Welches ist besser?

Philipper 1,21-26

21 Denn für mich ist Christus das Leben, und das Sterben ein Gewinn.
22 Wenn aber das Leben im Fleisch mir Gelegenheit gibt zu fruchtbarer Wirksamkeit, so weiß ich nicht, was ich wählen soll.
23 Denn ich werde von beidem bedrängt: Mich verlangt danach, aufzubrechen und bei Christus zu sein, was auch viel besser wäre;
24 aber es ist nötiger, im Fleisch zu bleiben um euretwillen.

Paulus beschreibt ein Paradox, das jeder, der an Christus glaubt, täglich erlebt.

Das Verlangen hier aufzubrechen und bei Christus zu sein. Diese Option wäre viel besser.

    • In 1. Korinther 2,9 hat er Jesaja zitiert, der gesagt hat: „Was kein Auge gesehen und kein Ohr gehört und keinem Menschen ins Herz gekommen ist, was Gott denen bereitet hat, die ihn lieben“.
    • Aber in 2. Korinther 12,4 hat er erzählt, wie er: „in das Paradies entrückt wurde und unaussprechliche Worte hörte, die ein Mensch nicht sagen darf“.
    • Paulus hatte große Vorfreude auf den Tag, an dem er mit Christus zusammen sein würde.

indem wir die glückselige Hoffnung erwarten und die Erscheinung der Herrlichkeit des großen Gottes und unseres Retters Jesus Christus, – Titus 2,13

    • Es gab eine Zeit, in der Paulus glaubte, dass er bei der Wiederkunft Christi noch am Leben sein würde. Später im Leben glaubte er, dass er zu denen gehören würde, die auferstehen würden. Diese Veränderung in seinem Denken findet zwischen dem Schreiben des ersten und des zweiten Korintherbriefes statt. Vergleiche 1, Korinther 15, 51-52 und 2. Korinther 4, 14, um den Unterschied zu sehen.

Siehe, ich sage euch ein Geheimnis: Wir werden zwar nicht alle entschlafen, wir werden aber alle verwandelt werden, plötzlich, in einem Augenblick, zur Zeit der letzten Posaune; denn die Posaune wird erschallen, und die Toten werden auferweckt werden unverweslich, und wir werden verwandelt werden. – 1. Korinther 15,51-52

da wir wissen, dass der, welcher den Herrn Jesus auferweckt hat, auch uns durch Jesus auferwecken und zusammen mit euch vor sich stellen wird. – 2. Korinther 4,14

    • In beiden Fällen freute er sich darauf.

Die Gelegenheit, hier zu bleiben und die Früchte seiner Arbeit zu genießen.

Dies kann auf zwei Arten gesehen werden:

    • Erstens, dass zusätzliche Arbeit zu einer Erhöhung der Belohnung führen würde.
    • Zweitens, dass er die Ernte seiner früheren Arbeit mit eigenen Augen sehen könnte.

In beiden Fällen wäre es für die Gemeinde in Philippi von Vorteil, wenn er auf der Erde bleiben würde. Daher war er überzeugt, dass er freigelassen werden würde, was es ihm ermöglichen würde, Philippi erneut zu besuchen.

25 Und weil ich davon überzeugt bin, so weiß ich, dass ich bleiben und bei euch allen sein werde zu eurer Förderung und Freude im Glauben,
26 damit ihr umso mehr zu rühmen habt in Christus Jesus um meinetwillen, weil ich wieder zu euch komme.

Hast du die Sehnsucht, die Paulus hatte, Christus von Angesicht zu Angesicht zu sehen?

Trägt das Leben, das du lebst, Früchte für Christus, so dass es sich für Gott lohnt, dich hier zu halten?

Wenn nicht, was könntest du tun, um es zu ändern?

Das Licht der Welt

Matthäus 5,14-16

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14 Ihr seid das Licht der Welt. Es kann eine Stadt, die auf einem Berg liegt, nicht verborgen bleiben.
15 Man zündet auch nicht ein Licht an und setzt es unter den Scheffel, sondern auf den Leuchter; so leuchtet es allen, die im Haus sind.
16 So soll euer Licht leuchten vor den Leuten, dass sie eure guten Werke sehen und euren Vater im Himmel preisen.

    • Das Wert von Salz in Vers 13 liegt in der Tatsache, dass es sich von dem unterscheidet, auf das es angewendet wird. In ähnlicher Weise ist das Besondere an Licht der Unterschied zur Finsternis.

Es gibt kein Finsternis bei Gott!

Das Volk, das in der Finsternis wandelt, hat ein großes Licht gesehen; über den Bewohnern des Landes der Todesschatten ist ein Licht aufgeleuchtet. – Jesaja 9,1

Und das ist die Botschaft, die wir von ihm gehört haben und euch verkündigen, dass Gott Licht ist und in ihm gar keine Finsternis ist. – 1. Johannes 1,5

Darin aber besteht das Gericht, dass das Licht in die Welt gekommen ist, und die Menschen liebten die Finsternis mehr als das Licht; denn ihre Werke waren böse. – Johannes 3,19

Nun redete Jesus wieder zu ihnen und sprach: Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, wird nicht in der Finsternis wandeln, sondern er wird das Licht des Lebens haben. – Johannes 8,12

Wenn wir sagen, dass wir Gemeinschaft mit ihm haben, und doch in der Finsternis wandeln, so lügen wir und tun nicht die Wahrheit; wenn wir aber im Licht wandeln, wie er im Licht ist, so haben wir Gemeinschaft miteinander, und das Blut Jesu Christi, seines Sohnes, reinigt uns von aller Sünde. – 1. Johannes 1,6-7

    • Wie es in Vers 13 gesagt wurde, „Ihr seid das Salz der Erde“, so steht es in Vers 14, „Ihr seid das Licht der Welt“. Beide Verben wurden in der Gegenwart verwendet. Dies bedeutet, dass es nicht unser Ziel ist, Salz und Licht zu sein. Wir sind jetzt schon Salz und Licht und wir werden weiterhin Salz und Licht sein.

