{"id":2359,"date":"2025-12-28T07:14:13","date_gmt":"2025-12-28T07:14:13","guid":{"rendered":"https:\/\/freiebaptistenkw.de\/?p=2359"},"modified":"2025-12-28T07:14:13","modified_gmt":"2025-12-28T07:14:13","slug":"ein-eifersuechtiges-herz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/freiebaptistenkw.de\/index.php\/2025\/12\/28\/ein-eifersuechtiges-herz\/","title":{"rendered":"ein eifers\u00fcchtiges Herz"},"content":{"rendered":"<h1><a href=\"https:\/\/youtube.com\/live\/Ta04TPeOmJQ?feature=share\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone  wp-image-2360\" src=\"https:\/\/freiebaptistenkw.de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/1.-Samuel-18.6-30-300x169.jpg\" alt=\"\" width=\"718\" height=\"405\" srcset=\"https:\/\/freiebaptistenkw.de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/1.-Samuel-18.6-30-300x169.jpg 300w, https:\/\/freiebaptistenkw.de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/1.-Samuel-18.6-30-1024x576.jpg 1024w, https:\/\/freiebaptistenkw.de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/1.-Samuel-18.6-30-768x432.jpg 768w, https:\/\/freiebaptistenkw.de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/1.-Samuel-18.6-30.jpg 1280w\" sizes=\"auto, (max-width: 718px) 100vw, 718px\" \/><\/a>1. Samuel 18,6-30<\/h1>\n<p><a href=\"https:\/\/youtube.com\/live\/Ta04TPeOmJQ?feature=share\">Live auf YouTube um 11 Uhr ansehen<\/a><\/p>\n<p>Denn die Eifersucht versetzt einen Mann in gl\u00fchenden Zorn,<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">und am Tag der Rache wird er nicht schonen. \u2013 Spr\u00fcche 6,34<\/p>\n<p>Die Bibel ist bemerkenswert ehrlich: Sie beschreibt Eifersucht nicht als Schw\u00e4che, sondern als Brandbeschleuniger.<\/p>\n<p>Nicht der Zorn selbst ist hier das Problem, sondern das, was ihn n\u00e4hrt. Eifersucht treibt den Zorn an, h\u00e4lt ihn am Leben und macht ihn unbarmherzig.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Ein gelassenes Herz ist das Leben des Leibes, aber Eifersucht ist Fra\u00df in den Gebeinen. \u2013 Spr\u00fcche 14,30<\/p>\n<p>Eifersucht ist nicht nur explosiv, sie ist zersetzend. Sie arbeitet langsam, von innen. Sie zerst\u00f6rt nicht zuerst Beziehungen, sondern das Herz, das sie tr\u00e4gt.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Grausam ist der Zorn und \u00fcberwallend der Grimm; aber wer kann vor der Eifersucht bestehen? \u2013 Spr\u00fcche 27,4<\/p>\n<p>Zorn kann abklingen. Grimm kann sich ersch\u00f6pfen. Aber Eifersucht bleibt; hartn\u00e4ckig, nachtragend, unvers\u00f6hnlich.<\/p>\n<p>Mit diesen Worten im Hintergrund treten wir in 1. Samuel 18 ein.<\/p>\n<p>Nicht in eine Geschichte \u00fcber einen schlechten K\u00f6nig, sondern in den inneren Zerfall eines Herzens, das sich schrittweise von Gott l\u00f6st und stattdessen vom Vergleich, von Angst und vom Festhalten an Kontrolle leben will.<\/p>\n<p>Sauls Trag\u00f6die beginnt nicht mit einem Speer in der Hand, sondern mit einem Gedanken im Herzen.<\/p>\n<p>Und was hier geschieht, ist mehr als Geschichte: es ist eine Warnung an jedes Herz, das beginnt, den Segen Gottes bei anderen als Bedrohung f\u00fcr sich selbst zu h\u00f6ren.<\/p>\n<blockquote><p><sup>\u00a0<\/sup><sup>6<\/sup> Es geschah aber, als sie heimkamen, als David von der Schlacht der Philister zur\u00fcckkehrte, dass die Frauen aus allen St\u00e4dten Israels mit Gesang und Reigen dem K\u00f6nig Saul entgegengingen, mit Tamburinen, mit Jubel und mit Triangeln.