Die Verklärung Jesu

Matthäus 17,1-13

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1 Und nach sechs Tagen nahm Jesus den Petrus, den Jakobus und dessen Bruder Johannes mit sich und führte sie beiseite auf einen hohen Berg.
2 Und er wurde vor ihnen verklärt, und sein Angesicht leuchtete wie die Sonne, und seine Kleider wurden weiß wie das Licht.
3 Und siehe, es erschienen ihnen Mose und Elia, die redeten mit ihm.

Als erstes sollten wir darüber nachdenken, wie wichtig das Zeugnis des Alten Testaments ist.

Ihr erforscht die Schriften, weil ihr meint, in ihnen das ewige Leben zu haben; und sie sind es, die von mir Zeugnis geben. – Johannes 5,39
Wer waren die beiden Männer aus dem Alten Testament und warum wurden sie ausgewählt, um zu erscheinen?

Mose

    • Mose war derjenige, durch den das Gesetz gegeben wurde.

Denn das Gesetz wurde durch Mose gegeben; die Gnade und die Wahrheit ist durch Jesus Christus geworden. – Johannes 1,17

    • Moses hatte mehr als eine Berggipfel-Erfahrung der Gemeinschaft mit Gott, einschließlich einer, wo er ein Zeuge von Gottes Herrlichkeit war.

Und der HERR sprach zu Mose: Auch dies, was du jetzt gesagt hast, will ich tun; denn du hast Gnade gefunden vor meinen Augen, und ich kenne dich mit Namen! Er aber antwortete: So lass mich doch deine Herrlichkeit sehen! Und [der HERR] sprach: Ich will alle meine Güte vor deinem Angesicht vorüberziehen lassen und will den Namen des HERRN vor dir ausrufen. Und wem ich gnädig bin, dem bin ich gnädig, und über wen ich mich erbarme, über den erbarme ich mich. Und er sprach weiter: Mein Angesicht kannst du nicht sehen, denn kein Mensch wird leben, der mich sieht! Doch sprach der HERR: Siehe, es ist ein Ort bei mir, da sollst du auf dem Felsen stehen. Wenn dann meine Herrlichkeit vorübergeht, so stelle ich dich in die Felsenkluft und will dich mit meiner Hand so lange bedecken, bis ich vorübergegangen bin. Wenn ich dann meine Hand zurückziehe, so darfst du hinter mir hersehen; aber mein Angesicht soll nicht gesehen werden! – 2. Mose 33,17-23

    • Mose dient als Vorläufer Christi.

Einen Propheten wie mich wird dir der HERR, dein Gott, erwecken aus deiner Mitte, aus deinen Brüdern; auf ihn sollst du hören! – 5, Mose 18,15

Ich will ihnen einen Propheten, wie du es bist, aus der Mitte ihrer Brüder erwecken und meine Worte in seinen Mund legen; der soll alles zu ihnen reden, was ich ihm gebieten werde. – 5, Mose 18,18

    • Jesus ist dieser Prophet, der kommen sollte!

Elia

    • Elia war der erste der großen Propheten.
    • Wie Mose war Elia ein Zeuge der Herrlichkeit Gottes auf dem Berg Horeb.

Und der Engel des HERRN kam zum zweiten Mal und rührte ihn an und sprach: Steh auf und iss, denn der Weg ist [sonst] zu weit für dich! Und er stand auf und aß und trank, und er ging in der Kraft dieser Speise 40 Tage und 40 Nächte lang, bis an den Berg Gottes, den Horeb. Und er ging dort in eine Höhle hinein und blieb dort über Nacht. Und siehe, das Wort des HERRN kam zu ihm, und Er sprach zu ihm: Was willst du hier, Elia? Er sprach: Ich habe heftig geeifert für den HERRN, den Gott der Heerscharen, denn die Kinder Israels haben deinen Bund verlassen und deine Altäre niedergerissen und deine Propheten mit dem Schwert umgebracht, und ich allein bin übrig geblieben; und sie trachten danach, mir das Leben zu nehmen! Er aber sprach: Komm heraus und tritt auf den Berg vor den HERRN! Und siehe, der HERR ging vorüber; und ein großer, starker Wind, der die Berge zerriss und die Felsen zerbrach, ging vor dem HERRN her; der HERR aber war nicht in dem Wind. Und nach dem Wind kam ein Erdbeben; aber der HERR war nicht in dem Erdbeben. Und nach dem Erdbeben kam ein Feuer; aber der HERR war nicht in dem Feuer. Und nach dem Feuer kam die Stimme eines sanften Säuselns. Und es geschah, als Elia dieses hörte, da verhüllte er sein Angesicht mit seinem Mantel, und er ging hinaus und trat an den Eingang der Höhle. Und siehe, da kam eine Stimme zu ihm, die sprach: Was willst du hier, Elia? Er sprach: Ich habe heftig geeifert für den HERRN, den Gott der Heerscharen, denn die Kinder Israels haben deinen Bund verlassen, deine Altäre niedergerissen und deine Propheten mit dem Schwert umgebracht; und ich allein bin übrig geblieben, und sie trachten danach, mir das Leben zu nehmen! – 1. Könige 19,7-14