So wie Salz ohne Salzigkeit unwirksam und nutzlos ist, kann Licht unwirksam gemacht werden, wenn es verborgen ist.

Es kann eine Stadt, die auf einem Berg liegt, nicht verborgen bleiben. – 14

Man zündet auch nicht ein Licht an und setzt es unter den Scheffel, sondern auf den Leuchter; so leuchtet es allen, die im Haus sind. – 15

    • Wie eine Stadt auf einem Berg und ein Licht auf einem Leuchter müssen wir leuchten, damit die ganze Welt sehen kann.

Denn Gott, der dem Licht gebot, aus der Finsternis hervorzuleuchten, er hat es auch in unseren Herzen licht werden lassen, damit wir erleuchtet werden mit der Erkenntnis der Herrlichkeit Gottes im Angesicht Jesu Christi. – 2. Korinther 4,6

Es war ein Mensch, von Gott gesandt; sein Name war Johannes. Dieser kam zum Zeugnis, um von dem Licht Zeugnis zu geben, damit alle durch ihn glaubten. Nicht er war das Licht, sondern er sollte Zeugnis geben von dem Licht. Das wahre Licht, welches jeden Menschen erleuchtet, sollte in die Welt kommen. – Johannes 1,6-9

Die Motivation, dein Licht scheinen zu lassen, ist äußerst wichtig.

…dass sie eure guten Werke sehen und euren Vater im Himmel preisen. – 16

Dies steht im Gegensatz zu 6,1.5:

Habt acht, dass ihr eure Almosen nicht vor den Leuten gebt, um von ihnen gesehen zu werden; sonst habt ihr keinen Lohn bei eurem Vater im Himmel. – Matthäus 6,1

Und wenn du betest, sollst du nicht sein wie die Heuchler; denn sie stellen sich gern in den Synagogen und an den Straßenecken auf und beten, um von den Leuten bemerkt zu werden. Wahrlich, ich sage euch: Sie haben ihren Lohn schon empfangen. – Matthäus 6,5

Wir müssen Acht geben darauf dass unser Licht hell bleibt und nicht zum Finsternis wird.

Niemand aber zündet ein Licht an und setzt es an einen verborgenen Ort, auch nicht unter den Scheffel, sondern auf den Leuchter, damit die Hereinkommenden den Schein sehen. Das Auge ist die Leuchte des Leibes. Wenn nun dein Auge lauter ist, so ist auch dein ganzer Leib licht; wenn es aber böse ist, so ist auch dein Leib finster. So habe nun acht, dass das Licht in dir nicht Finsternis ist! Wenn nun dein ganzer Leib licht ist, sodass er keinen finsteren Teil mehr hat, so wird er ganz hell sein, wie wenn das Licht mit seinem Strahl dich erleuchtet. – Lukas 11,33-36

Denn ihr wart einst Finsternis; jetzt aber seid ihr Licht in dem Herrn. Wandelt als Kinder des Lichts! – Epheser 5,8

Wie reagieren Menschen auf das Licht?

Denn jeder, der Böses tut, hasst das Licht und kommt nicht zum Licht, damit seine Werke nicht aufgedeckt werden. – Johannes 3,20

Wer aber die Wahrheit tut, der kommt zum Licht, damit seine Werke offenbar werden, dass sie in Gott getan sind. – Johannes 3,21

Ich bin als ein Licht in die Welt gekommen, damit jeder, der an mich glaubt, nicht in der Finsternis bleibt. – Johannes 12,46

Wer unter euch fürchtet den HERRN? Wer gehorcht der Stimme seines Knechtes? Wenn er im Finstern wandelt und ihm kein Licht scheint, so vertraue er auf den Namen des HERRN und halte sich an seinen Gott! – Jesaja 50,10

Das Leben in Christus und die Verteidigung des Evangeliums

Philipper 1,19-21

19 Denn ich weiß, dass mir dies zur Rettung ausschlagen wird durch eure Fürbitte und den Beistand des Geistes Jesu Christi,
20 entsprechend meiner festen Erwartung und Hoffnung, dass ich in nichts zuschanden werde, sondern dass in aller Freimütigkeit, wie allezeit, so auch jetzt, Christus hochgepriesen wird an meinem Leib, es sei durch Leben oder durch Tod.
21 Denn für mich ist Christus das Leben, und das Sterben ein Gewinn.

Paulus sitzt im Gefängnis und wartet auf den Beginn seines Prozesses. Er freut sich darauf, das Evangelium vor Cäsar verteidigen zu können. Die meisten von uns hätten in dieser Situation Todesangst, aber nicht Paulus. Er war nicht besorgt über das Ergebnis dieses Prozesses. Er war mehr an dem Tag interessiert, an dem er vor Gott stehen würde, um über sein Dienst zu berichten.

Vielleicht hat Paulus sich an die Worte Hiobs erinnert, als er über seinen bevorstehenden Prozess nachgedacht hat.

Siehe, er soll mich töten — ich will auf ihn warten; nur will ich meine Wege ihm ins Angesicht verteidigen! Auch das schon wird mir zur Rettung dienen; denn kein Gottloser kommt vor sein Angesicht. – Hiob 13,15-16

Paulus hat Trost in vier Tatsachen gefunden.

    • Die Fürbitte der Gemeinde in Philippi.