<br \/>\n<sup>7<\/sup> Und die Frauen sangen im Reigen und riefen: \u00bbSaul hat seine Tausende geschlagen, David aber seine Zehntausende!\u00ab<br \/>\n<sup>8<\/sup> Da ergrimmte Saul sehr, und dieses Wort missfiel ihm, und er sprach: Sie haben dem David Zehntausende gegeben und mir Tausende; es fehlt ihm nur noch das K\u00f6nigreich!<br \/>\n<sup>9<\/sup> Und Saul blickte neidisch auf David von jenem Tag an und forthin.<\/p><\/blockquote>\n<h3>Wie Eifersucht entsteht<\/h3>\n<ul>\n<li style=\"list-style-type: none;\">\n<ul>\n<li>Durch Vergleich statt Dankbarkeit (V. 6\u20137)<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<\/ul>\n<p>Saul wird gefeiert, und doch h\u00f6rt er nur den Vergleich.<\/p>\n<p>Eifersucht entsteht selten aus Mangel, sondern aus dem Vergleichen dessen, was Gott unterschiedlich zuteilt.<\/p>\n<p>Saul wird geehrt, aber David wird mehr geehrt.<\/p>\n<ul>\n<li style=\"list-style-type: none;\">\n<ul>\n<li>Durch falsches H\u00f6ren (V. 8)<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<\/ul>\n<p>\u201eDieses Wort missfiel ihm.\u201c<\/p>\n<p>Die gleiche Szene h\u00e4tte Dank oder Demut hervorbringen k\u00f6nnen, aber ein eifers\u00fcchtiges Herz filtert die Realit\u00e4t.<\/p>\n<p>Ein neidisches Herz h\u00f6rt nicht Lob, sondern Bedrohung.<\/p>\n<ul>\n<li style=\"list-style-type: none;\">\n<ul>\n<li>Durch Angst, etwas zu verlieren (V. 8)<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<\/ul>\n<p>\u201eEs fehlt ihm nur noch das K\u00f6nigreich!\u201c<\/p>\n<p>Saul denkt nicht theologisch (\u201eDer HERR setzt K\u00f6nige ein\u201c),<\/p>\n<p>sondern macht sich zum Besitzer dessen, was ihm nur anvertraut war.<\/p>\n<p>Eifersucht w\u00e4chst dort, wo Vertrauen in Gottes Souver\u00e4nit\u00e4t stirbt.<\/p>\n<ul>\n<li style=\"list-style-type: none;\">\n<ul>\n<li>Durch inneres Festhalten (V. 9)<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<\/ul>\n<p>\u201eSaul blickte neidisch auf David von jenem Tag an und forthin.\u201c<\/p>\n<p>Eifersucht ist kein Moment, sie wird gepflegt.<\/p>\n<p>Ein Gedanke, der nicht gerichtet wird, wird zur Haltung des Herzens.<\/p>\n<blockquote><p><sup>10<\/sup> Und es geschah, dass am folgenden Tag der b\u00f6se Geist von Gott \u00fcber Saul kam, sodass er im Haus drinnen raste. David aber spielte mit seiner Hand auf den Saiten, wie er es t\u00e4glich zu tun pflegte. Und Saul hatte einen Speer in der Hand.<br \/>\n<sup>11<\/sup> Und Saul warf den Speer und dachte: Ich will David an die Wand spie\u00dfen! David aber wich ihm zweimal aus.<\/p><\/blockquote>\n<h3>Wie Eifersucht ausbricht<\/h3>\n<ul>\n<li style=\"list-style-type: none;\">\n<ul>\n<li>Sie \u00f6ffnet das Herz f\u00fcr geistliche Zerr\u00fcttung (V. 10a)<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<\/ul>\n<p>\u201eDer b\u00f6se Geist von Gott kam \u00fcber Saul\u201c<\/p>\n<p>Eifersucht ist kein harmloses Gef\u00fchl, sie macht das Herz anf\u00e4llig.<\/p>\n<p>Wo Gottes Geist verdr\u00e4ngt wird, entsteht inneres Chaos.<\/p>\n<p>Ein ungeordnetes Herz wird ein gef\u00e4hrliches Herz.<\/p>\n<ul>\n<li style=\"list-style-type: none;\">\n<ul>\n<li>Sie verzerrt den Alltag (V. 10b)<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<\/ul>\n<p>David tut, \u201ewie er es t\u00e4glich zu tun pflegte\u201c.<\/p>\n<p>Der Alltag ist gleich, Sauls Herz ist es nicht mehr.