    • Elia war, in Verbindung mit Mose, auch ein Vorläufer Christi.

Gedenkt an das Gesetz Moses, meines Knechtes, das ich ihm auf dem Horeb für ganz Israel befohlen habe, an die Satzungen und Rechte! Siehe, ich sende euch den Propheten Elia, ehe der große und furchtbare Tag des HERRN kommt; und er wird das Herz der Väter den Kindern und das Herz der Kinder wieder ihren Vätern zuwenden, damit ich bei meinem Kommen das Land nicht mit dem Bann schlagen muss! – Maleachi 3,22-24

Denn alles, was zuvor geschrieben worden ist, wurde zu unserer Belehrung zuvor geschrieben, damit wir durch das Ausharren und den Trost der Schriften Hoffnung fassen. – Römer 15,4

4 Da begann Petrus und sprach zu Jesus: Herr, es ist gut, dass wir hier sind! Wenn du willst, so lass uns hier drei Hütten bauen, dir eine und Mose eine und Elia eine.
5 Als er noch redete, siehe, da überschattete sie eine lichte Wolke, und siehe, eine Stimme aus der Wolke sprach: Dies ist mein geliebter Sohn, an dem ich Wohlgefallen habe; auf ihn sollt ihr hören!
6 Als die Jünger das hörten, fielen sie auf ihr Angesicht und fürchteten sich sehr.

Das Zweite, worüber wir nachdenken sollten, ist, dass Christus in unserem Leben immer Vorrang haben sollte.

Dieser ist das Ebenbild des unsichtbaren Gottes, der Erstgeborene, der über aller Schöpfung ist. Denn in ihm ist alles erschaffen worden, was im Himmel und was auf Erden ist, das Sichtbare und das Unsichtbare, seien es Throne oder Herrschaften oder Fürstentümer oder Gewalten: Alles ist durch ihn und für ihn geschaffen; und er ist vor allem, und alles hat seinen Bestand in ihm. Und er ist das Haupt des Leibes, der Gemeinde, er, der der Anfang ist, der Erstgeborene aus den Toten, damit er in allem der Erste sei. Denn es gefiel [Gott], in ihm alle Fülle wohnen zu lassen und durch ihn alles mit sich selbst zu versöhnen, indem er Frieden machte durch das Blut seines Kreuzes — durch ihn, sowohl was auf Erden als auch was im Himmel ist. – Kolosser 1,15-20

    • Das Erscheinen seiner Herrlichkeit zeigt seine Überlegenheit.

Und das Wort wurde Fleisch und wohnte unter uns; und wir sahen seine Herrlichkeit, eine Herrlichkeit als des Eingeborenen vom Vater, voller Gnade und Wahrheit. – Johannes 1,14

    • Das Thema ihres Gesprächs zeigt seine Überlegenheit.

Und siehe, zwei Männer redeten mit ihm, das waren Mose und Elia; die erschienen in Herrlichkeit und redeten von seinem Ausgang, den er in Jerusalem erfüllen sollte. – Lukas 9,30-31

    • Das Zeugnis des Vaters zeigt seine Überlegenheit.

Denn wir sind nicht klug ersonnenen Legenden gefolgt, als wir euch die Macht und Wiederkunft unseres Herrn Jesus Christus wissen ließen, sondern wir sind Augenzeugen seiner herrlichen Majestät gewesen. Denn er empfing von Gott, dem Vater, Ehre und Herrlichkeit, als eine Stimme von der hocherhabenen Herrlichkeit an ihn erging: »Dies ist mein geliebter Sohn, an dem ich Wohlgefallen habe!« Und diese Stimme hörten wir vom Himmel her ergehen, als wir mit ihm auf dem heiligen Berg waren. – 2. Petrus 1,16-18

7 Und Jesus trat herzu, rührte sie an und sprach: Steht auf und fürchtet euch nicht!
8 Als sie aber ihre Augen erhoben, sahen sie niemand als Jesus allein.
9 Und als sie den Berg hinabgingen, gebot ihnen Jesus und sprach: Sagt niemand von dem Gesicht, bis der Sohn des Menschen aus den Toten auferstanden ist!

