{"id":881,"date":"2021-05-11T11:17:58","date_gmt":"2021-05-11T11:17:58","guid":{"rendered":"https:\/\/freiebaptistenkw.de\/?p=881"},"modified":"2021-05-11T11:17:58","modified_gmt":"2021-05-11T11:17:58","slug":"der-bedarf-eines-mittlers","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/freiebaptistenkw.de\/index.php\/2021\/05\/11\/der-bedarf-eines-mittlers\/","title":{"rendered":"Der Bedarf eines Mittlers"},"content":{"rendered":"<h1>Hiob 9,21-35<\/h1>\n<blockquote><p><iframe loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/anchor.fm\/freiebaptistenkw\/embed\/episodes\/Der-Bedarf-eines-Mittlers-e10m1qe\" width=\"400px\" height=\"102px\" frameborder=\"0\" scrolling=\"no\"><\/iframe><\/p>\n<p><sup>21<\/sup> Ich bin untadelig, dennoch k\u00fcmmert mich meine Seele nicht; ich verachte mein Leben.<\/p><\/blockquote>\n<p>F\u00fcr uns ist es wichtig, uns daran zu erinnern, dass alle Handlungen Gottes in seiner Gerechtigkeit verwurzelt sind, auch wenn sie au\u00dferhalb der Grenzen der menschlichen F\u00e4higkeit liegen, sie zu bewerten oder zu verstehen.<\/p>\n<p>Diese Worte Hiobs werden doch aus Verzweiflung gesprochen, w\u00e4hrend er sich bem\u00fcht zu verstehen, warum Gott den Gerechten erlauben w\u00fcrde, dasselbe oder ein \u00e4hnliches Schicksal wie die Gottlosen zu erleiden.<\/p>\n<blockquote><p><sup>22<\/sup> Darum sage ich: Es ist einerlei; Untadelige und Gottlose bringt er gleicherweise um!<\/p><\/blockquote>\n<p>Es hat aber Hiob geschienen, dass Gott schlimmer als moralisch gleichg\u00fcltig war, als er sogar die Verzweiflung der Unschuldigen verspottet hat.<\/p>\n<blockquote><p><sup>23<\/sup> Wenn die Gei\u00dfel pl\u00f6tzlich t\u00f6tet, so lacht er \u00fcber die Pr\u00fcfung der Unschuldigen.<\/p><\/blockquote>\n<p>Hiobs fehlerhaftes Denken hat ihn dazu gef\u00fchrt, Gott als verantwortlich f\u00fcr die Existenz des B\u00f6sen zu betrachten.<\/p>\n<blockquote><p><sup>24<\/sup> Die Erde ist in die Gewalt des Frevlers gegeben; das Angesicht ihrer Richter verh\u00fcllt Er; wenn nicht Er, wer dann?<\/p><\/blockquote>\n<p>Die Behauptung von Hiobs Freunden, dass Gott nur die B\u00f6sen bestraft, hat nicht mit dem \u00fcberein gestimmt, was Hiob erlebt hat.<\/p>\n<p>Es hat ihm geschienen, dass Gott manchmal die Unschuldigen einfach ohne Grund vernichtet hat.<\/p>\n<blockquote><p><sup>25<\/sup> Und meine Tage sind schneller dahingeeilt als ein L\u00e4ufer; sie sind entflohen und haben nichts Gutes gesehen;<br \/>\n<sup>26<\/sup> sie sind vorbeigezogen wie Rohrschiffe, wie ein Adler, der sich auf Beute st\u00fcrzt.<br \/>\n<sup>27<\/sup> Wenn ich denke: \u00bbIch will meine Klage vergessen, meine Miene \u00e4ndern und heiter dreinschauen!\u00ab,<br \/>\n<sup>28<\/sup> so muss ich meine vielen Schmerzen f\u00fcrchten; denn ich wei\u00df, dass du mich nicht freisprechen wirst!<\/p><\/blockquote>\n<p>Hiob hat nach einer kleinen Atempause gesucht, nach etwas, \u00fcber das er l\u00e4cheln konnte, wenn auch nur f\u00fcr einen fl\u00fcchtigen Moment, aber es gab nichts. Stattdessen hat es nur eine endlose Reihe von Leiden gegeben.<\/p>\n<blockquote><p><sup>29<\/sup> Soll ich denn schuldig sein, was m\u00fche ich mich vergeblich ab?