<\/p>\n<p>Eifersucht ver\u00e4ndert nicht die Umst\u00e4nde, sondern die Wahrnehmung.<\/p>\n<ul>\n<li style=\"list-style-type: none;\">\n<ul>\n<li>Sie entl\u00e4dt sich in Gewalt (V. 11a)<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<\/ul>\n<p>Der Gedanke wird zur Tat: \u201eIch will David an die Wand spie\u00dfen!\u201c<\/p>\n<p>Was innerlich nicht gestoppt wird, bricht \u00e4u\u00dferlich hervor.<\/p>\n<p>Unbek\u00e4mpfte Eifersucht sucht ein Ventil.<\/p>\n<ul>\n<li style=\"list-style-type: none;\">\n<ul>\n<li>Sie trifft nicht, was sie treffen will (V. 11b)<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<\/ul>\n<p>David weicht zweimal aus.<\/p>\n<p>Saul verliert weiter, nicht David.<\/p>\n<p>Eifersucht schadet am Ende immer dem, der sie tr\u00e4gt.<\/p>\n<p>Was im Herzen gen\u00e4hrt wird, bricht im Verhalten hervor.<\/p>\n<p>Nicht jeder hat einen Speer in der Hand, aber viele haben Worte, Blicke, Entzug von N\u00e4he, innere Abwertung.<\/p>\n<blockquote><p><sup>12<\/sup> Und Saul f\u00fcrchtete sich vor David, denn der HERR war mit ihm; von Saul aber war er gewichen.<br \/>\n<sup>13<\/sup> Darum entfernte ihn Saul aus seiner Umgebung und setzte ihn zum Obersten \u00fcber tausend; und er ging vor dem Volk aus und ein.<br \/>\n<sup>14<\/sup> Und David hatte auf allen seinen Wegen Gelingen, und der HERR war mit ihm.<br \/>\n<sup>15<\/sup> Als nun Saul sah, dass ihm alles gelang, scheute er sich vor ihm.<br \/>\n<sup>16<\/sup> Aber ganz Israel und Juda hatten David lieb; denn er zog aus und ein vor ihnen her.<\/p><\/blockquote>\n<h3>Wie Eifersucht sich zu Angst verh\u00e4rtet<\/h3>\n<ul>\n<li style=\"list-style-type: none;\">\n<ul>\n<li>Angst entsteht, wenn Gott nicht mehr nahe ist (V. 12)<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<\/ul>\n<p>\u201eSaul f\u00fcrchtete sich vor David, denn der HERR war mit ihm; von Saul aber war er gewichen.\u201c<\/p>\n<p>Saul f\u00fcrchtet nicht David, er f\u00fcrchtet die Gegenwart Gottes bei einem anderen.<\/p>\n<p>Wer Gottes N\u00e4he verliert, beginnt Menschen zu f\u00fcrchten.<\/p>\n<ul>\n<li style=\"list-style-type: none;\">\n<ul>\n<li>Angst sucht Distanz statt Umkehr (V. 13)<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<\/ul>\n<p>\u201eDarum entfernte ihn Saul aus seiner Umgebung.\u201c<\/p>\n<p>Saul bek\u00e4mpft nicht sein Herz, sondern die Person, die ihn beunruhigt.<\/p>\n<p>Ein \u00e4ngstliches Herz schafft Abstand statt Bu\u00dfe.<\/p>\n<ul>\n<li style=\"list-style-type: none;\">\n<ul>\n<li>Angst tarnt sich als Vernunft (V. 13)<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<\/ul>\n<p>Bef\u00f6rderung zum Obersten, scheinbar klug, in Wahrheit berechnend.<\/p>\n<p>Eifersucht und Angst verkleiden sich gern als strategische Entscheidungen.<\/p>\n<p>Nicht jede rationale Entscheidung kommt aus einem reinen Herzen.<\/p>\n<ul>\n<li style=\"list-style-type: none;\">\n<ul>\n<li>Angst w\u00e4chst trotz gegenteiliger Realit\u00e4t (V. 14\u201315)<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<\/ul>\n<p>Je mehr David gelingt, desto gr\u00f6\u00dfer Sauls Furcht.<\/p>\n<p>Segen, der h\u00e4tte zur Demut f\u00fchren k\u00f6nnen, wird zur Bedrohung.<\/p>\n<p>Angst h\u00f6rt nicht auf Fakten, sie lebt von innerer Unsicherheit.<\/p>\n<ul>\n<li style=\"list-style-type: none;\">\n<ul>\n<li>Angst isoliert weiter, Gott aber verbindet (V. 16)<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<\/ul>\n<p>Saul entfernt sich, das Volk n\u00e4hert sich David.