Das Dritte, worüber wir nachdenken sollten, ist, dass alles, was Gott gesagt hat, geschehen wird.

Ihr sollt nicht meinen, dass ich gekommen sei, um das Gesetz oder die Propheten aufzulösen. Ich bin nicht gekommen, um aufzulösen, sondern um zu erfüllen! Denn wahrlich, ich sage euch: Bis Himmel und Erde vergangen sind, wird nicht ein Buchstabe noch ein einziges Strichlein vom Gesetz vergehen, bis alles geschehen ist. – Matthäus 5,17-18

    • Er sagte, er würde von den Toten auferstehen, und das tat er auch.
    • Er sagte, sie brauchten keine Angst zu haben, und damit hatte er auch recht.

10 Und seine Jünger fragten ihn und sprachen: Warum sagen denn die Schriftgelehrten, dass zuvor Elia kommen müsse?
11 Jesus aber antwortete und sprach zu ihnen: Elia kommt freilich zuvor und wird alles wiederherstellen.
12 Ich sage euch aber, dass Elia schon gekommen ist; und sie haben ihn nicht anerkannt, sondern mit ihm gemacht, was sie wollten. Ebenso wird auch der Sohn des Menschen von ihnen leiden müssen.
13 Da verstanden die Jünger, dass er zu ihnen von Johannes dem Täufer redete.

    • Er sagte, dass er genauso leiden würde, wie Johannes der Täufer litt, und er tat es.
    • Er sagte, „Elia kommt freilich zuvor und wird alles wiederherstellen“ also wissen wir, dass auch das geschehen wird.

Und ich will meinen zwei Zeugen geben, dass sie weissagen werden 1 260 Tage lang, bekleidet mit Sacktuch. Das sind die zwei Ölbäume und die zwei Leuchter, die vor dem Gott der Erde stehen. Und wenn jemand ihnen Schaden zufügen will, geht Feuer aus ihrem Mund hervor und verzehrt ihre Feinde; und wenn jemand ihnen Schaden zufügen will, muss er so getötet werden. Diese haben Vollmacht, den Himmel zu verschließen, damit kein Regen fällt in den Tagen ihrer Weissagung; und sie haben Vollmacht über die Gewässer, sie in Blut zu verwandeln und die Erde zu schlagen mit jeder Plage, sooft sie wollen. Und wenn sie ihr Zeugnis vollendet haben, wird das Tier, das aus dem Abgrund heraufsteigt, mit ihnen Krieg führen und sie überwinden und sie töten. – Offenbarung 11,3-7

Herausforderungen:

    • Erforschst du Moses und die Propheten in deiner stillen Zeit, um mehr über Erlösung und Jesus Christus zu erfahren?
    • Welchen Platz hat Jesus in deinem Leben?
      • Kommt er vor deine Familie, deine Freunde, deine Arbeit, deine Hobbys, deine Gesundheit, deine Ruhe?
    • Vertraust du darauf, dass Gott sein Wort hält, dass er alles, was er versprochen hat, auch erfüllen wird?

weil ich davon überzeugt bin, dass der, welcher in euch ein gutes Werk angefangen hat, es auch vollenden wird bis auf den Tag Jesu Christi. – Philipper 1,6

Lösegeld für eine Seele?

Matthäus 16,24-28

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24 Da sprach Jesus zu seinen Jüngern: Wenn jemand mir nachkommen will, so verleugne er sich selbst und nehme sein Kreuz auf sich und folge mir nach!

Jesus möchte, dass du die Kosten berechnest.

Bemerkung: Es gibt heute eine Bewegung, die Errettung von Jüngerschaft zu trennen, als ob es zwei verschiedene Ebenen des Christentums gäbe, nämlich diejenigen, die ohne Verpflichtung gerettet werden, und diejenigen, die sich entschieden haben, auch Jünger zu sein. Jesus hat nie einen solchen Unterschied gemacht! Es anderswo zu finden, bedeutet, die Schrift passend zu verdrehen.

