{"id":1691,"date":"2023-11-12T06:38:59","date_gmt":"2023-11-12T06:38:59","guid":{"rendered":"https:\/\/freiebaptistenkw.de\/?p=1691"},"modified":"2023-11-12T06:38:59","modified_gmt":"2023-11-12T06:38:59","slug":"wenn-alles-schief-geht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/freiebaptistenkw.de\/index.php\/2023\/11\/12\/wenn-alles-schief-geht\/","title":{"rendered":"Wenn alles schief geht&#8230;"},"content":{"rendered":"<h1>Klagelieder 4,1-22<\/h1>\n<p><a href=\"https:\/\/youtube.com\/live\/pYTMq2_8GEU?feature=share\">auf YouTube live anschauen um 11 Uhr<\/a><\/p>\n<blockquote><p>\u200b<sup>1<\/sup> Ach! Wie ist das Gold geschw\u00e4rzt, wie ist das kostbare Gold entstellt! Wie sind die Steine des Heiligtums aufgesch\u00fcttet an allen Stra\u00dfenecken!<br \/>\n<sup>2<\/sup> Die Kinder Zions, die teuren, die mit feinem Gold aufgewogenen, ach, wie sind sie irdenen Gef\u00e4\u00dfen gleichgeachtet, dem Werk von T\u00f6pferh\u00e4nden!<\/p><\/blockquote>\n<h2>Wenn alles schief geht&#8230;<\/h2>\n<p>Was als unm\u00f6glich galt, ist eingetreten. Wie kann es sein?<\/p>\n<h3>Das Gold ist geschw\u00e4rzt und entstellt.<\/h3>\n<ul>\n<li style=\"list-style-type: none;\">\n<ul>\n<li>Das reine Gold im Tempel repr\u00e4sentierte die Herrlichkeit Gottes.<\/li>\n<li>Es rostet nicht und l\u00e4uft auch nicht an.<\/li>\n<li>Die Stra\u00dfen des Himmels sind mit reinem Gold gepflastert.<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<\/ul>\n<h3>Die Edelsteine, mit denen der Tempel geschm\u00fcckt war, waren nun auf den Stra\u00dfen verstreut.<\/h3>\n<ul>\n<li style=\"list-style-type: none;\">\n<ul>\n<li>Die Tore des Himmels bestehen aus solchen Edelsteinen.<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<\/ul>\n<h3>Kinder des K\u00f6nigs zu sein hat seinen Wert verloren..<\/h3>\n<ul>\n<li style=\"list-style-type: none;\">\n<ul>\n<li>Das sind die k\u00f6niglichen Kinder Zions, von denen man einst glaubte, sie seien reines Gold wert.<\/li>\n<li>Jetzt sind sie nicht mehr wert als das Tongef\u00e4\u00df eines T\u00f6pfers.<\/li>\n<li>Dies ist die gr\u00f6\u00dfte Trag\u00f6die.<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<\/ul>\n<blockquote><p><sup>3<\/sup> Selbst Schakale reichen die Brust, sie s\u00e4ugen ihre Jungen; aber die Tochter meines Volkes ist grausam geworden wie die Strau\u00dfe in der W\u00fcste.<br \/>\n<sup>4<\/sup> Dem S\u00e4ugling klebt die Zunge am Gaumen vor lauter Durst; die Kinder verlangen nach Brot, aber niemand bricht es ihnen.<\/p><\/blockquote>\n<p>Wie schlimm kann es noch werden?<\/p>\n<p>Das Ergebnis eines Belagerungskriegs ist, dass alle Instinkte dem \u00dcberlebensinstinkt unterworfen sind.<\/p>\n<p>Auch der Schakal k\u00fcmmert sich um seine Jungen, doch die Tochter Zions ist wie der Strau\u00df geworden.<\/p>\n<blockquote><p><sup>5<\/sup> Die sonst Leckerbissen a\u00dfen, verschmachten auf den Gassen; die auf Purpurlagern ruhten, sind jetzt froh \u00fcber Misthaufen.<\/p><\/blockquote>\n<p>Wer einst die sch\u00f6nen Sachen des Lebens genossen hat, h\u00e4tte gerne von dem Futter gegessen, das den Schweinen gegeben wurde.<\/p>\n<blockquote><p><sup>6<\/sup> Denn die Schuld der Tochter meines Volkes, sie ist gr\u00f6\u00dfer geworden als die S\u00fcnde Sodoms, das in einem Augenblick umgekehrt wurde, ohne dass Menschenh\u00e4nde sich dabei abm\u00fchten.<\/p><\/blockquote>\n<p>Mit Sodom verglichen und f\u00fcr schlechter befunden zu werden, ist eine Schande.<\/p>\n<p>Sodom wurde wegen ihrer S\u00fcnde schnell zerst\u00f6rt, die Missetat Israels verdiente eine gr\u00f6\u00dfere Strafe.<\/p>\n<blockquote><p><sup>7<\/sup> Ihre Geweihten waren gl\u00e4nzender als Schnee, wei\u00dfer als Milch, ihr Leib war r\u00f6ter als Korallen, ihre Gestalt wie ein Saphir.