somit Christus ablehnten. Diese sind im Laufe der Geschichte umgekommen.<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<\/ul>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Aber wie die schlechten Feigen, die so schlecht sind, dass man sie nicht genie\u00dfen kann, so will ich Zedekia, den K\u00f6nig von Juda, behandeln, spricht der HERR, und seine F\u00fcrsten und den \u00dcberrest von Jerusalem, sowohl die, welche in diesem Land \u00fcbrig geblieben sind, als auch die, welche im Land \u00c4gypten wohnen. Und ich will sie zum Entsetzen, zum Unheil dahingeben in alle K\u00f6nigreiche der Erde, zum Schimpfwort und zum Sprichwort, zur Spottrede und zum Fluch an allen Orten, wohin ich sie versto\u00dfen werde; und ich werde gegen sie das Schwert, die Hungersnot und die Pest loslassen, bis sie vollst\u00e4ndig aus dem Land vertilgt sind, das ich ihnen und ihren V\u00e4tern gegeben habe! \u2013 Jeremia 24,8-10<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Matth\u00e4us 21,18-22 18 Als er aber fr\u00fch am Morgen in die Stadt zur\u00fcckkehrte, hatte er Hunger. 19 Und als er einen einzelnen Feigenbaum am Weg sah, ging er zu ihm hin und fand nichts daran als nur Bl\u00e4tter. Da sprach er zu ihm: Nun soll von dir keine Frucht mehr kommen in Ewigkeit! 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