Und er rief die Volksmenge samt seinen Jüngern zu sich und sprach zu ihnen… – Markus 8,34

Er sprach aber zu allen… – Lukas 9,23

Du kannst nicht mit Jesus gehen und auf deinem alten Weg bleiben!

Wenn wir sagen, dass wir Gemeinschaft mit ihm haben, und doch in der Finsternis wandeln, so lügen wir und tun nicht die Wahrheit; wenn wir aber im Licht wandeln, wie er im Licht ist, so haben wir Gemeinschaft miteinander, und das Blut Jesu Christi, seines Sohnes, reinigt uns von aller Sünde. – 1. Johannes 1,6-7

„Nach Jesus kommen“ beinhaltet drei Sachen:

    • Selbstverleugnung
    • Leidensbereitschaft

Sie sind ein Anzeichen des gerechten Gerichtes Gottes, dass ihr des Reiches Gottes würdig geachtet werdet, für das ihr auch leidet; – 2. Thessalonicher 1:5

Sie nun gingen voll Freude vom Hohen Rat hinweg, weil sie gewürdigt worden waren, Schmach zu leiden um Seines Namens willen; – Apostelgeschichte 5:41

    • Nachfolgen

Jesus will, dass du die Konsequenzen bedenkst.

Du musst dein Leben gegen das Leben Christi eintauschen. Ohne ihn musst du für alle Ewigkeit deine eigenen Sündenschulden bezahlen.

25 Denn wer sein Leben retten will, der wird es verlieren; wer aber sein Leben verliert um meinetwillen, der wird es finden.

Markus 8,35 hat „und um des Evangeliums willen“ hinzugefugt.

Ich bin mit Christus gekreuzigt; und nun lebe ich, aber nicht mehr ich [selbst], sondern Christus lebt in mir. Was ich aber jetzt im Fleisch lebe, das lebe ich im Glauben an den Sohn Gottes, der mich geliebt und sich selbst für mich hingegeben hat. – Galater 2,20

Aber was mir Gewinn war, das habe ich um des Christus willen für Schaden geachtet; ja, wahrlich, ich achte alles für Schaden gegenüber der alles übertreffenden Erkenntnis Christi Jesu, meines Herrn, um dessentwillen ich alles eingebüßt habe; und ich achte es für Dreck, damit ich Christus gewinne und in ihm erfunden werde, indem ich nicht meine eigene Gerechtigkeit habe, die aus dem Gesetz kommt, sondern die durch den Glauben an Christus, die Gerechtigkeit aus Gott aufgrund des Glaubens, um Ihn zu erkennen und die Kraft seiner Auferstehung und die Gemeinschaft seiner Leiden, indem ich seinem Tod gleichförmig werde, damit ich zur Auferstehung aus den Toten gelange. – Philipper 3,7-11

Mancher Weg erscheint dem Menschen richtig, aber zuletzt führt er ihn doch zum Tod. – Sprüche 14,12

Jesus möchte, dass du über den Wert der Nachfolge nachdenkst.

26 Denn was hilft es dem Menschen, wenn er die ganze Welt gewinnt, aber sein Leben verliert? Oder was kann der Mensch als Lösegeld für sein Leben geben?

Bemerkung: Lukas 9,25 hat „oder schädigt“ hinzugefugt was könnte darauf hindeuten, dass es einige gibt, die gerettet wurden, sich aber an die Welt verkauft haben.

Wenn jemandes Werk, das er darauf gebaut hat, bleibt, so wird er Lohn empfangen; wird aber jemandes Werk verbrennen, so wird er Schaden erleiden; er selbst aber wird gerettet werden, doch so wie durchs Feuer hindurch. – 1. Korinther 3.14-15

    • Es ist mehr wert als alle Reichtümer dieser Welt.
    • Es ist mehr wert als großer Ruhm.
    • Es ist deine eigene Seele wert.

Denn was für eine Hoffnung hat der Frevler, wenn Gott [ihn] abschneidet, wenn Er ihm seine Seele entzieht? Wird Gott sein Geschrei erhören, wenn Not über ihn kommt? Wird er an dem Allmächtigen seine Lust haben, wird er Gott anrufen zu jeder Zeit? – Hiob 27,8-10

Jesus will, dass du weißt, dass der Tag der Rechenschaft kommt.

27 Denn der Sohn des Menschen wird in der Herrlichkeit seines Vaters mit seinen Engeln kommen, und dann wird er jedem Einzelnen vergelten nach seinem Tun.