    • Der Beistand des Geistes Jesu Christi.

Wenn sie euch aber vor die Synagogen und vor die Fürsten und Obrigkeiten führen, so sorgt nicht, wie oder womit ihr euch verteidigen oder was ihr sagen sollt; denn der Heilige Geist wird euch in derselben Stunde lehren, was ihr sagen sollt. – Lukas 12,11-12

    • Dass er sich für nichts schämen würde, wenn er vor Cäsar stehen würde.

Denn ich schäme mich des Evangeliums von Christus nicht; denn es ist Gottes Kraft zur Errettung für jeden, der glaubt – Römer 1,16

    • Dass Christus in ihm verherrlicht würde, unabhängig von den Ergebnissen des Prozesses.

Für Paulus war das Leben nichts anderes als eine Gelegenheit das Evangelium zu verkündigen.

    • Beten wir füreinander, dass wir den Mut haben, das Evangelium von Jesus Christus zu verteidigen?
    • Vertrauen wir darauf, dass der Heilige Geist bei uns steht und dass er uns bei der Verteidigung des Evangeliums helfen wird?
    • Schämen wir uns nicht, mutig zu stehen und anderen zu erzählen, was Jesus Christus für sie getan hat?
    • Sind wir zuversichtlich, dass Gott durch das Leben, das wir leben, verherrlicht wird?

Das Salz der Erde

Matthäus 5,13

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13 Ihr seid das Salz der Erde. Wenn aber das Salz fade wird, womit soll es wieder salzig gemacht werden? Es taugt zu nichts mehr, als dass es hinausgeworfen und von den Leuten zertreten wird.

    • In biblischen Zeiten wurden Soldaten manchmal mit Salz bezahlt. Ein Soldat, der unwirksam war, war „sein Salz nicht wert“.
    • Wenn in der arabischen Kultur ein Mann am Salz eines anderen teilnimmt, d.h. mit ihm eine Mahlzeit isst, steht er unter seinem Schutz und seiner Fürsorge.

Wen hat Jesus als Salz bezeichnet?

Diejenigen, die zum Reich der Himmel gehören

    • Die geistlich Armen, „denn ihrer ist das Reich der Himmel!“
    • Die Trauernden
    • Die Sanftmütigen
    • Alle die nach der Gerechtigkeit hungern und dürsten
    • Die Barmherzigen
    • Alle die reinen Herzens sind
    • Die Friedfertigen, „denn sie werden Söhne Gottes heißen!“
    • Alle die um der Gerechtigkeit willen verfolgt werden, „denn ihrer ist das Reich der Himmel!“

Jeder der glaubt an Jesus Christus

Jesus antwortete und sprach zu ihm: Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Wenn jemand nicht von Neuem geboren wird, so kann er das Reich Gottes nicht sehen! – Johannes 3,3

Denn so [sehr] hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verlorengeht, sondern ewiges Leben hat. – Johannes 3,16

Allen aber, die ihn aufnahmen, denen gab er das Anrecht, Kinder Gottes zu werden, denen, die an seinen Namen glauben; die nicht aus dem Blut, noch aus dem Willen des Fleisches, noch aus dem Willen des Mannes, sondern aus Gott geboren sind. – Johannes 1,12-13

    • Das Verb wurde in der Gegenwart verwendet. Dies bedeutet, dass es nicht unser Ziel ist, Salz zu sein. Wir sind jetzt schon Salz und werden weiterhin Salz sein.

Was ist die Natur von Salz?

Salz ist ein Konservierungsmittel

    • Salz kann nicht verdorbenes und unreines Fleisch unverdorben und rein machen.
    • Salz kann die Ausbreitung von Verdorbenheit auf das verhindern, was sonst verdorben würde.
    • Die gottlose Welt, in der wir leben, wird nicht weniger gottlos, weil wir hier sind. Nur Gott kann das Herz der Menschen verändern.
    • Wir können jedoch die Ausbreitung des Bösen verhindern, indem wir verhindern, dass es die volle Kontrolle hat.

Das Böse triumphiert allein dadurch, dass gute Menschen nichts unternehmen. – Edmund Burke

Lasst euch von niemand in irgendeiner Weise verführen! Denn es muss unbedingt zuerst der Abfall kommen und der Mensch der Sünde geoffenbart werden, der Sohn des Verderbens – 2. Thessalonicher 2,3-8

Und ihr wisst ja, was jetzt noch zurückhält, damit er geoffenbart werde zu seiner Zeit. Denn das Geheimnis der Gesetzlosigkeit ist schon am Wirken, nur muss der, welcher jetzt zurückhält, erst aus dem Weg sein; und dann wird der Gesetzlose geoffenbart werden – 2. Thessalonicher 2,6-8a

Salz ist ein Würzmittel

Was Menschen zu guten Christen macht, macht sie auch zu guten Staatsbürgern. – Daniel Webster

    • Gläubige, die die Innewohnen des Heiligen Geistes widerspiegeln, verleihen jeder Umgebung, in der sie sich befinden, Freude, Sympathie und Freundlichkeit.
    • In jedem Umfeld sind die zuverlässigsten, ehrlichsten und fleißigsten Arbeiter Gläubige.

Wie kann Salz salzlos werden?

    • In der Antike haben Versuche, Salz abzubauen, häufig zu Kontaminationen geführt.
    • Das Wert von Salz liegt in der Tatsache, dass es sich von dem unterscheidet, auf das es angewendet wird.
    • Wenn wir diesen Unterschied verlieren, verlieren wir die Fähigkeit, den Einfluss zu haben, den Gott für uns geplant hat.