<br \/>\n<sup>8<\/sup> Jetzt aber sind sie schw\u00e4rzer als Ru\u00df, man erkennt sie nicht auf den Stra\u00dfen; ihre Haut klebt an ihrem Gebein, sie sind so d\u00fcrr wie Holz.<br \/>\n<sup>9<\/sup> Die das Schwert erschlug, waren gl\u00fccklicher als die der Hunger t\u00f6tete, welche [vom Hunger] durchbohrt dahinschmachteten, aus Mangel an Fr\u00fcchten des Feldes.<\/p><\/blockquote>\n<p>Schnell get\u00f6tet zu werden w\u00e4re besser als der langsame Tod durch Hunger.<\/p>\n<blockquote><p><sup>10<\/sup> Die H\u00e4nde barmherziger Frauen haben ihre eigenen Kinder gekocht; sie dienten ihnen zur Nahrung beim Zusammenbruch der Tochter meines Volkes.<\/p><\/blockquote>\n<p>Das Leid war so extrem, dass es als Akt des Mitgef\u00fchls angesehen wurde, dem eigenen Kind das Leben zu nehmen, um dessen Leid zu verhindern. Aber die Art und Weise, wie es geschah, ist unm\u00f6glich zu verstehen.<\/p>\n<blockquote><p><sup>11<\/sup> Der HERR lie\u00df seine Zornglut ausbrennen, er sch\u00fcttete seinen grimmigen Zorn aus, und er z\u00fcndete in Zion ein Feuer an, das seine Grundfesten verzehrt hat.<\/p><\/blockquote>\n<h2>Warum alles schief geht<\/h2>\n<p>Gottes Zorn war \u00fcber sein Volk ausgegossen worden. Wie kann das sein?<\/p>\n<blockquote><p><sup>12<\/sup> Die K\u00f6nige der Erde h\u00e4tten es nicht geglaubt, noch irgendein Bewohner des Erdkreises, Dass der Feind, der sie belagerte, je einziehen w\u00fcrde durch die Tore Jerusalems.<\/p><\/blockquote>\n<p>Die K\u00f6nige der Erde hielten Zion f\u00fcr uneinnehmbar, aber jetzt&#8230; Wie kann das sein?<\/p>\n<blockquote><p><sup>13<\/sup> [Doch es geschah] wegen der S\u00fcnden ihrer Propheten, wegen der Schuld ihrer Priester, die in ihrer Mitte vergossen haben das Blut der Gerechten.<\/p><\/blockquote>\n<p>Die Propheten und Priester, die daf\u00fcr verantwortlich waren, die Menschen \u00fcber Gott zu unterrichten, hatten sie in die Irre gef\u00fchrt. Wie kann das sein?<\/p>\n<blockquote><p><sup>14<\/sup> Sie wankten auf den Stra\u00dfen wie Blinde, sie waren so mit Blut bespritzt, Dass niemand ihre Kleider anr\u00fchren mochte.<br \/>\n<sup>15<\/sup> Man rief ihnen zu: \u00bbFort mit euch, ihr seid unrein! Weg, weg, kommt uns nicht zu nah!\u00ab Ja, sie mussten fliehen und umherirren; unter den Heiden sprach man: \u00bbBleibt nicht l\u00e4nger hier!\u00ab<\/p><\/blockquote>\n<p>Wenn wir diese gruselige Beschreibung lesen, m\u00fcssen wir an Jesus Christus denken, der sich mit den Leidenden identifizierte, als er nach Golgatha ging und f\u00fcr unsere S\u00fcnden litt.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Verachtet war er und verlassen von den Menschen, ein Mann der Schmerzen und mit Leiden vertraut; wie einer, vor dem man das Angesicht verbirgt, so verachtet war er, und wir achteten ihn nicht. \u2013 Jesaja 53,3<\/p>\n<blockquote><p><sup>16<\/sup> Das Angesicht des HERRN hat sie zerstreut; Er will sie nicht mehr anblicken. Man nahm auf Priester keine R\u00fccksicht mehr und hatte kein Erbarmen mit den Alten.<\/p><\/blockquote>\n<p>Auch darin sehen wir ein Bild vom Leiden Christi.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Als aber die sechste Stunde anbrach, kam eine Finsternis \u00fcber das ganze Land bis zur neunten Stunde. Und um die neunte Stunde rief Jesus mit lauter Stimme und sprach: Eloi, Eloi, lama sabachthani? Das hei\u00dft \u00fcbersetzt: \u00bbMein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?\u00ab \u2013 Markus 15,33-34<\/p>\n<blockquote><p><sup>17<\/sup> Auch da noch schmachteten unsere Augen nach Hilfe \u2014 vergeblich! Auf unserer Warte hielten wir Ausschau nach einem Volk, das doch nicht half.