Sowohl Markus als auch Lukas haben diesen Spruch anders formuliert als hier.

Denn wer sich meiner und meiner Worte schämt unter diesem ehebrecherischen und sündigen Geschlecht, dessen wird sich auch der Sohn des Menschen schämen, wenn er kommen wird in der Herrlichkeit seines Vaters mit den heiligen Engeln. – Markus 8,38

Und glückselig ist, wer nicht Anstoß nimmt an mir! – Matthäus 11,6

Und sie nahmen Anstoß an ihm. Jesus aber sprach zu ihnen: Ein Prophet ist nirgends verachtet außer in seinem Vaterland und in seinem Haus! Und er tat dort nicht viele Wunder um ihres Unglaubens willen. – Matthäus 13,57-58

So hört nun ihr das Gleichnis vom Sämann: Sooft jemand das Wort vom Reich hört und nicht versteht, kommt der Böse und raubt das, was in sein Herz gesät ist. Das ist der, bei dem es an den Weg gestreut war. Auf den felsigen Boden gestreut aber ist es bei dem, der das Wort hört und sogleich mit Freuden aufnimmt; er hat aber keine Wurzel in sich, sondern ist wetterwendisch. Wenn nun Bedrängnis oder Verfolgung entsteht um des Wortes willen, so nimmt er sogleich Anstoß. Unter die Dornen gesät aber ist es bei dem, der das Wort hört, aber die Sorge dieser Weltzeit und der Betrug des Reichtums ersticken das Wort, und es wird unfruchtbar. Auf das gute Erdreich gesät aber ist es bei dem, der das Wort hört und versteht; der bringt dann auch Frucht, und der eine trägt hundertfältig, ein anderer sechzigfältig, ein dritter dreißigfältig. – Matthäus 13,18-23

Jesus möchte, dass du ihm nachfolgst.

28 Wahrlich, ich sage euch: Es stehen einige hier, die den Tod nicht schmecken werden, bis sie den Sohn des Menschen haben kommen sehen in seinem Reich!

Was bedeutet, „den Sohn des Menschen in seinem Reich kommen?“

Bemerkung: Markung hat es anderes formuliert, „bis sie das Reich Gottes in Kraft haben kommen sehen!“ – Markus 9,1

    • Das zweite Kommen Christi am Ende des Zeitalters – Das kann nicht sein, da die dort Stehenden alle gestorben sind.
    • Die Verklärung Jesu im nächsten Abschnitt – Es wäre seltsam, von etwas zu sprechen, das vor ihrem Tod passiert ist, wenn es nur noch eine Woche entfernt ist und keiner von ihnen kurz danach gestorben ist.
    • Was Johannes auf der Insel Patmos gesehen hat –
      Johannes war nur einer, aber Jesus hat von mehr als nur einem gesprochen.
    • Die Zerstörung des Tempels im Jahr 70 n. Chr
    • Das Kommen des Heiligen Geistes an Pfingsten
    • Die Auferstehung Jesu Christi von den Toten

Der Schlüssel zur Verständigung könnte tatsächlich im Verb „sehen“ statt „kommen“ liegen.

Ich sage euch aber in Wahrheit: Es sind etliche unter denen, die hier stehen, welche den Tod nicht schmecken werden, bis sie das Reich Gottes sehen. – Lukas 9,27

Jesus antwortete und sprach zu ihm: Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Wenn jemand nicht von Neuem geboren wird, so kann er das Reich Gottes nicht sehen! – Johannes 3,3

Nikodemus spricht zu ihm: Wie kann ein Mensch geboren werden, wenn er alt ist? Er kann doch nicht zum zweiten Mal in den Schoß seiner Mutter eingehen und geboren werden? Jesus antwortete: Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Wenn jemand nicht aus Wasser und Geist geboren wird, so kann er nicht in das Reich Gottes eingehen! – Johannes 3,3-5

Nach dieser Ansicht glaubten die, die dort standen, noch nicht, aber es gab noch Hoffnung, weil sie noch lebten und wachten, und irgendwann, bevor sie den Tod schmeckten, würden sie sehen und gerettet werden.

Schlussfolgerung: Bist du ein Nachfolger Christi? Hast du das Reich Gottes in Kraft kommen gesehen? Wenn du ihm folgst, wie nah bist du ihm? Nachdem Jesus zur Kreuzigung gebracht wurde, folgte Petrus ihm von ferne. Wie nahe bist du Jesus in deinem täglichen Wandel? Würde er sich für dich schämen?