<br \/>\n<sup>30<\/sup> Wenn ich mich auch mit Schnee waschen w\u00fcrde und meine H\u00e4nde mit Lauge reinigte,<br \/>\n<sup>31<\/sup> so w\u00fcrdest du mich doch in die Grube tauchen, sodass sich meine eigenen Kleider vor mir ekelten!<\/p><\/blockquote>\n<p>Da Gott sich entschieden hat, ihn unbegr\u00fcndet als Verbrecher zu behandeln, konnte er nichts tun, um sich selbst zu reinigen. Gott w\u00fcrde ihn einfach zur\u00fcck in die Schleimgrube werfen.<\/p>\n<blockquote><p><sup>32<\/sup> Denn Er ist nicht ein Mann wie ich, dass ich Ihm antworten d\u00fcrfte, dass wir miteinander vor Gericht gehen k\u00f6nnten;<br \/>\n<sup>33<\/sup> es gibt auch keinen Mittler zwischen uns, der seine Hand auf uns beide legen k\u00f6nnte.<br \/>\n<sup>34<\/sup> Er nehme aber seine Rute von mir, und sein Schrecken \u00e4ngstige mich nicht mehr,<br \/>\n<sup>35<\/sup> so wollte ich reden und keine Angst vor Ihm haben \u2014 aber so ist es bei mir nicht.<\/p><\/blockquote>\n<p>Wir kommen nun zu dem eigentlichen Problem, um das es hier ging.<\/p>\n<p>Es ist nicht wirklich das Problem des Leidens, sondern das einer richtigen Beziehung zu Gott.<\/p>\n<p>F\u00fcr Hiob war die Unf\u00e4higkeit, als aufrechter und tadelloser Mann in Gottes Gegenwart zu stehen, eine gr\u00f6\u00dfere Belastung als das Leiden selbst.<\/p>\n<p>Obwohl Hiob es nicht erkannt hat, hat ihn sein Kampf mit Gott auf diese Weise in Richtung einer richtigen Beziehung zu Gott bewegt.<\/p>\n<p>Hiob ist auch auf ein Problem gesto\u00dfen, das im Garten Eden begonnen war.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Siehe, die Hand des HERRN ist nicht zu kurz zum Retten und sein Ohr nicht zu schwer zum H\u00f6ren; sondern eure Missetaten trennen euch von eurem Gott, und eure S\u00fcnden verbergen sein Angesicht vor euch, dass er nicht h\u00f6rt! \u2013 Jesaja 59,1-2<\/p>\n<p>Obwohl Hiobs Leiden nicht das Ergebnis von S\u00fcnde war, war Hiob tats\u00e4chlich ein S\u00fcnder, und das trennte ihn von Gott, so dass er nicht in seine Gegenwart kommen konnte.<\/p>\n<p>Hiob hat dann die Notwendigkeit eines Mittler betont, der zwischen Gott und Menschen stehen und beiden eine Hand auf die Schulter legen k\u00f6nne.<\/p>\n<p>Gott sei Dank ist dies kein Problem f\u00fcr uns.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Denn es ist ein Gott und ein Mittler zwischen Gott und den Menschen, der Mensch Christus Jesus, der sich selbst als L\u00f6segeld f\u00fcr alle gegeben hat. \u2013 1. Timotheus 2,5-6a<\/p>\n<p>Hiob wollte ohne Angst vor Gott kommen k\u00f6nnen. Wegen Jesus k\u00f6nnen wir das so oft tun, wie wir wollen!<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Da wir nun einen gro\u00dfen Hohenpriester haben, der die Himmel durchschritten hat, Jesus, den Sohn Gottes, so lasst uns festhalten an dem Bekenntnis! Denn wir haben nicht einen Hohenpriester, der kein Mitleid haben k\u00f6nnte mit unseren Schwachheiten, sondern einen, der in allem versucht worden ist in \u00e4hnlicher Weise [wie wir], doch ohne S\u00fcnde. So lasst uns nun mit Freim\u00fctigkeit hinzutreten zum Thron der Gnade, damit wir Barmherzigkeit erlangen und Gnade finden zu rechtzeitiger Hilfe! \u2013 Hebr\u00e4er 4,14-16<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hiob 9,21-35 21 Ich bin untadelig, dennoch k\u00fcmmert mich meine Seele nicht; ich verachte mein Leben. 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