1. Korinther 10,6-22
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6 Diese Dinge aber sind zum Vorbild für uns geschehen, damit wir nicht nach dem Bösen begierig werden, so wie jene begierig waren.
Beispiele, aus denen wir lernen sollen
Wir sollen nicht nach Bösem verlangen
…und auch die Kinder Israels fingen wieder an zu weinen, und sie sprachen: Wer wird uns Fleisch zu essen geben? Wir denken an die Fische zurück, die wir in Ägypten umsonst aßen, und an die Gurken und Melonen, den Lauch, die Zwiebeln und den Knoblauch; nun aber ist unsere Seele matt, unsere Augen sehen nichts als das Manna! – 4. Mose 11,4-6
Euer Lebenswandel sei frei von Geldliebe! Begnügt euch mit dem, was vorhanden ist… – Hebräer 13,5
…ich habe nämlich gelernt, mit der Lage zufrieden zu sein, in der ich mich befinde. – Philipper 4,11
7 Werdet auch nicht Götzendiener, so wie etliche von ihnen, wie geschrieben steht: »Das Volk setzte sich nieder, um zu essen und zu trinken, und stand auf, um sich zu vergnügen«.
Wir sollen nicht Götzendiener werden
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- Das goldene Kalb (2. Mose 32).
- Sie wollten Gott zu ihren Bedingungen anbeten.
- Alles, was Gottes Platz in unserem Herzen einnimmt, wird zum Götzen.
8 Lasst uns auch nicht Unzucht treiben, so wie etliche von ihnen Unzucht trieben, und es fielen an einem Tag 23 000.
Wir sollen nicht Unzucht treiben (V. 8)
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- Baal-Peor (4. Mose 25).
…und das Volk fing an, Unzucht zu treiben mit den Töchtern der Moabiter, und diese luden das Volk zu den Opfern ihrer Götter ein. Und das Volk aß [mit ihnen] und betete ihre Götter an. – 4. Mose 25,1-2
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- Moralischer Kompromiss führte zu geistlichem Niedergang.
9 Lasst uns auch nicht Christus versuchen, so wie auch etliche von ihnen ihn versuchten und von den Schlangen umgebracht wurden.
Wir sollen Christus nicht versuchen
Da zogen sie vom Berg Hor weg auf dem Weg zum Roten Meer, um das Land der Edomiter zu umgehen. Aber das Volk wurde ungeduldig auf dem Weg. Und das Volk redete gegen Gott und gegen Mose: Warum habt ihr uns aus Ägypten heraufgeführt, damit wir in der Wüste sterben? Denn hier gibt es weder Brot noch Wasser, und unsere Seele hat einen Ekel vor dieser elenden Speise! Da sandte der HERR Seraph-Schlangen unter das Volk; die bissen das Volk, sodass viel Volk in Israel starb. – 4. Mose 21,4-6
10 Murrt auch nicht, so wie auch etliche von ihnen murrten und durch den Verderber umgebracht wurden.
Wir sollen nicht murren
Sie verachteten das liebliche Land, sie glaubten seinem Wort nicht. Und sie murrten in ihren Zelten, sie gehorchten nicht der Stimme des HERRN. Da erhob er seine Hand gegen sie [und schwor], sie niederzustrecken in der Wüste – Psalm 106,24-26
11 Alle diese Dinge aber, die jenen widerfuhren, sind Vorbilder, und sie wurden zur Warnung für uns aufgeschrieben, auf die das Ende der Weltzeiten gekommen ist.
12 Darum, wer meint, er stehe, der sehe zu, dass er nicht falle!
Der Versuchung standhalten
13 Es hat euch bisher nur menschliche Versuchung betroffen. Gott aber ist treu; er wird nicht zulassen, dass ihr über euer Vermögen versucht werdet, sondern er wird zugleich mit der Versuchung auch den Ausgang schaffen, sodass ihr sie ertragen könnt.
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- Versuchungen sind nicht ungewöhnlich.
- Niemand ist allein in seinem Kampf.
- Unsere Hoffnung liegt nicht in unserer Stärke, sondern in Gottes Treue.
- Gott kennt unsere Grenzen.
- Gott verspricht nicht die Abwesenheit von Versuchung.
- Gott verspricht einen Weg hindurch.
14 Darum, meine Geliebten, flieht vor dem Götzendienst!
Joseph ist das klassische Beispiel (1. Mose 39).
15 Ich rede ja mit Verständigen; beurteilt ihr, was ich sage!
Weisheit erkennt Gefahr früh und geht ihr aus dem Weg.
Begib dich nicht auf den Pfad der Gottlosen und tue keinen Schritt auf dem Weg der Bösen; meide ihn, überschreite ihn nicht einmal, weiche davon und gehe vorüber! – Sprüche 4,14-15
Gemeinschaft mit Christus bewahren
16 Der Kelch des Segens, den wir segnen, ist er nicht [die] Gemeinschaft des Blutes des Christus? Das Brot, das wir brechen, ist es nicht [die] Gemeinschaft des Leibes des Christus?
17 Denn es ist ein Brot, so sind wir, die Vielen, ein Leib; denn wir alle haben Teil an dem einen Brot.
Das Abendmahl erinnert uns an unsere Gemeinschaft mit Christus
18 Seht das Israel nach dem Fleisch! Stehen nicht die, welche die Opfer essen, in Gemeinschaft mit dem Opferaltar?
Das Tempeldienst in Jerusalem illustriert dieses Prinzip.
19 Was sage ich nun? Dass ein Götze etwas sei, oder dass ein Götzenopfer etwas sei?
20 Nein, sondern dass die Heiden das, was sie opfern, den Dämonen opfern und nicht Gott! Ich will aber nicht, dass ihr in Gemeinschaft mit den Dämonen seid.
Teilnahme bedeutet Gemeinschaft – und manche weltlichen Feiern sind Gemeinschaft mit dem Bösen.
Zieht nicht in einem fremden Joch mit Ungläubigen! Denn was haben Gerechtigkeit und Gesetzlosigkeit miteinander zu schaffen? Und was hat das Licht für Gemeinschaft mit der Finsternis? – 2. Korinther 6,14
21 Ihr könnt nicht den Kelch des Herrn trinken und den Kelch der Dämonen; ihr könnt nicht am Tisch des Herrn teilhaben und am Tisch der Dämonen!
22 Oder wollen wir den Herrn zur Eifersucht reizen? Sind wir etwa stärker als er?
Und das ist die Botschaft, die wir von ihm gehört haben und euch verkündigen, dass Gott Licht ist und in ihm gar keine Finsternis ist. – 1. Johannes 1,5
Wenn wir sagen, dass wir Gemeinschaft mit ihm haben, und doch in der Finsternis wandeln, so lügen wir und tun nicht die Wahrheit; wenn wir aber im Licht wandeln, wie er im Licht ist, so haben wir Gemeinschaft miteinander, und das Blut Jesu Christi, seines Sohnes, reinigt uns von aller Sünde. – 1. Johannes 1,6-7