Niemand hat einen größeren Fehler gemacht als der, der nichts getan hat, weil er nur wenig tun konnte. – Edmund Burke

Das Salz ist etwas Gutes; wenn aber das Salz salzlos wird, womit wollt ihr es würzen? Habt Salz in euch und haltet Frieden untereinander! – Markus 9,50

Was hat Jesus gesagt, wird mit schlechtem Salz gemacht?

Es ist weder für das Erdreich noch für den Dünger tauglich; man wirft es hinaus. Wer Ohren hat zu hören, der höre! – Lukas 14,34-35

„Es taugt zu nichts mehr, als dass es hinausgeworfen und von den Leuten zertreten wird.“

    • Schlechtes Salz ist wie Gift in eine Gemeinde, weil Kompromiss zu mehr Kompromissen führt.
    • Die Welt lobt Heuchelei nicht. Wenn du behauptest, ein Kind Gottes zu sein, erwartet die Welt, dass du wie eines leben wirst.
    • Wenn du schlechtes Salz bist, wirst du von der Welt zertreten sein.
    • Es ist nicht leicht anders zu sein. Aber die Welt braucht dringend Salz.

Böse Menschen aber und Betrüger werden es immer schlimmer treiben, indem sie verführen und sich verführen lassen. Du aber bleibe in dem, was du gelernt hast und was dir zur Gewissheit geworden ist, da du weißt, von wem du es gelernt hast, und weil du von Kindheit an die heiligen Schriften kennst, welche die Kraft haben, dich weise zu machen zur Errettung durch den Glauben, der in Christus Jesus ist. – 2. Timotheus 3,13-15

Christus hat gesagt, dass du Salz bist. Bist du gutes Salz oder wertloses Salz?

 

Die richtige Motivation

Philipper 1,15-18

15 Einige verkündigen zwar Christus auch aus Neid und Streitsucht, andere aber aus guter Gesinnung;
16 diese verkündigen Christus aus Selbstsucht, nicht lauter, indem sie beabsichtigen, meinen Fesseln noch Bedrängnis hinzuzufügen;

Paulus hat in Galater befohlen, dass jeder, der ein falsches Evangelium predigt, verflucht werden sollte.

Ein falscher Prophet verkündet immer einen anderen Jesus, einen anderen Geist, oder ein anderes Evangelium.

In dieser Passage geht es nicht um ein falsches Evangelium, sondern um falsche Motivationen.

Paul hat mehrere Missionsreisen mit großem Erfolg unternommen. Manche anderen waren offensichtlich eifersüchtig auf Paulus und seinen erfolgreichen Dienst.

Einige von ihnen suchten immer nach einem Streit mit Paulus, damit sie irgendwie stärker erscheinen konnten, in dem sie sich mit Paulus gestritten hatten.

Sie waren wirklich froh, dass Paulus im Gefängnis war, weil sie haben gedacht, es würde ihnen helfen, irgendwie weiterzukommen.

Bei ihren Gottesdiensten geht es mehr um sich selbst als um Christus.

Sie haben gehofft, dass Paulus auf ihren Erfolg eifersüchtig sein würde, während er noch im Gefängnis sitzen bleiben musste.

All diese Einstellungen finden sich heutzutage in vielen Gemeinden.

Es waren aber andere, deren Motive richtig waren.

17 jene aber aus Liebe, weil sie wissen, dass ich zur Verteidigung des Evangeliums bestimmt bin.

Diese betrachteten sich als mit Paulus im selben Team zu sein.

Sie hatten viel Liebe zu Paulus und beteten regelmäßig für ihn.

Sie verstanden, dass Gott Paulus erlaubt hatte, im Gefängnis zu sein, damit er vor Kaiser das Evangelium verteidigen konnte.

18 Was tut es? Jedenfalls wird auf alle Weise, sei es zum Vorwand oder in Wahrheit, Christus verkündigt, und darüber freue ich mich, ja, ich werde mich auch weiterhin freuen!

Paulus war nicht besorgt darüber, wer Ehre erhalten hat, wenn jemand Christus annimmt.

Solange die Wahrheit gelehrt wird, geht es ihm nicht um das Warum.

Was ist unsere Motivation, anderen von Christus zu erzählen?

Ist es, um Ehre für uns selbst zu erlangen, oder wollen wir das Evangelium voranbringen?

Es ist nicht unsere Aufgabe, die Motive anderer in Frage zu stellen, die die Wahrheit predigen.

Wir sollten Gott verherrlichen, dass die Wahrheit gepredigt wird.

Aber falsche Lehrer sollten niemals geduldet werden.

Das Gesetz vom Sündopfer

Mose 6,17-23

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17 Und der Herr redete zu Mose und sprach:
18 Rede zu Aaron und zu seinen Söhnen und sprich: Dies ist das Gesetz vom Sündopfer: Am gleichen Ort, wo man das Brandopfer schächtet, soll auch das Sündopfer geschächtet werden vor dem Herrn: es ist hochheilig.

Die Auswirkungen der Sünde

Trennung von Gott d.h. geistlich Tod

Siehe, die Hand des Herrn ist nicht zu kurz zum Retten und sein Ohr nicht zu schwer zum Hören; sondern eure Missetaten trennen euch von eurem Gott, und eure Sünden verbergen sein Angesicht vor euch, dass er nicht hört! – Jesaja 59,1-2

    • Das Brandopfer – Versöhnung

und er ist das Sühnopfer für unsere Sünden, aber nicht nur für die unseren, sondern auch für die der ganzen Welt. – 1. Johannes 2,2

    • Das Speisopfer – Gedächtnis

Und er nahm das Brot, dankte, brach es, gab es ihnen und sprach: Das ist mein Leib, der für euch gegeben wird; das tut zu meinem Gedächtnis! – Lukas 22,19

Totale Verunreinigung

Denn eure Hände sind mit Blut befleckt und eure Finger mit Unrecht; eure Lippen reden Lügen, und eure Zunge dichtet Verdrehungen. – Jesaja 59,3

    • Das Sündopfer – Reinigung

und fast alles wird nach dem Gesetz mit Blut gereinigt, und ohne Blutvergießen geschieht keine Vergebung. – Hebräer 9,22

Das Gesetz vom Sündopfer

    • Es besteht eine Verbindung mit dem Kreuz.