<\/p>\n<p>Was Saul zu sch\u00fctzen versucht, verliert er gerade dadurch.<\/p>\n<p>Angst macht einsam, Gottes Gunst schafft Gemeinschaft.<\/p>\n<p>Eifersucht, die nicht gerichtet wird, verh\u00e4rtet sich zu Angst.<\/p>\n<blockquote><p><sup>17<\/sup> Und Saul sprach zu David: Siehe, meine \u00e4ltere Tochter Merab, die will ich dir zur Frau geben; sei mir nur ein tapferer Held und f\u00fchre die Kriege des HERRN! Denn Saul dachte: Ich selbst will nicht Hand an ihn legen, sondern die Philister sollen Hand an ihn legen!<\/p><\/blockquote>\n<h3>Wie Eifersucht manipulativ und berechnend wird<\/h3>\n<ul>\n<li style=\"list-style-type: none;\">\n<ul>\n<li>Sie benutzt fromme Sprache f\u00fcr eigenn\u00fctzige Ziele<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<\/ul>\n<p>\u201eF\u00fchre die Kriege des HERRN!\u201c \u2013<\/p>\n<p>aber Sauls innerer Gedanke ist Mord durch Dritte.<\/p>\n<p>Eifersucht kann Gottes Namen gebrauchen, ohne Gottes Willen zu suchen.<\/p>\n<blockquote><p><sup>18<\/sup> David aber antwortete Saul: Wer bin ich? Und was ist meine Herkunft, das Geschlecht meines Vaters in Israel, dass ich Schwiegersohn des K\u00f6nigs werden soll?<br \/>\n<sup>19<\/sup> Als aber die Zeit kam, dass Merab, die Tochter Sauls, dem David gegeben werden sollte, da wurde sie Adriel, dem Mecholatiter, zur Frau gegeben.<br \/>\n<sup>20<\/sup> Aber Michal, die Tochter Sauls, hatte David lieb. Als man das Saul berichtete, war die Sache recht in seinen Augen.<br \/>\n<sup>21<\/sup> Und Saul sprach: Ich will sie ihm geben, damit sie ihm zum Fallstrick wird und die Hand der Philister \u00fcber ihn kommt! Und Saul sprach zu David: Mit der zweiten sollst du heute mein Schwiegersohn werden!<\/p><\/blockquote>\n<ul>\n<li style=\"list-style-type: none;\">\n<ul>\n<li>Sie instrumentalisiert Beziehungen<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<\/ul>\n<p>T\u00f6chter werden zu Werkzeugen, Liebe wird zur Falle.<\/p>\n<p>Menschen sind nicht mehr Gegen\u00fcber, sondern Mittel zum Zweck.<\/p>\n<p>Wo Eifersucht regiert, verlieren Menschen ihren Wert.<\/p>\n<ul>\n<li style=\"list-style-type: none;\">\n<ul>\n<li>Sie arbeitet nicht mehr offen, sondern verdeckt (V. 17.21.25)<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<\/ul>\n<p>\u201eIch selbst will nicht Hand an ihn legen \u2026\u201c<\/p>\n<p>Saul will rein erscheinen, w\u00e4hrend er Schuld delegiert.<\/p>\n<p>Ein berechnendes Herz sucht saubere H\u00e4nde mit schmutzigen Absichten.<\/p>\n<blockquote><p><sup>22<\/sup> Und Saul gebot seinen Knechten: Redet heimlich mit David und sprecht: Siehe, der K\u00f6nig hat Gefallen an dir, und alle seine Knechte lieben dich; so sollst du nun Schwiegersohn des K\u00f6nigs werden!<br \/>\n<sup>23<\/sup> Und die Knechte Sauls redeten diese Worte vor den Ohren Davids. David aber sprach: Ist es etwa in euren Augen etwas Geringes, Schwiegersohn des K\u00f6nigs zu werden? Ich bin doch nur ein armer und geringer Mann!<br \/>\n<sup>24<\/sup> Und die Knechte Sauls sagten es ihm wieder und sprachen: Solche Worte hat David geredet.<\/p><\/blockquote>\n<ul>\n<li style=\"list-style-type: none;\">\n<ul>\n<li>Sie arbeitet mit T\u00e4uschung und Druck<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<\/ul>\n<p>Schmeichelei, Ger\u00fcchte, sozialer Druck.