1. Samuel 22,1-2
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1 Und David ging von dort weg und entkam in die Höhle Adullam. Als das seine Brüder und das ganze Haus seines Vaters hörten, kamen sie dorthin zu ihm hinab.
2 Und es versammelten sich zu ihm allerlei Männer, die in Not und Schulden waren, und alle, die ein verbittertes Herz hatten, und er wurde ihr Oberster, und sie hielten es mit ihm, etwa 400 Mann.Psalm 142
1 Ein Maskil von David, als er in der Höhle war. Ein Gebet.
2 Ich schreie mit meiner Stimme zum HERRN, ich flehe mit meiner Stimme zum HERRN.
3 Ich schütte meine Klage vor ihm aus und verkünde meine Not vor ihm.
David bringt seine Not vor Gott
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- Er schreit mit seiner Stimme.
Dies ist ein verzweifelter Hilferuf.
Hast du schon einmal so verzweifelt zu Gott geschrien?
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- Er fleht mit seiner Stimme um Gnade.
Das hebräische Wort bedeutet, um Gnade zu flehen.
Wir können wie David in unserer Not zu Gott kommen und ihn um Gnade bitten.
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- Er schüttet seine Klage aus.
David hält seine inneren Gedanken und Gefühle nicht zurück. Er schüttet sein Herz vor Gott aus.
Bist du von Trauer, Angst oder Sorge überwältigt? Komm wie David zu Gott und schütte dein Herz vor ihm aus.
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- Er tut seine Not kund.
Er macht seine konkrete Not vor Gott bekannt.
Sei offen und sage Gott genau, was dich belastet.
Alle eure Sorge werft auf ihn; denn er sorgt für euch. – 1. Petrus 5,7
4 Wenn mein Geist in mir verzagt ist, so kennst du doch meinen Pfad; auf dem Weg, den ich wandeln soll, haben sie mir heimlich eine Schlinge gelegt.
David weiß: Gott kennt seinen Weg
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- David ist verzagt: „Mein Geist ist verzagt in mir.“
Wenn du nicht weißt, was morgen kommt, weiß Gott es.
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- David sieht die Schlinge: „Auf dem Weg, den ich wandeln soll, haben sie mir heimlich eine Schlinge gelegt.“
Wenn du nur die Schlinge siehst, sieht Gott den ganzen Weg.
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- David sieht den Weg nicht – aber Gott sieht den Weg.
Du musst deinen Weg nicht kennen, wenn du den kennst, der deinen Weg kennt.
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- David versteht seine Lage nicht – aber Gott kennt seinen Pfad.
Wenn du den Weg nicht verstehst, kennt Gott deinen Pfad.
5 Ich schaue zur Rechten, siehe, da ist keiner, der mich kennt; jede Zuflucht ist mir abgeschnitten, niemand fragt nach meiner Seele!
David sieht, was ihm fehlt
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- Es scheint ihm, dass niemand ihn kennt.
Wenn Menschen dich nicht verstehen oder niemand deine Not kennt, kennt Gott dich vollkommen.
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- Es scheint ihm, dass jede menschliche Zuflucht abgeschnitten ist.
Wenn alle menschlichen Zufluchten versagen, bleibt Gott.
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- Es scheint ihm, dass niemand nach ihm fragt.
Wie tröstlich ist es zu wissen, dass jemand nach dir fragt. Gott fragt immer nach dir. Er sieht dich, er kennt deine Not, und er sorgt für dich.
6 Ich schreie, o HERR, zu dir; ich sage: Du bist meine Zuflucht, mein Teil im Land der Lebendigen!
David findet seine Zuflucht in Gott
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- „Du bist meine Zuflucht“
- „Du bist mein Teil im Land der Lebendigen“
Was für ein Trost ist es zu wissen, dass wir mit all unseren Nöten jederzeit zu ihm kommen können.
7 Höre auf mein Wehklagen, denn ich bin sehr schwach; errette mich von meinen Verfolgern, denn sie sind mir zu mächtig!
8 Führe meine Seele aus dem Kerker, dass ich deinen Namen preise! Die Gerechten werden sich zu mir sammeln, wenn du mir wohlgetan hast.
David erwartet Gottes Hilfe
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- David bittet Gott, sein Wehklagen zu hören.
David ist sehr schwach und weiß, dass er Gottes Hilfe braucht.
Kommt her zu mir alle, die ihr mühselig und beladen seid, so will ich euch erquicken! – Matthäus 11,28
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- David bittet Gott um Errettung.
Deine Feinde mögen zu mächtig für dich sein, aber sie sind nicht zu mächtig für Gott.
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- David vertraut auf Gottes Güte.
Das Herz, das zu Gott schreit, wird schließlich einen Grund haben, Gott zu loben.
Schau dir den letzten Satz an: „Die Gerechten werden sich zu mir sammeln, wenn du mir wohlgetan hast.“
Achte auf die Verbindung zu 1. Samuel 22.
1 Und David ging von dort weg und entkam in die Höhle Adullam. Als das seine Brüder und das ganze Haus seines Vaters hörten, kamen sie dorthin zu ihm hinab.
2 Und es versammelten sich zu ihm allerlei Männer, die in Not und Schulden waren, und alle, die ein verbittertes Herz hatten, und er wurde ihr Oberster, und sie hielten es mit ihm, etwa 400 Mann.
David hatte gesagt: „Niemand fragt nach meiner Seele!“ Aber Gott brachte ihm 400 Männer, die sich um ihn sammelten.
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- Seine Familie
- Menschen mit untragbaren Schulden
- Menschen mit einem schwer bedrückten Herzen
- Einige von ihnen wurden später als Davids Helden bezeichnet.
