1. Korinther 11,17-34
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So habt nun acht auf euch selbst und auf die ganze Herde, in welcher der Heilige Geist euch zu Aufsehern gesetzt hat, um die Gemeinde Gottes zu hüten, die er durch sein eigenes Blut erworben hat! – Apostelgeschichte 20,28
Übersicht
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- Das Beispiel – V. 1
Seid meine Nachahmer, gleichwie auch ich [Nachahmer] des Christus bin!
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- Die Bestätigung – V. 2
Ich lobe euch, Brüder, dass ihr… an den Überlieferungen festhaltet…
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- Die Belehrung – V. 3-16
Ich will aber, dass ihr wisst…
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- Die Beanstandung – V. 17-34
Das aber kann ich… nicht loben…
17 Das aber kann ich, da ich am Anordnen bin, nicht loben, dass eure Zusammenkünfte nicht besser, sondern schlechter werden.
Ein Hirte erkennt die Unordnung
Es wurde schlimmer, wenn sie zusammenkamen.
18 Denn erstens höre ich, dass Spaltungen unter euch sind, wenn ihr in der Gemeinde zusammenkommt, und zum Teil glaube ich es;
Es gab Spaltungen unter ihnen.
Sie teilten sich in verschiedene Gruppen.
Die Unterschiede zwischen den Habenden und den Nicht-Habenden wurden sichtbar.
19 denn es müssen ja auch Parteiungen unter euch sein, damit die Bewährten offenbar werden unter euch!
Es gab Parteiungen unter ihnen.
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- Die Parteiungen machten sichtbar, wer zu welcher Gruppe gehörte.
- Die „Bewährten“ wurden dadurch offenbar.
20 Wenn ihr nun am selben Ort zusammenkommt, so geschieht das doch nicht, um das Mahl des Herrn zu essen;
21 denn jeder nimmt beim Essen sein eigenes Mahl vorweg, sodass der eine hungrig, der andere betrunken ist.
Jeder nahm sein eigenes Mahl vorweg.
22 Habt ihr denn keine Häuser, wo ihr essen und trinken könnt? Oder verachtet ihr die Gemeinde Gottes und beschämt die, welche nichts haben? Was soll ich euch sagen? Soll ich euch etwa loben? Dafür lobe ich [euch] nicht!
Die Armen wurden beschämt und die Gemeinde verachtet.
Ein Hirte erinnert an den Guten Hirten
23 Denn ich habe von dem Herrn empfangen, was ich auch euch überliefert habe, nämlich dass der Herr Jesus in der Nacht, als er verraten wurde, Brot nahm,
24 und dankte, es brach und sprach: Nehmt, esst! Das ist mein Leib, der für euch gebrochen wird; dies tut zu meinem Gedächtnis!
Die Einsetzung des Abendmahls durch den Herrn
Das Brot und der Leib Christi
25 Desgleichen auch den Kelch, nach dem Mahl, indem er sprach: Dieser Kelch ist der neue Bund in meinem Blut; dies tut, sooft ihr ihn trinkt, zu meinem Gedächtnis!
Der Kelch und der neue Bund
26 Denn sooft ihr dieses Brot esst und diesen Kelch trinkt, verkündigt ihr den Tod des Herrn, bis er kommt.
Das Gedächtnis und die Verkündigung des Todes Christi
Ein Hirte enthüllt die Gefahr
27 Wer also unwürdig dieses Brot isst oder den Kelch des Herrn trinkt, der ist schuldig am Leib und Blut des Herrn.
Unwürdiges Essen und Trinken
28 Der Mensch prüfe aber sich selbst, und so soll er von dem Brot essen und aus dem Kelch trinken;
29 denn wer unwürdig isst und trinkt, der isst und trinkt sich selbst ein Gericht, weil er den Leib des Herrn nicht unterscheidet.
Fehlende Selbstprüfung und Unterscheidung des Leibes
30 Deshalb sind unter euch viele Schwache und Kranke, und eine beträchtliche Zahl sind entschlafen.
Schwachheit, Krankheit und Tod
31 Denn wenn wir uns selbst richteten, würden wir nicht gerichtet werden;
32 wenn wir aber gerichtet werden, so werden wir vom Herrn gezüchtigt, damit wir nicht samt der Welt verurteilt werden.
Selbstgericht und Züchtigung des Herrn
Ein Hirte ermahnt zur Ordnung
33 Darum, meine Brüder, wenn ihr zum Essen zusammenkommt, so wartet aufeinander!
Aufeinander warten
34 Wenn aber jemand hungrig ist, so esse er daheim, damit ihr nicht zum Gericht zusammenkommt. Das Übrige will ich anordnen, sobald ich komme.
Zu Hause essen, wenn man Hunger hat
Weitere Dinge wollte Paulus bei seiner Ankunft ordnen
Waren die anderen Probleme größer als dieses und deshalb zu umfangreich für einen Brief?
Oder waren sie kleiner und Paulus dachte einfach: Dafür verschwende ich jetzt nicht mehr Tinte und Papier?
Wir wissen es nicht.
Wie reagieren wir, wenn ein Hirte die Unordnung in der Herde anspricht?
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- Lassen wir uns die Unordnung zeigen.
- Lassen wir uns wieder auf den Guten Hirten hinweisen.
- Nehmen wir die Warnung vor der Gefahr ernst.
- Sind wir bereit, uns der biblischen Ordnung zu unterstellen?
Wenn der Hirte uns zurechtweist, sind wir bereit, uns zurechtweisen zu lassen?