Am gleichen Ort, wo man das Brandopfer schächtet…

    • Es besteht eine Verbindung mit Gottes Heiligkeit.

Es ist hochheilig.

Als gehorsame Kinder passt euch nicht den Begierden an, denen ihr früher in eurer Unwissenheit dientet, sondern wie der, welcher euch berufen hat, heilig ist, sollt auch ihr heilig sein in eurem ganzen Wandel. Denn es steht geschrieben: »Ihr sollt heilig sein, denn ich bin heilig!« – 1. Petrus 1,14-16

19 Der Priester, der es als Sündopfer darbringt, darf es essen; es soll an heiliger Stätte gegessen werden, im Vorhof der Stiftshütte.
20 Alles, was mit seinem Fleisch in Berührung kommt, soll heilig sein! Wenn aber etwas von seinem Blut auf ein Kleid spritzt, so sollst du das, was bespritzt worden ist, an heiliger Stätte waschen.

    • Es besteht eine Verbindung mit der Trennung von Sünde.

Es soll an heiliger Stätte gegessen werden.

Alles, was mit seinem Fleisch in Berührung kommt, soll heilig sein!

Darum geht hinaus von ihnen und sondert euch ab, spricht der Herr, und rührt nichts Unreines an! Und ich will euch aufnehmen, und ich will euch ein Vater sein, und ihr sollt mir Söhne und Töchter sein, spricht der Herr, der Allmächtige. – Korinther 6,17-18

    • Es besteht eine Verbindung mit der Reinigung von Sünde.

So sollst du das, was bespritzt worden ist, an heiliger Stätte waschen.

Meine Kinder, dies schreibe ich euch, damit ihr nicht sündigt! Und wenn jemand sündigt, so haben wir einen Fürsprecher bei dem Vater, Jesus Christus, den Gerechten; und er ist das Sühnopfer für unsere Sünden, aber nicht nur für die unseren, sondern auch für die der ganzen Welt. – 1. Johannes 2,1-2

Wenn wir sagen, dass wir Gemeinschaft mit ihm haben, und doch in der Finsternis wandeln, so lügen wir und tun nicht die Wahrheit; wenn wir aber im Licht wandeln, wie er im Licht ist, so haben wir Gemeinschaft miteinander, und das Blut Jesu Christi, seines Sohnes, reinigt uns von aller Sünde. – 1. Johannes 1,6-7

21 Ist es in einem irdenen Gefäß gekocht worden, so soll es zerbrochen werden, ist es in einem ehernen gekocht worden, so muss es gescheuert und mit Wasser gespült werden.
22 Alles, was männlich ist unter den Priestern, darf davon essen; es ist hochheilig.
23 Dagegen soll man kein Sündopfer essen, von dessen Blut in die Stiftshütte hineingebracht wird, um Sühnung zu erwirken im Heiligtum; es soll mit Feuer verbrannt werden.

    • Es besteht eine Verbindung mit Hingabe.

Das was heilig ist darf nicht für andere Zwecke benutzt werden.

Der, von dessen Blut in die Stiftshütte hineingebracht wird, um Sühnung zu erwirken im Heiligtum darf nicht gegessen werden.

Es soll mit Feuer verbrannt werden.

Ist es in einem irdenen Gefäß gekocht worden, so soll es zerbrochen werden.

Ich ermahne euch nun, ihr Brüder, angesichts der Barmherzigkeit Gottes, dass ihr eure Leiber darbringt als ein lebendiges, heiliges, Gott wohlgefälliges Opfer: Das sei euer vernünftiger Gottesdienst! Und passt euch nicht diesem Weltlauf an, sondern lasst euch [in eurem Wesen] verwandeln durch die Erneuerung eures Sinnes, damit ihr prüfen könnt, was der gute und wohlgefällige und vollkommene Wille Gottes ist. – Römer 12,1-2

 

um Christus willen gefesselt

Philipper 1,12-14


12 Ich will aber, Brüder, dass ihr erkennt, wie das, was mit mir geschehen ist, sich vielmehr zur Förderung des Evangeliums ausgewirkt hat,
13 sodass in der ganzen kaiserlichen Kaserne und bei allen Übrigen bekannt geworden ist, dass ich um des Christus willen gefesselt bin,
14 und dass die meisten der Brüder im Herrn, durch meine Fesseln ermutigt, es desto kühner wagen, das Wort zu reden ohne Furcht.

Paulus war gekettet, aber Gottes Wort kann nicht gekettet werden.

Halte im Gedächtnis Jesus Christus, aus dem Samen Davids, der aus den Toten auferstanden ist nach meinem Evangelium, in dessen Dienst ich Leiden erdulde, sogar Ketten wie ein Übeltäter — aber das Wort Gottes ist nicht gekettet! – 2. Timotheus 2,8-9

Die Ketten Paulus haben zur Förderung des Evangeliums ausgewirkt.

    • Sie hatten damals keine sozialen Medien. Heute würden wir sagen, dass es einen Aufwärtstrend des Interesses am Evangelium Jesu Christi gibt. #umChristuswillengefesselt

Paulus hatte eine besondere Gelegenheit, das Evangelium zu teilen, das er nicht gehabt hätte, wenn er nicht in Ketten gewesen wäre.