<\/p><\/blockquote>\n<h2>Wenn alles verloren ist<\/h2>\n<ul>\n<li style=\"list-style-type: none;\">\n<ul>\n<li>Ihr erster Instinkt war, beim Menschen Trost zu suchen. Wie kann das sein?<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<\/ul>\n<blockquote><p><sup>18<\/sup> Man stellte uns nach auf Schritt und Tritt, sodass wir nicht mehr auf unseren Stra\u00dfen umhergehen konnten; unser Ende war nahe, unsere Tage abgelaufen; ja, unser Ende war gekommen.<\/p><\/blockquote>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">\u00bbDie Ernte ist vor\u00fcber, der Sommer ist zu Ende, und wir sind nicht gerettet!\u00ab \u2013 Jeremia 8,20<\/p>\n<blockquote><p><sup>19<\/sup> Unsere Verfolger waren schneller als die Adler des Himmels; \u00dcber die Berge jagten sie uns nach, und in der W\u00fcste lauerten sie auf uns.<br \/>\n<sup>20<\/sup> Unser Lebensodem, der Gesalbte des HERRN, wurde in ihren Gruben gefangen, er, von dem wir sagten: \u00bbWir werden in seinem Schatten unter den Heiden leben!\u00ab<\/p><\/blockquote>\n<ul>\n<li style=\"list-style-type: none;\">\n<ul>\n<li>Sie suchten Trost unter den K\u00f6nigss\u00f6hnen Davids, der sie in die Irre gef\u00fchrt hatte, wurden aber entt\u00e4uscht.<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<\/ul>\n<p>Der versprochene Sohn w\u00fcrde noch kommen, aber die Zeit war noch nicht gekommen.<\/p>\n<blockquote><p><sup>21<\/sup> Juble nur und sei schadenfroh, du Tochter Edom, die du im Land Uz wohnst! Der Kelch wird auch an dich kommen; auch du wirst trunken und entbl\u00f6\u00dft werden!<\/p><\/blockquote>\n<ul>\n<li style=\"list-style-type: none;\">\n<ul>\n<li>Sie suchten Trost im Urteil ihrer Feinde.<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<\/ul>\n<blockquote><p><sup>22<\/sup> Du Tochter Zion, deine Schuld ist getilgt; er wird dich nicht mehr gefangen wegf\u00fchren lassen; deine Schuld aber, du Tochter Edom, sucht er heim, deine S\u00fcnden deckt er auf!<\/p><\/blockquote>\n<ul>\n<li style=\"list-style-type: none;\">\n<ul>\n<li>Sie suchten Trost in der Tatsache, dass ihre Strafe nicht ewig dauern w\u00fcrde.<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<\/ul>\n<p>Scheint es so, als ob alles schief l\u00e4uft?<\/p>\n<p>K\u00f6nnte es daran liegen, dass deine Beziehung zu Gott nicht in Ordnung ist?<\/p>\n<p>Wo hast du Trost und Hilfe gesucht?<\/p>\n<p>Bist du auf der Suche nach Hilfe von Menschen?<\/p>\n<p>Der einzig wahre Frieden kommt von oben!<\/p>\n<blockquote><p>\u200b<strong>Psalm 142,4-8a: <\/strong><em><strong>ein Gebet Davids<\/strong><br \/>\n<\/em><sup>4<\/sup> Wenn mein Geist in mir verzagt ist, so kennst du doch meinen Pfad; auf dem Weg, den ich wandeln soll, haben sie mir heimlich eine Schlinge gelegt.<br \/>\n<sup>5<\/sup> Ich schaue zur Rechten, siehe, da ist keiner, der mich kennt; jede Zuflucht ist mir abgeschnitten, niemand fragt nach meiner Seele!<br \/>\n<sup>6<\/sup> Ich schreie, o HERR, zu dir; ich sage: Du bist meine Zuflucht, mein Teil im Land der Lebendigen!<br \/>\n<sup>7<\/sup> H\u00f6re auf mein Wehklagen, denn ich bin sehr schwach; errette mich von meinen Verfolgern, denn sie sind mir zu m\u00e4chtig!<br \/>\n<sup>8<\/sup> F\u00fchre meine Seele aus dem Kerker, dass ich deinen Namen preise!<\/p><\/blockquote>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Klagelieder 4,1-22 auf YouTube live anschauen um 11 Uhr \u200b1 Ach! Wie ist das Gold geschw\u00e4rzt, wie ist das kostbare Gold entstellt! Wie sind die Steine des Heiligtums aufgesch\u00fcttet an allen Stra\u00dfenecken! 2 Die Kinder Zions, die teuren, die mit feinem Gold aufgewogenen, ach, wie sind sie irdenen Gef\u00e4\u00dfen gleichgeachtet, dem Werk von T\u00f6pferh\u00e4nden! 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