<\/p>\n<p>Saul lenkt, ohne selbst sichtbar zu werden.<\/p>\n<p>Manipulation wirkt leise, aber zerst\u00f6rt nachhaltig.<\/p>\n<blockquote><p><sup>25<\/sup> Saul sprach: So sagt zu David: Der K\u00f6nig begehrt keine Heiratsgabe, sondern nur 100 Vorh\u00e4ute von Philistern, um sich an den Feinden des K\u00f6nigs zu r\u00e4chen! Aber Saul trachtete danach, David durch die Hand der Philister zu Fall zu bringen.<\/p><\/blockquote>\n<ul>\n<li style=\"list-style-type: none;\">\n<ul>\n<li>Sie kalkuliert mit dem Untergang des Anderen<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<\/ul>\n<p>Die Brautgabe ist ein Todesauftrag.<\/p>\n<p>Eifersucht denkt nicht mehr: Was ist recht? sondern: Was n\u00fctzt mir sein Fall?<\/p>\n<blockquote><p><sup>26<\/sup> Und seine Knechte sagten dem David diese Worte, und es war recht in Davids Augen, Schwiegersohn des K\u00f6nigs zu werden. Und noch waren die Tage nicht vollendet,<br \/>\n<sup>27<\/sup> da machte sich David auf und zog mit seinen M\u00e4nnern hin und schlug 200 Mann unter den Philistern. Und David brachte ihre Vorh\u00e4ute, und man legte sie dem K\u00f6nig vollz\u00e4hlig vor, damit er Schwiegersohn des K\u00f6nigs werde. Da gab ihm Saul seine Tochter Michal zur Frau.<br \/>\n<sup>28<\/sup> Und Saul sah und erkannte, dass der HERR mit David war; und Michal, Sauls Tochter, hatte ihn lieb.<br \/>\n<sup>29<\/sup> Da f\u00fcrchtete sich Saul noch mehr vor David. Und Saul wurde Davids Feind sein Leben lang.<br \/>\n<sup>30<\/sup> Und die F\u00fcrsten der Philister zogen in den Krieg. Und es geschah, sooft sie in den Krieg zogen, hatte David mehr Gelingen als alle Knechte Sauls, sodass sein Name hoch geachtet wurde.<\/p><\/blockquote>\n<ul>\n<li style=\"list-style-type: none;\">\n<ul>\n<li>Sie scheitert an Gottes Souver\u00e4nit\u00e4t (V. 26\u201330)<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<\/ul>\n<p>Alles, was Saul plant, erh\u00f6ht David.<\/p>\n<p>Saul erkennt es, und f\u00fcrchtet sich noch mehr.<\/p>\n<p>Gegen Gottes Erw\u00e4hlung hilft keine Berechnung.<\/p>\n<p>Eifersucht wird gef\u00e4hrlich, wenn sie beginnt, Menschen und Umst\u00e4nde zu manipulieren.<\/p>\n<p>Am Ende bleibt ein ern\u00fcchternder Satz:<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Und Saul wurde Davids Feind sein Leben lang. \u2013 1. Samuel 18,29<\/p>\n<p>Nicht eine Tat f\u00fchrte dorthin, sondern ein Herz, das seine Eifersucht nicht richten lie\u00df.<\/p>\n<p>Eifersucht ist kein Randproblem.<\/p>\n<p>Sie entscheidet, wie wir h\u00f6ren, wie wir denken und wem wir letztlich vertrauen.<\/p>\n<p>Was wir im Herzen n\u00e4hren, bestimmt unseren Weg.<\/p>\n<p>Darum ist die entscheidende Frage nicht: Warum hat der andere mehr? sondern: Vertraue ich Gott mit dem, was er mir anvertraut hat?<\/p>\n<p>Sauls Geschichte ist Warnung, aber auch Einladung.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Ein gelassenes Herz ist das Leben des Leibes. \u2013 Spr\u00fcche 14,30<\/p>\n<p>M\u00f6ge Gott uns ein solches Herz schenken.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>1. Samuel 18,6-30 Live auf YouTube um 11 Uhr ansehen Denn die Eifersucht versetzt einen Mann in gl\u00fchenden Zorn, und am Tag der Rache wird er nicht schonen. \u2013 Spr\u00fcche 6,34 Die Bibel ist bemerkenswert ehrlich: Sie beschreibt Eifersucht nicht als Schw\u00e4che, sondern als Brandbeschleuniger. 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