    • Alle Soldaten und Offiziere der kaiserlichen Kaserne wussten von Christus, weil Paulus in Ketten war.
    • Die höchsten Beamten des Reiches hatten von Christus gehört, weil Paulus in Ketten war.
    • Die Obrigkeiten der Juden versammelten sich auch, um zu hören, was Paulus zu sagen hatte, und viele von ihnen glaubten.

Nachdem sie ihm nun einen Tag bestimmt hatten, kamen mehrere zu ihm in die Herberge. Diesen legte er vom Morgen bis zum Abend in einem ausführlichen Zeugnis das Reich Gottes dar und suchte sie zu überzeugen von dem, was Jesus betrifft, ausgehend von dem Gesetz Moses und von den Propheten. Und die einen ließen sich von dem überzeugen, was er sagte, die anderen aber blieben ungläubig. – Apostelgeschichte 28,23-24

Die Gläubigen in Rom und an anderen Orten wurden ermutigt, das Evangelium von Jesus Christus zu verkündigen.

 

Verfolgung um der Gerechtigkeit willen

Matthäus 5,10-12

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10 Glückselig sind, die um der Gerechtigkeit willen verfolgt werden, denn ihrer ist das Reich der Himmel!
11 Glückselig seid ihr, wenn sie euch schmähen und verfolgen und lügnerisch jegliches böse Wort gegen euch reden um meinetwillen!
12 Freut euch und jubelt, denn euer Lohn ist groß im Himmel; denn ebenso haben sie die Propheten verfolgt, die vor euch gewesen sind.

Einleitung: Die ersten drei Seligpreisungen haben mit dem inneren Menschen zu tun: die geistlich Armen, die Trauernden, und die Sanftmütigen. Die nächsten vier haben mit der Tätigkeit der Gläubigen zu tun: Hunger und Durst nach Gerechtigkeit, Barmherzigkeit gegenüber anderen, Reinheit des Lebens und Bemühungen um Frieden. Die letzte ist eine Aussage darüber, was Gläubige erwarten sollten, und dass ist Verfolgung.

Der Anlass der Verfolgung

„um der Gerechtigkeit willen“

Du aber bist mir nachgefolgt in der Lehre, in der Lebensführung, im Vorsatz, im Glauben, in der Langmut, in der Liebe, im standhaften Ausharren, in den Verfolgungen, in den Leiden, wie sie mir in Antiochia, in Ikonium und Lystra widerfahren sind. Solche Verfolgungen habe ich ertragen, und aus allen hat mich der Herr gerettet! Und alle, die gottesfürchtig leben wollen in Christus Jesus, werden Verfolgung erleiden. – 2. Timotheus 3,10-12

Gottes Volk erfährt Verfolgung, weil es Teil des Reiches der Gerechtigkeit ist!

„denn ihrer ist das Reich der Himmel“

Das Aussehen der Verfolgung

Verschmähung

„wenn sie euch schmähen“

„schmähen“ heißt verbal angreifen, tadeln oder verurteilen

Wehe euch, wenn alle Leute gut von euch reden! Denn ebenso haben es ihre Väter mit den falschen Propheten gemacht. – Lukas 6,26

Verfolgung

„und verfolgen“

„verfolgen“ heißt hinter jemand hergehen, eventuell um ihn zum Zweck des Schadens einzuholen

Verleumdung

„lügnerisch jegliches böse Wort gegen euch reden“

 Die Antwort auf Verfolgung

Freude

„Freut euch und jubelt“

Doch wenn ihr auch leiden solltet um der Gerechtigkeit willen, glückselig seid ihr! Ihr Drohen aber fürchtet nicht und lasst euch nicht beunruhigen; sondern heiligt vielmehr Gott, den Herrn, in euren Herzen! Seid aber allezeit bereit zur Verantwortung gegenüber jedermann, der Rechenschaft fordert über die Hoffnung, die in euch ist, [und zwar] mit Sanftmut und Ehrerbietung; und bewahrt ein gutes Gewissen, damit die, welche euren guten Wandel in Christus verlästern, zuschanden werden in dem, worin sie euch als Übeltäter verleumden mögen. – 1. Petrus 3,14-16

Sie nun gingen voll Freude vom Hohen Rat hinweg, weil sie gewürdigt worden waren, Schmach zu leiden um Seines Namens willen; und sie hörten nicht auf, jeden Tag im Tempel und in den Häusern zu lehren und das Evangelium von Jesus, dem Christus, zu verkündigen. – Apostelgeschichte 5,41-42

Friede

„euer Lohn ist groß im Himmel“

und das Werk der Gerechtigkeit wird Friede sein und der Ertrag der Gerechtigkeit Ruhe und Sicherheit auf ewig. – Jesaja 32,17

Denn das ist Gnade, wenn jemand aus Gewissenhaftigkeit gegenüber Gott Kränkungen erträgt, indem er zu Unrecht leidet. Denn was ist das für ein Ruhm, wenn ihr geduldig Schläge ertragt, weil ihr gesündigt habt? Wenn ihr aber für Gutestun leidet und es geduldig ertragt, das ist Gnade bei Gott. – 1. Petrus 2,19-20

Achtung!: Gnade heißt hier wohlgefällig.

Fokus

„denn ebenso haben sie die Propheten verfolgt, die vor euch gewesen sind.“

Von dem Tag an, als eure Väter aus dem Land Ägypten zogen, bis zu diesem Tag habe ich euch alle meine Knechte, die Propheten, gesandt, [und zwar] täglich, indem ich mich früh aufmachte und sie [immer wieder] sandte, aber sie haben mir nicht gehorcht und mir kein Gehör geschenkt, sondern sie zeigten sich noch halsstarriger und böser als ihre Väter. – Jeremia 7,25-26

Wenn euch die Welt hasst, so wisst, dass sie mich vor euch gehasst hat. Wenn ihr von der Welt wärt, so hätte die Welt das Ihre lieb; weil ihr aber nicht von der Welt seid, sondern ich euch aus der Welt heraus erwählt habe, darum hasst euch die Welt. Gedenkt an das Wort, das ich zu euch gesagt habe: Der Knecht ist nicht größer als sein Herr. Haben sie mich verfolgt, so werden sie auch euch verfolgen; haben sie auf mein Wort [argwöhnisch] achtgehabt, so werden sie auch auf das eure [argwöhnisch] achthaben. – Johannes 15,18-20

Schlussfolgerung: Wenn anderen uns schmähen und verfolgen und lügnerisch jegliches böse Wort gegen uns reden um der Gerechtigkeit willen, was machen wir?

    • Freuen wir uns über die Gelegenheit für Christus zu leiden?

    • Bringt uns das Wissen, dass unser Lohn im Himmel ist, Frieden?

    • Hilft uns das Wissen, dass sie auch Christus verfolgt haben, uns auf die anstehende Auftrag zu konzentrieren?

Fürbitte

Philipper 1,9-11

9 Und um das bete ich, dass eure Liebe noch mehr und mehr überströme in Erkenntnis und allem Urteilsvermögen,

10 damit ihr prüfen könnt, worauf es ankommt, sodass ihr lauter und ohne Anstoß seid bis auf den Tag des Christus,
11 erfüllt mit Früchten der Gerechtigkeit, die durch Jesus Christus [gewirkt werden] zur Ehre und zum Lob Gottes.

Liebe ohne Grenzen

Paul selbst hatte große Liebe für die Menschen in Philippi gezeigt. Aber es gab andere Menschen dort, die immer noch braucht die Liebe Christi zu sehen.

Liebe binnen Grenzen

Paul war nicht blind gegenüber die Gefahren von Emotionen, die nicht kontrolliert wurden.

In Erkenntnis

durch Erfahrung erworbene Erkenntnis

In allem Urteilsvermögen

Wir sollten den Sünder lieben, aber wir sollten ihre Sünde hassen.

Die Wahrheit des Evangeliums kann untergraben werden, wenn Unkenntnis und falsches Urteilsvermögen ungesunder Lehre einen Halt geben.

10 damit ihr prüfen könnt, worauf es ankommt,

Das heißt, „was das Beste sei“

Die Prüfung ist eine Feuerprobe.

Es ist mehr als nur zu erkennen der Unterschied zwischen Gut und Böse sondern auch zwischen gut und besser.

Viele Christen sind zufrieden, so nahe wie möglich an der Grenze des Bösen zu leben.

Unsere Liebe zu Christus und zu anderen sollte uns dazu zwingen, so weit wie möglich vom Bösen entfernt zu leben.

sodass ihr lauter und ohne Anstoß seid bis auf den Tag des Christus

Einige Menschen sind aufrichtig, aber in ihren Überzeugungen falsch. Sie sind betrogen.

Andere Menschen sind in ihren Überzeugungen richtig, aber sie sind unaufrichtig. Für sie ist es nur ein Spiel.

11 erfüllt mit Früchten der Gerechtigkeit, die durch Jesus Christus [gewirkt werden] zur Ehre und zum Lob Gottes.

Hier geht es um die Motivation des Gutes Tuns. Es geht nicht um ein gutes Gefühl, sondern dass ich Ehre zu Christus bringe.

 

Die Friedensstifter

Matthäus 5,9

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9 Glückselig sind die Friedfertigen, denn sie werden Söhne Gottes heißen!

Zunächst ist es wichtig zu beachten, was ein Friedensstifter nicht ist.

    • Ein Friedensstifter ist nicht aggressiv, kriegerisch und kämpferisch. Menschen, die sich randalieren, sind nicht für den Frieden.

Warum toben die Heiden und ersinnen die Völker Nichtiges? – Psalm 2,1

    • Ein Friedensstifter ist nicht bereit, Kompromisse mit dem Bösen einzugehen, um den Frieden zu bewahren.

Manchmal ist Frieden nicht möglich!  Das friedliche Zusammenleben mit dem Bösen ist niemals eine göttliche Lösung.

Ihr sollt nicht meinen, dass ich gekommen sei, Frieden auf die Erde zu bringen. Ich bin nicht gekommen, Frieden zu bringen, sondern das Schwert! – Matthäus 10,34

Die Frucht der Gerechtigkeit aber wird in Frieden denen gesät, die Frieden stiften. – Jakobus 3,18

Kommt her, ihr Kinder, hört auf mich; ich will euch die Furcht des HERRN lehren! Wer ist der Mann, der Leben begehrt, der sich Tage wünscht, an denen er Gutes schaut? Behüte deine Zunge vor Bösem und deine Lippen, dass sie nicht betrügen; weiche vom Bösen und tue Gutes, suche den Frieden und jage ihm nach! – Psalm 34,12-15

Zweitens ist es wichtig zu definieren, was Frieden ist.

    • Frieden ist die Beendigung des Konflikts mit Gott.

Da wir nun aus Glauben gerechtfertigt sind, so haben wir Frieden mit Gott durch unseren Herrn Jesus Christus, durch den wir im Glauben auch Zugang erlangt haben zu der Gnade, in der wir stehen, und wir rühmen uns der Hoffnung auf die Herrlichkeit Gottes. – Römer 5,1-2

Denn Er ist unser Friede, der aus beiden eins gemacht und die Scheidewand des Zaunes abgebrochen hat, indem er in seinem Fleisch die Feindschaft, das Gesetz der Gebote in Satzungen, hinwegtat, um die zwei in sich selbst zu einem neuen Menschen zu schaffen und Frieden zu stiften, und um die beiden in einem Leib mit Gott zu versöhnen durch das Kreuz, nachdem er durch dasselbe die Feindschaft getötet hatte. Und er kam und verkündigte Frieden euch, den Fernen, und den Nahen; denn durch ihn haben wir beide den Zutritt zu dem Vater in einem Geist. – Epheser 2,14-18

Frieden hinterlasse ich euch; meinen Frieden gebe ich euch. Nicht wie die Welt gibt, gebe ich euch; euer Herz erschrecke nicht und verzage nicht! – Johannes 14,27

    • Frieden ist die Beendigung von Konflikten in uns selbst.

Freut euch im Herrn allezeit; abermals sage ich: Freut euch! Eure Sanftmut lasst alle Menschen erfahren! Der Herr ist nahe! Sorgt euch um nichts; sondern in allem lasst durch Gebet und Flehen mit Danksagung eure Anliegen vor Gott kundwerden. Und der Friede Gottes, der allen Verstand übersteigt, wird eure Herzen und eure Gedanken bewahren in Christus Jesus! – Philipper 4,4-7

    • Frieden ist das Ende von Konflikten mit anderen.

So zieht nun an als Gottes Auserwählte, Heilige und Geliebte herzliches Erbarmen, Freundlichkeit, Demut, Sanftmut, Langmut; ertragt einander und vergebt einander, wenn einer gegen den anderen zu klagen hat; gleichwie Christus euch vergeben hat, so auch ihr. Über dies alles aber [zieht] die Liebe [an], die das Band der Vollkommenheit ist. Und der Friede Gottes regiere in euren Herzen; zu diesem seid ihr ja auch berufen in einem Leib; und seid dankbar! – Kolosser 3,12-15

    • Ewiger Frieden wird nur dann eintreten, wenn Christus über alle herrscht.

Denn ein Kind ist uns geboren, ein Sohn ist uns gegeben; und die Herrschaft ruht auf seiner Schulter; und man nennt seinen Namen: Wunderbarer, Ratgeber, starker Gott, Ewig-Vater, Friedefürst. Die Mehrung der Herrschaft und der Friede werden kein Ende haben auf dem Thron Davids und über seinem Königreich, dass er es gründe und festige mit Recht und Gerechtigkeit von nun an bis in Ewigkeit. Der Eifer des HERRN der Heerscharen wird dies tun! – Jesaja 9,5-6

Wie kann ein Friedensstifter Frieden stiften?

    • Durch den Dienst der Versöhnung.

Das alles aber [kommt] von Gott, der uns mit sich selbst versöhnt hat durch Jesus Christus und uns den Dienst der Versöhnung gegeben hat; weil nämlich Gott in Christus war und die Welt mit sich selbst versöhnte, indem er ihnen ihre Sünden nicht anrechnete und das Wort der Versöhnung in uns legte. So sind wir nun Botschafter für Christus, und zwar so, dass Gott selbst durch uns ermahnt; so bitten wir nun stellvertretend für Christus: Lasst euch versöhnen mit Gott! – Korinther 5,18-20

    • Indem wir unsere Beziehung mit Gott pflegen.

Einem festen Herzen bewahrst du den Frieden, den Frieden, weil es auf dich vertraut. – Jesaja 26,3

Wohl dem, der nicht wandelt nach dem Rat der Gottlosen, noch tritt auf den Weg der Sünder, noch sitzt, wo die Spötter sitzen, sondern seine Lust hat am Gesetz des HERRN und über sein Gesetz nachsinnt Tag und Nacht. Der ist wie ein Baum, gepflanzt an Wasserbächen, der seine Frucht bringt zu seiner Zeit, und seine Blätter verwelken nicht, und alles, was er tut, gerät wohl. – Psalm 1,1-3

naht euch zu Gott, so naht er sich zu euch! – Jakobus 4,8a

    • Indem wir den Frieden in der Gemeinde bewahren.

Diese sechs hasst der HERR, und sieben sind seiner Seele ein Gräuel: stolze Augen, eine falsche Zunge, Hände, die unschuldiges Blut vergießen, ein Herz, das böse Pläne schmiedet, Füße, die schnell zum Bösen laufen, ein falscher Zeuge, der Lügen ausspricht, und einer, der Zwietracht sät zwischen Brüdern. – Sprüche 6,16-19

​So ermahne ich euch nun, ich, der Gebundene im Herrn, dass ihr der Berufung würdig wandelt, zu der ihr berufen worden seid, indem ihr mit aller Demut und Sanftmut, mit Langmut einander in Liebe ertragt und eifrig bemüht seid, die Einheit des Geistes zu bewahren durch das Band des Friedens: – Epheser 4,1-3

Denn Gott ist nicht ein Gott der Unordnung, sondern des Friedens, wie in allen Gemeinden der Heiligen. – 1. Korinther 14,33

Welchen Segen erhalten wir als Friedensstifter?

Seht, welch eine Liebe uns der Vater gegeben hat, dass wir Kinder Gottes heißen sollen! – 1. Johannes 3,1a

Ich aber sage euch: Liebt eure Feinde, segnet, die euch fluchen, tut wohl denen, die euch hassen, und bittet für die, welche euch beleidigen und verfolgen, damit ihr Söhne eures Vaters im Himmel seid. – Matthäus 5,44-45a

Denn alle, die durch den Geist Gottes geleitet werden, die sind Söhne Gottes. – Römer 8,14